Anleitung und Tipps für den DIY-Haarschnitt Der Lieblingsfriseur ist ausgebucht oder es muss schnell gehen vor dem nächsten Video-Call? Mit diesen Tipps und Tricks zum Haareschneiden können Sie selbst zur Schere greifen.

  • Das Wichtigste zuerst: Wenn möglich, gehen Sie lieber zum Friseur. Der Grund dafür ist einfach: Geht der Selbstversuch schief, lässt sich die verlorene Länge nicht zurückgewinnen.
  • Halten Sie es einfach: Versuchen Sie sich nicht an komplizierten Schnitten. Einen asymmetrischen Bob selber schneiden? Das ist z. B. keine gute Idee. Spitzenschneiden hingegen ist auch problemlos zu Hause möglich.
  • Kurze Haare selber schneiden? Lieber nicht! Denn bei Kurzhaarschnitten sind auch kleine Fehler schnell sichtbar und nur schwer auszubessern.
  • Weniger ist mehr: Nicht gleich alles auf der vermeintlich richtigen Länge kappen. Lieber Stück für Stück der Wunschlänge annähern, damit Sie nicht mehr Haare lassen, als Ihnen lieb ist.
  • Die richtige Schere für Haare: Küchen- oder Bastelscheren sind zu stumpf zum Haareschneiden, quetschen die Haare und könnten Spliss begünstigen. Besser: In der Drogerie eine spezielle Haarschere kaufen.

Feucht können Sie vor allem glatte Haare einfach und präzise selber kürzen. Bedenken Sie aber, dass sich die Haare nach dem Trocknen noch ein Stückchen nach oben ziehen. Den Pony oder Locken schneiden sie deshalb am besten, wenn die Haare trocken sind.



Je länger die Haare, desto älter sind die Spitzen und desto häufiger waren sie bereits Sonne, Colorationen oder Föhnhitze ausgesetzt – Einflüsse, die mit der Zeit zu Spliss führen können. Damit sich das Haar nicht weiter in Richtung Ansatz spaltet, sollten Sie alle 4-6 Wochen den Spliss schneiden – und zwar so.

  1. Teilen Sie im trockenen Haar eine etwa 2-3 cm breite Strähne ab.
  2. Zwirbeln Sie die Haarpartie straff zusammen.
  3. Kürzen Sie nun die abstehenden kaputten Spitzen mit einer scharfen Schere.
  4. Gehen Sie Strähne für Strähne nach der beschriebenen Methode vor, bis Sie alle Haare vom Spliss befreit haben.


Ein Stufenschnitt verleiht Schwung und Volumen und eignet sich vor allem für dicke Haare. Anders sieht es bei feinem Haar aus: Denn zu starke Stufen können die Haare optisch ausdünnen.


  • Kurzen Haaren sieht man schnell an, wenn die Frisur rauswächst. Monatliches Nachschneiden ist daher sinnvoll.
  • Einen geraden Pony sollten Sie alle 2 bis 3 Wochen kürzen, damit die Haare nicht unangenehm in den Wimpern hängen.
  • Wird das Haar oft mit Hitze gestylt oder wurde es gefärbt, ist es stärkeren Belastungen ausgesetzt und unter Umständen geschädigt. Dann sollten Sie die Spitzen spätestens alle 6 Wochen nachschneiden (lassen).
  • Im Normalfall reicht es aber aus, alle 8 bis 12 Wochen die Spitzen zu schneiden – zumindest bei langen Haaren.

Dass die Haare schneller wachsen, wenn Sie die Spitzen regelmäßig kürzen lassen, ist ein Mythos. Alle 6 bis 12 Wochen Nachschneiden verhilft jedoch zu schönem Schwung und gesundem Aussehen – vor allem bei feinen Haaren.


Haare länger schummeln, auch ohne Schneiden ein Stück kürzer tricksen oder einen Pony ausprobieren? Alles ganz einfach – mit den NIVEA Haarstyling-Tricks.