Tipps & Tricks für einen straffen Bauch

Wir räumen mit Mythen auf und zeigen, wie's richtig geht

ABNEHMEN AM BAUCH – so geht’s

Egal, ob vor oder nach der Bikinisaison, ein flacher Bauch ist einfach schön – und gesund! Wir haben uns angesehen, wie man dem Traum vom Sixpack näherkommt, was so gar nicht hilft und wie man mit der richtigen Ernährung schneller Bauchfett verliert.

Ist Bauchfett schlecht für die Gesundheit?

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters und ein kleines Bäuchlein stört ja auch wirklich kaum jemanden – außer einen selbst vielleicht. Bei übermäßigem Bauchfett sollte sich die Gleichgültigkeit aber aufhören: Ein dicker Bauch ist leider, im Gegensatz zu dicken Oberschenkeln oder Schwabbelpo, ernsthaft gesundheitsgefährdend.

Bauchfett hat eine hohe hormonelle Aktivität. Das bedeutet, dass Hormone und andere Substanzen ins Blut abgegeben werden. Exakt diese Hormone werden mit Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes Typ 2 und einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen in Verbindung gebracht.


Messen Sie Ihr Bauchfett!

Damit Sie Klarheit haben, wie es um Ihr Bauchfett und Ihren Gesundheitszustand steht, empfehlen wir folgende Messung:

Legen Sie sich ein Maßband auf Höhe des Bauchnabels um den Bauch und messen Sie Ihren Bauchumfang. Für ein möglichst unverfälschtes Ergebnis messen Sie am besten morgens vor dem Frühstück und nach dem Gang auf die Toilette. Bei Frauen besteht ab einem Wert von 80 cm der Verdacht auf einen zu hohen Bauchfettanteil. Beträgt Ihr Wert über 88 besteht akuter Handlungsbedarf und eine Diät sowie Sport sind mehr als anzuraten.

Mythos: Mit Bauchmuskeltraining zum flachen Bauch

Mit täglichen Sit-ups kann man Bauchfett wegtrainieren. Dieser Trainingsmythos hält sich hartnäckig – ist aber kompletter Unsinn. Prinzipiell verbrennt natürlich jede Form von Bewegung Kalorien und Bauch-Übungen sind per se sinnvoll. Eine Form von lokaler Fettverbrennung existiert jedoch nicht. Man nimmt also nicht durchs Trainieren von einzelnen „Problemzonen“ exakt dort ab.

Es werden durch Bauch-Übungen zwar punktuell Muskeln ausgebildet, die darüber liegende Fettschicht wird aber nicht zwingend weniger und die Muskeln dadurch nicht sichtbar. 

Außerdem verbrauchen die Bauchmuskeln, als relativ kleine Muskelgruppe, verhältnismäßig wenig Kalorien. Wir empfehlen daher ganzheitliche Übungen.
 

So können Sie Bauchfett verlieren

Neben einer Diät, ist ausreichend Sport das A und O, wenn Fett schmelzen soll: Zusätzlich zu einem regelmäßigen Ausdauertraining, gilt es, möglichst alle Muskelgruppen des Körpers zu kräftigen. Mit einem ganzheitlichen Training verbrennen Sie nämlich mehr Kalorien als bei reinem Bauchtraining und werden sehen: Das Abnehmen und der flache Bauch ergeben sich ganz von selbst. Befolgen Sie außerdem unsere 10 Tipps zum fit werden. So werden Sie Ihre Traumfigur auch nie wieder los!

Übungen zum Abnehmen und Bauch weg kriegen

Übung 1:

Planking

Der Plank, auch Unterarmstütz genannt, trainiert viele Muskelgruppen gleichzeitig und ist ideal für das tägliche Training zuhause.

So gehts:
Liegestützhaltung. Die Unterarme aufstellen, die Ellenbogen sind direkt unter den Schultern. Beine, Hüfte und Kopf bilden eine Gerade. Bauch anspannen und die Position (wenn möglich) 30 Sekunden halten. 3 Sätze (dazwischen 1 Minute Pause).

Übung 2:

Seitenstütz

Diese Übung formt schöne Seiten und Schultern, ist aber wieder nur mit viel Baucheinsatz möglich.

So geht’s:
Zuerst auf die rechte Seite legen, die Beine sind dabei gestreckt. Rechten Unterarm aufstützen, sodass der Körper eine Gerade bildet. Jetzt die linke Hand auf die linke Hüfte stützen, den Bauch anspannen und 20 Sekunden lang halten. 3 Sätze pro Seite.

Will man die Schwierigkeit erhöhen, kann man sich auch auf der Handfläche abstützen. Und dann noch den freien Arm dabei ausstrecken.

Plank

Übung 3:

Wirbelstrecker

Will man einen straffen Bauch, darf man auch die sogenannten Gegenspieler nicht vernachlässigen. In diesem Fall den Rücken. Aber auch die Schultern und hinteren Oberschenkelmuskeln werden hierbei gestärkt.

So geht’s:
Legen Sie sich flach auf den Bauch. Die Beine sind mehr als hüftweit geöffnet, Füße sowie Knie zeigen leicht nach außen. Die Arme liegen ausgestreckt neben dem Oberkörper, die Handflächen zeigen nach oben. Jetzt beim Ausatmen Oberkörper und Beine gleichzeitig vom Boden anheben, Position 10 bis 15 Sekunden halten, anschließend wieder langsam absenken. 15 bis 20 Wiederholungen.

Pflegen Sie sich straff

Nach Ihrem Training haben Sie sich eine erfrischende Dusche redlich verdient. Die NIVEA In-Dusch Hautstraffende Q10 Body Lotion schlägt dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihre Haut wird spürbar gestrafft und mit einer extra Portion Feuchtigkeit gepflegt.

Die enthaltenen Q10-Massageperlen sorgen für einen nachhaltigen aber dennoch sanften Massageeffekt. So wird nicht nur der Tonus der Haut verbessert, auch die Durchblutung wird angeregt. Das Besondere an dieser Formel: Sie kann von der nassen Haut optimal aufgenommen werden und klebt nicht. Ihre Haut ist gepflegt, Sie können sich gleich nach dem Duschen anziehen und in den Tag starten.

die richtige Ernährung für einen flachen bauch

Beim Abnehmen immer essenziell: mehr Energie verbrauchen, als zuzuführen. Mit diesen Ernährungstipps klappt die Diät – ganz ohne zu hungern.

3. Eiweiß ist wichtig

Eiweißreiche Kost sättigt lang, stärkt die Knochen und versorgt sowohl Körper als auch Muskeln mit wichtigem Kalzium. Generell ist Eiweiß bei einer Diät nicht zu unterschätzen: Die Aminosäuren verbrauchen auch noch viel Energie beim Verstoffwechseln. Unser Bauch-weg-Tipp: Milchprodukte und Fisch schmecken nicht nur gut, sie sättigen auch langfristig und sorgen so für einen flachen Bauch.

4. Viel Trinken – aber das Richtige


Wenn Sie abnehmen wollen, verzichten Sie auf Limonaden und gesüßte Säfte. Greifen Sie stattdessen zu purem Wasser. Sollte Ihnen da auf Dauer der Geschmack fehlen, können Sie auf (kalten) ungesüßten Tee oder gespritzte ungesüßte Fruchtsäfte zurückgreifen. Unser Bauch-weg-Tipp: Verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke. Sie blähen den Bauch künstlich auf.

5. Verzichten Sie auf Alkohol


Der Konsum von Alkohol wirkt sich negativ auf die Fettverbrennung aus. Neben dem Zucker, der meist in Long- und anderen Drinks enthalten ist, ist Alkohol per se kein natürliches Nahrungsmittel, sondern „Gift“ für uns. Das bedeutet, wenn wir Alkohol trinken, hat dessen Abbau höchste Priorität für unseren Körper. Alle anderen Funktionen – wie die Fettverbrennung – werden hinten angestellt bzw. kurzzeitig ganz eingestellt.

5 Regeln zum Abnehmen am Bauch

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist einfach immer zu empfehlen und sollte nicht erst praktiziert werden, wenn Sie Bauchfett reduzieren oder den Po straffen wollen. Soll das Fett nach dem Training jedoch schneller schmelzen, sind diese 5 Ernährungs-Regeln unumgänglich:

1. Viel Obst & Gemüse

Obst und Gemüse sind ideale Ballaststofflieferanten. Außerdem enthalten sie viel Wasser bei niedriger Kalorienzahl. Unser Bauch-weg-Tipp:  Gedünstet oder roh sorgt Gemüse für mehr Abwechslung am Teller und ist eine sättigende Alternative zu Nudeln oder Brot.

2. Kohlehydrate reduzieren


Schon klar, Kohlehydrate sind unser wichtigster Energielieferant. Jedoch sind in vielen Lebensmitteln (Weizennudel, Weißbrot, Kuchen) nur sogenannte einfache Kohlehydrate enthalten. Diese werden vom Körper schnell verarbeitet und in den Blutkreislauf aufgenommen. Das führt zu einem rapiden Anstieg des Blutzuckerspiegels – der aber genauso schnell wieder abfällt. Das heißt, der Hunger kommt schnell wieder. Unser Bauch-weg-Tipp: Schränken Sie Ihre Kohlehydratzufuhr stark ein und greifen Sie bewusst zu „guten“ Kohlehydraten, die zum Beispiel in Vollkornprodukten und Kartoffeln enthalten sind.

 
 
Sie sehen, ein flacher Bauch hängt von vielen Faktoren ab und mit viel Disziplin zusammen. Am Ende zahlt es sich aber aus – beim Blick in den Spiegel, aber vor allem für Ihre Gesundheit.