
Körpergeruch und
riechende Achseln
Was ist ein
riechender Achselgeruch?
Achselgeruch, oft auch als Körpergeruch bezeichnet, ist der natürliche Duft, den der menschliche Körper durch das Zusammenspiel von Schweiß und Bakterien auf der Hautoberfläche erzeugt. Dieser Geruch kann von Person zu Person variieren – beeinflusst durch Faktoren wie Genetik, Ernährung und allgemeine Gesundheit. Während Schweiß an sich geruchlos ist, bauen die Bakterien auf unserer Haut ihn ab und setzen flüchtige Verbindungen frei, die zu einem unangenehmen Geruch führen können.
Durch gute persönliche Hygiene – etwa regelmäßiges Duschen, atmungsaktive Kleidung und die Verwendung von Antitranspiranten oder Deodorants – lässt sich unangenehmer Achselgeruch wirksam minimieren und kontrollieren.
6 häufige Bereiche für
Körpergeruch
Körpergeruch kann an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten, wird aber am häufigsten in folgenden Bereichen wahrgenommen, da dort besonders viele Schweißdrüsen sitzen:
- Achseln: Die Achselhöhlen gehören zu den Hauptstellen für Körpergeruch, weil sich hier viele Schweißdrüsen befinden. Wenn Schweiß mit Bakterien auf der Hautoberfläche in Kontakt kommt, entsteht ein deutlicher Geruch.
- Leistenbereich: Der Genital- und Analbereich verfügt ebenfalls über zahlreiche Schweißdrüsen. Schweiß und Bakterien können hier zusammenkommen und einen charakteristischen Geruch verursachen.
- Füße: Füße sind besonders anfällig für Körpergeruch, da sich an den Fußsohlen viele Schweißdrüsen befinden. Wenn die Füße schwitzen und in feuchtigkeitsaufsaugenden Schuhen oder Socken stecken, entsteht ein ideales Umfeld für Bakterien – Fußgeruch ist die Folge.
- Brust und Rücken: Auch auf Brust und Rücken sitzen Schweißdrüsen. Vor allem bei Menschen, die regelmäßig körperlich aktiv sind, kann sich hier Körpergeruch entwickeln.
- Haare und Kopfhaut: Kopfhautgeruch kann entstehen, wenn Schweiß mit Hautfetten und Haarstyling-Produkten zusammentrifft. Er ist zwar weniger verbreitet als Achsel- oder Fußgeruch, kann aber dennoch wahrnehmbar sein.
- Gesicht: Auch wenn es seltener vorkommt, kann Schweiß im Gesicht in Kombination mit Bakterien zu Geruch führen – vor allem bei heißen und feuchten Bedingungen.
Die häufigsten Ursachen für
Achselgeruch
Körpergeruch, einschließlich riechender Achseln, entsteht hauptsächlich durch das Zusammenspiel von Schweiß und Bakterien auf der Haut. Hier sind 6 häufige Ursachen:

- Zusammenspiel von Schweiß und Bakterien: Die häufigste Ursache für unangenehmen Achselgeruch ist die Reaktion von Schweiß und Bakterien auf der Hautoberfläche. Schweiß besteht überwiegend aus Wasser und Salz, doch wenn Bakterien ihn zersetzen, können unangenehme Gerüche entstehen.
- Apokrine Schweißdrüsen: Apokrine Schweißdrüsen sitzen vor allem in Bereichen wie Achseln, Leiste und Kopfhaut und produzieren eine dickere Art von Schweiß, der Proteine und Lipide enthält. Wenn dieser Schweiß mit Bakterien in Kontakt kommt, kann er einen stärkeren und deutlich wahrnehmbaren Geruch verursachen.
- Hormonelle Veränderungen: Hormonelle Schwankungen, etwa in der Pubertät, in den Wechseljahren oder während der Schwangerschaft, können die Schweißproduktion erhöhen und den Achselgeruch verändern. Hormone beeinflussen die Aktivität der Schweißdrüsen und können so zu einem veränderten Körpergeruch beitragen.
- Ernährung: Deine Ernährung kann deinen Körpergeruch beeinflussen. Stark riechende Lebensmittel wie Knoblauch, Zwiebeln und scharfe Gewürze enthalten Schwefelverbindungen, die über Schweiß und Atem ausgeschieden werden können und zu einem unangenehmen Geruch wie „zwiebelig riechendem Schweiß“ beitragen.
- Stress und Nervosität: Emotionaler Stress und Angstzustände können die Schweißdrüsen anregen und zu verstärktem Schwitzen führen. Stressschweiß enthält oft mehr Proteine und Fettsäuren – ein ideales Umfeld für geruchsbildende Bakterien.
Um riechende Achseln und unangenehmen Körpergeruch zu reduzieren, helfen eine gute Körperhygiene, der gezielte Einsatz von Antitranspiranten oder Deodorants, atmungsaktive Kleidung und das Abklären möglicher gesundheitlicher Ursachen mit Fachleuten.
Wie kann man
Körpergeruch und riechende Achseln vorbeugen?
Um unangenehmen Körpergeruch und riechende Achseln vorzubeugen, sind gute Hygienegewohnheiten und bestimmte Alltagsentscheidungen wichtig, die Schweiß und Bakterienwachstum reduzieren. Hier sind 10 Tipps, wie du Körpergeruch vorbeugen kannst:
- Häufiges Duschen: Dusche täglich mit einer milden, antibakteriellen Seife. Reinige alle Körperbereiche, die leicht schwitzen, wie Achseln, Leiste und Füße. Duschen hilft, riechenden Schweiß und Bakterien von der Hautoberfläche zu entfernen.
- Antibakterielle Seife verwenden: Wähle eine Seife mit antibakteriellen Eigenschaften, um die Zahl der Bakterien auf deiner Haut zusätzlich zu reduzieren.
- Rasieren oder Kürzen: Überlege, behaarte Körperstellen wie die Achseln zu rasieren oder die Haare zu kürzen. Haare können Schweiß und Bakterien festhalten und so eine Umgebung schaffen, in der Geruch leichter entsteht.
- Ausreichend trinken: Trinke viel Wasser, um deinen Körper gut mit Flüssigkeit zu versorgen. Gut hydriert zu sein, hilft, die Körpertemperatur zu regulieren und starkes Schwitzen zu reduzieren. Empfehlenswert sind etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag.
- Atmungsaktive Stoffe wählen: Trage Kleidung aus atmungsaktiven Materialien wie Baumwolle oder feuchtigkeitsableitenden Stoffen. Diese fördern die Luftzirkulation und verhindern Schweißansammlungen. Auch nachts können solche Materialien helfen, starken Körpergeruch im Schlaf zu reduzieren.
- Gesunde Ernährung: Vermeide stark riechende Lebensmittel wie Knoblauch, Zwiebeln und sehr scharfe Speisen, da sie Körpergeruch verstärken können. Setze stattdessen auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.
- Koffein und Alkohol einschränken: Koffein und Alkohol können das Schwitzen erhöhen – besonders bei hohen Temperaturen. Reduziere daher deinen Konsum, vor allem an heißen Tagen.
- Stress reduzieren: Hoher Stresspegel kann Schweißdrüsen aktivieren. Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen können helfen, Stress und damit stressbedingtes Schwitzen zu verringern.
- Regelmäßig bewegen: Körperliche Aktivität unterstützt die allgemeine Gesundheit und reduziert Stress. Dusche nach dem Sport und zieh saubere Kleidung an, um Schweiß und Bakterien von der Haut zu entfernen.
Denk daran, dass Achselgeruch ein natürlicher Vorgang ist – ein gewisser Geruch ist normal. Mit diesen Maßnahmen kannst du deinen Körpergeruch jedoch deutlich beeinflussen und dafür sorgen, dass du dich frisch und selbstbewusst fühlst.
Wenn du trotz guter Hygienepraktiken unter starkem oder anhaltendem Körpergeruch leidest, sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Fakten zu riechendem Achselgeruch
Merkmale:Ein unangenehmer Geruch aus den Achseln, der entsteht, wenn Bakterien auf der Haut Schweiß zersetzen.
Ursachen: Wenn Schweiß mit Bakterien auf der Hautoberfläche zusammentrifft. Schweiß selbst ist meist geruchlos, doch im Zusammenspiel mit Bakterien entsteht ein charakteristischer Geruch.
Vorbeugung: Gute Hygiene mit regelmäßigen Duschen und die Verwendung von Antitranspiranten oder Deodorants.
NIVEA Körperpflegeroutine
zur Pflege bei riechenden Achseln und Körpergeruch

Achselgeruch kann unangenehm sein und dazu führen, dass man sich unsicher fühlt. Egal, ob er durch Ernährung, hormonelle Veränderungen oder Stress ausgelöst wird – NIVEA bietet passende Lösungen. Hier findest du eine umfassende Körperpflegeroutine, wie du gut riechst und unangenehmen Körpergeruch und riechende Achseln reduzieren kannst.
Duschen und Reinigen:
Starte deine Routine mit einer Dusche. Duschen entfernt Schweißgeruch, Bakterien und Verunreinigungen von der Hautoberfläche. Da Bakterien in warmen, feuchten Umgebungen gedeihen, ist dieser Schritt entscheidend, um geruchsbildende Mikroorganismen zu reduzieren.
Peeling (1–2 Mal pro Woche):
Ein Peeling ein- bis zweimal pro Woche hilft, abgestorbene Hautzellen zu entfernen, in denen sich Bakterien festsetzen und Geruch verstärken können. Verwende ein sanftes Körperpeeling, um deine Haut frisch und glatt zu halten.
Rasieren oder Kürzen:
Wenn du Körperbehaarung hast, kann regelmäßiges Rasieren oder Kürzen helfen. Haare halten Schweiß und Bakterien zurück und schaffen so eine Umgebung, in der Geruch leichter entsteht. Weniger oder kürzere Körperhaare können das Bakterienwachstum reduzieren und die Wirkung von Deodorant oder Antitranspirant verbessern.
Antitranspirant oder Deodorant auftragen:
Verwende ein Antitranspirant oder Deodorant, um Schweiß und Geruch zu kontrollieren. Während Antitranspirante die Schweißproduktion reduzieren, überdecken und neutralisieren Deodorants unangenehme Gerüche. NIVEA bietet eine Reihe von Antitranspiranten und Deodorants mit langanhaltendem Schutz und angenehmen Düften. Für alle Hauttypen geeignet ist das NIVEA Black & White Clear Original Anti-Perspirant Deodorant Spray, das entwickelt wurde, um bis zu 48 Stunden vor Schweiß und Körpergeruch zu schützen und dabei die Haut zu pflegen.
Denk daran: Jeder Körper ist anders – passe deine Routine an deine individuellen Bedürfnisse und Vorlieben an. Die NIVEA Körperpflege wurde entwickelt, damit du dich den ganzen Tag frisch und selbstbewusst fühlen kannst.
Was verraten deine Gerüche
über deine Gesundheit?
- Knoblauch- oder Zwiebelgeruch: Anhaltend nach Knoblauch oder Zwiebeln riechender Schweiß kann mit deiner Ernährung zusammenhängen. Diese Lebensmittel enthalten Schwefelverbindungen, die über Schweiß und Atem ausgeschieden werden. Um diesen Geruch zu mindern, kannst du den Verzehr reduzieren oder deine Mundhygiene verbessern.
- Saurer oder essigartiger Geruch: Wenn du einen sauren oder essigartigen Geruch wahrnimmst, kann dies ein Hinweis auf Stress und Angst sein. Stress führt zu mehr Schweiß und kann den pH-Wert der Haut verändern, was diesen Geruch begünstigt. Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga können helfen, diesen Geruch zu reduzieren.
- Süßer oder fruchtiger Geruch: Ein süßer oder fruchtiger Körperduft kann auf erhöhte Blutzuckerwerte hindeuten, ein typisches Symptom von Diabetes. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und das Kontrollieren des Blutzuckers sind wichtige Schritte, um diesen Geruch zu beeinflussen und die Gesundheit zu unterstützen.
- Ammoniakähnlicher Geruch: Ein Geruch nach Ammoniak kann auf Probleme mit den Nieren hinweisen, etwa auf eine Anreicherung von Stoffwechselprodukten im Körper. Ausreichend trinken und eine Ernährung mit nierenfreundlichen Lebensmitteln wie Blattgemüse und Beeren können helfen, diesen Geruch zu reduzieren und die Nierenfunktion zu unterstützen.
- Muffiger Geruch: Ein muffiger oder schimmelartiger Geruch kann durch zu viel Feuchtigkeit und unzureichendes Abtrocknen entstehen – ein Nährboden für Pilze oder Bakterien auf der Haut. Muffigen Körpergeruch kannst du vorbeugen, indem du dich nach dem Duschen gründlich abtrocknest, feuchtigkeitsableitende Kleidung trägst und bei Bedarf antifungale oder antibakterielle Cremes verwendest.
- Fischiger Geruch: Ein fischiger Geruch, vor allem bei Frauen, kann mit bakterieller Vaginose zusammenhängen, einer häufigen Scheideninfektion. Gute Intimhygiene, atmungsaktive Baumwollunterwäsche und ärztlicher Rat, wenn der Geruch anhält, können dabei helfen, das Problem zu behandeln.
Körpergerüche können individuell stark variieren – achte auf Veränderungen. Wenn du diese Hinweise in deine Körperpflegeroutine integrierst, kannst du mögliche Ursachen frühzeitig erkennen. Bei plötzlichen oder starken Geruchsveränderungen solltest du zur Abklärung unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.
Geschlechtsunterschiede bei
KÖRPERGERUCH UND SCHWITZEN

Schwitzen und Körpergeruch sind natürliche Prozesse, die sowohl Männer als auch Frauen betreffen – die Muster und Intensität können sich jedoch unterscheiden. Männer haben meist mehr Schweißdrüsen, insbesondere im Achselbereich, was zu stärkerem Schwitzen führen kann. Die erhöhte Schweißproduktion schafft ein Umfeld, in dem Bakterien besser gedeihen, wodurch der Körpergeruch intensiver sein kann.
NIVEA MEN Deodorants legen großen Wert auf Hygiene und Geruchsschutz und bieten pflegende, langanhaltende Frische für den Alltag. Von Sticks über Sprays bis hin zu Roll-ons und Zerstäubern – für jeden Geschmack gibt es ein passendes Produkt, alle mit maskulinen Düften.
Frauen erleben hingegen hormonelle Schwankungen im Zyklus, während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, die Zeitpunkt und Intensität von Schwitzen und Körpergeruch beeinflussen können.
Unabhängig vom Geschlecht helfen gute Hygienegewohnheiten und Produkte wie Antitranspirante oder Deodorants dabei, Körpergeruch wirksam zu reduzieren.
Wenn du ein langanhaltendes Antitranspirant mit einem frischen Duft aus sinnlichen Blüten und saftigen Beeren suchst, bietet das NIVEA Fresh Sensation Antiperspirant zuverlässigen Schutz für bis zu 72 Stunden. Die einzigartige NIVEA INFINIFRESH Formel überdeckt Geruch nicht nur, sondern bekämpft Bakterien, bevor sich unangenehme Gerüche überhaupt entwickeln können.
Riechende Achseln und Körpergeruch
auf einen Blick
Unangenehme Achselgerüche und allgemeiner Körpergeruch sind für viele Menschen ein alltägliches Thema. Mit der richtigen Pflege und etwas Hintergrundwissen lässt sich das Problem aber gut in den Griff bekommen – und oft sogar vorbeugen. Wichtig ist, die Ursachen zu verstehen: Dazu gehören hormonelle Veränderungen, Ernährung und Stress.
Eine gezielte Körperpflegeroutine, die auf deine persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist, ist entscheidend, um Körpergeruch und starkes Schwitzen zu reduzieren. Regelmäßige Hygiene, passende Produkte wie Antitranspirante oder Deodorants sowie Alltagsgewohnheiten wie ausreichend trinken und atmungsaktive Kleidung helfen dir, dich den ganzen Tag frisch und sicher zu fühlen.















