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Die 5 Methoden der Körperenthaarung

Runter mit dem Winterfell!

Die Rasur

Damit die Frauen dich als willkommene Beute ansehen und du nicht mit einem Yeti verwechselt wirst, was möglicherweise einen Fluchtreflex auslöst, heißt es auch bei dir: Runter mit dem Winterfell.
Rasieren

Trocken- oder Nassrasur. Beides geht. Bei langen und dichten Haaren empfiehlt sich der Nassrasierer. Bei stoppeligen Haaren tut es auch der Trockenrasierer. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile.

Vorteile: 

  • Nassrasur ist gründlich
  • Trockenrasur geht schnell

Nachteile: 

  • Haare wachsen schneller nach als bei den anderen Methoden
  • Nassrasur kann Hautirritationen hervorrufen

Tipp:
Allein wirst du sicher nicht jede Körperstelle erreichen, an der Haare wachsen könnten. Frag deine Freundin, ob sie dir hilft oder kauf dir einen Rückenrasierer. Ja – so etwas gibt es wirklich. Zum Beispiel den Easy Raze. Das ist ein anatomisch geformter Stick, in den du jeden handelsüblichen Nassrasierer einspannen kannst. So kommst du an wirklich jede behaarte Körperstelle. Als Rasiergel für eine Körperenthaarung empfehlen wir den NIVEA MEN Sensitive Rasierschaum. Der extra sensitive Rasierschaum pflegt schon bei der Rasur und schützt vor Rasurbrand und Hautrötungen.

Das Waxing

Waxing

Zähne zusammenbeißen. Wer schön sein will, muss leiden. Aber ein Indianer kennt keinen Schmerz. Also: Eine warme Wachspaste wird auf der Haut verteilt und ein Tuch draufgelegt. Wenn die Paste erkaltet ist: Ratsch. Die Paste wird ruckartig entgegen der Haarwuchsrichtung ausgerissen. Autsch. Es tut gut, wenn der Schmerz nachlässt. Der Preis für so eine Behandlung hängt von der Körperpartie ab, die enthaart werden soll.

Vorteile:

  • Das Haar wird an der Wurzel entfernt
  • Die Haare wachsen zwar nach, doch sind die Haare dann sehr fein und dünn
  • Je öfter du das Waxing durchführen lässt, desto mehr Haarzellen stellen die Haarproduktion ein. D.h. irgendwann ist der Körper haarfrei und bleibt es auch. Wenn man das möchte.
  • Das vermindert unangenehmes Reiben und Scheuern an Stellen, wie dem Schritt.

Nachteile:

  • Nach dem Waxing muss die Haut besonders gründlich gepflegt, gereinigt und gepeelt werden. Auch noch Tage und Wochen nach dem Waxing. Sonst kann es zu entzündlichen und unangenehmen Haareinwachsungen kommen.
  • Auf Dauer gesehen ziemlich teuer

Tipp:

Mach den Test: Lass zu Beginn nur eine kleine Hautpartie waxen. So kannst du testen, wie deine Haut auf das Waxing reagiert. Das geht auch mit Kaltwachsstreifen, die du dir in der Drogerie kaufen kannst.

Das Sugaring

Sugaring

Hier wird eine Zuckerpaste anstatt Wachspaste verwendet und die Haare werden mit der Haarwuchsrichtung epiliert. Dadurch ist die Behandlung weniger schmerzvoll, als das Waxing.

Vorteile:

  • Weniger Schmerzen
  • Weniger Hautirritationen und auch weniger Haareinwachsungen
  • Auch kurze Haare lassen sich mit dem Sugaring entfernen

Nachteile:

  • Geht nur im Studio
  • Daher ziemlich teuer

Tipp:
Vor der Anwendung die Haut gut reinigen aber niemals eincremen. Eventuelle Fette in der Creme verhindern, dass der Zucker an den Haaren haftet.

DIE ENTHAARUNGS-CREME

Enthaarungscreme

Einfacher geht’s nicht. Enthaarungscreme auftragen. Warten. Abschaben. Fertig. Und weg ist das Winterfell.

Vorteile:

  • Keine Schmerzen
  • Längerer Erfolg als beim Rasieren


Nachteile:

  • Enthaarungscremes sind reine Chemiekeulen und
  • führen oft zu Hautirritationen
  • je nach Haardicke muss die Creme öfters aufgetragen werden

Tipp:

Besorge dir eine Enthaarungscreme, die eine Feuchtigkeitspflege beinhaltet.

DIE LASER- UND ILP-METHODE

Mit Laser gegen Haare? Klingt nach Star Wars auf der Haut. Spektakulär. Ist es aber nicht. Der Vorgang ist sogar ziemlich unspektakulär: Die Haarwurzeln werden durch Licht- oder Hitzeimpulse verödet. Das kann Stunden dauern.

Vorteile:

  • Die effektivste Methode und dauerhafteste Methode der Körperenthaarung

Nachteile:

  • Wirkt nur bei Haaren, die in der Wachstumsphase sind
  • Haare wachsen in drei Phasen – daher sind mindestens drei Anwendungen nötig
  • daher ziemlich teuer

Tipp:
Frage bei dem Arzt oder der Kosmetikerin nach, zu welcher Generation das Laser- oder ILP-Gerät gehört. Denn: Bei modernen Geräten werden nur dunkle, pigmentreiche Haare entfernt. Geräte der ersten Generation waren in Verruf geraten, weil sie auch das Melanin der Haut zerstören konnten.