
Methoden der
HAARENTFERNUNG BEI MÄNNERN
1. Die klassische Methode:
RASIEREN
Rasieren geht schnell und ist recht unkompliziert. Dennoch gibt es ein paar Dinge, auf die Sie achten sollten.
Beim Rasieren schneiden Sie das Haar direkt an der Hautoberfläche ab. Das Ergebnis wird glatter, wenn Sie gegen die Wuchsrichtung rasieren. Reagiert Ihre Haut empfindlich? Dann ändern Sie die Richtung und führen den Rasierer lieber mit dem Haarwuchs über die jeweilige Körperpartie.
- Ist Ihre Brustbehaarung recht lang? Dann ist etwas Vorbereitung nötig: Kürzen Sie zu lange Haare auf etwa 3 Millimeter – das erleichtert Ihnen und dem Rasierer die Arbeit.
- Mit Rasierschaum, -creme oder -gel gleiten die Klingen leichter über die Haut. Die Produkte lassen das Haar zudem leicht aufquellen, sodass der Rasierer es besser greifen kann. Nach etwa 3 Minuten Einwirkzeit können Sie mit der Haarentfernung beginnen.
- Alles entfernt? Gönnen Sie Ihrer Haut jetzt eine kleine Erholung: Ein After Shave, zum Beispiel als Lotion oder Balsam, beruhigt die rasierten Stellen und beugt Irritationen vor.
- Ein Peeling für Gesicht oder Körper etwa 2 Tage nach der Rasur befreit die Haut von losen Schuppen und reduziert das Risiko von eingewachsenen Haare. Direkt vor der Haarentfernung bereitet ein Peeling die Haut ebenfalls perfekt vor – mehr als zwei Peelings pro Woche sollten es jedoch nicht sein.
Schnell und schmerzarm
mit dem Rasierer
Ob elektrisch oder manuell: Welcher Rasierer für Sie der richtige ist, hängt ganz von Ihrem gewünschten Ergebnis ab. Wenn Sie es besonders glatt mögen, greifen Sie am besten zu einem klassischen Nassrasierer aus der Drogerie – je mehr Klingen, desto gründlicher! Wenn ein paar Haare stehen bleiben dürfen, etwa wie bei einem 3-Tage-Bart, ist ein Trockenrasierer die passende Wahl.
Vorteile: Rasieren geht schnell, tut (meist) nicht weh und funktioniert am ganzen Körper. Selbst schwer erreichbare Stellen wie der Rücken lassen sich mit speziellen Rückenrasierern einfach enthaaren.
Nachteile: Nichts hält ewig. Egal ob elektrischer oder Nassrasierer – die geschnittenen Haare wachsen relativ rasch nach. Für eine glatte Körperhaarentfernung müssen Sie etwa alle zwei Tage zur Klinge greifen, um neue Stoppeln zu entfernen. Außerdem ist etwas Geschick gefragt: Wer unachtsam über die Haut fährt, riskiert Rasierbrand und kleine Schnitte.
Fazit: Wenn Sie es schnell und unkompliziert mögen und Stoppelbildung kein Problem ist, ist diese Haarentfernungsmethode für Männer ideal für Sie.
2. Die effiziente Methode:
HAARENTFERNUNG MIT EINEM EPILIERER

Haarentfernung bei Männern: Den ganzen Körper epilieren?
Grundsätzlich können Sie mit einem Epilierer von Kopf bis Fuß Körperhaarentfernung betreiben. Allerdings sind verschiedene Hautzonen unterschiedlich empfindlich. Für die Haarentfernung im Gesicht und Intimbereich ist der Rasierer oft die bessere Wahl – es sei denn, Sie sind wirklich hart im Nehmen.
- Zu lang? Kürzen Sie Ihr Haar vor dem Epilieren bei Bedarf mit einem Trimmer oder einer Schere – die Pinzetten greifen am besten, wenn es etwa 3 Millimeter lang ist.
- Nur für wirklich saubere Männer! Reinigen Sie Ihre Haut vor der Epilation gründlich. So haben Bakterien und Entzündungen keine Chance.
- Cool down: Nach dem Epilieren freut sich Ihre Haut über kühlende Kompressen. Das beruhigt die beanspruchten Stellen und hilft, Rötungen zu vermeiden.
- Ob Balsam oder Lotion – ein After Shave erfrischt die strapazierte Haut nach der Haarentfernung und spendet intensive Feuchtigkeit.
Im Kern des Epilierers sitzt eine Walze mit vielen kleinen Pinzetten. Sobald Sie den Startknopf drücken, rotiert sie und zieht gleichzeitig mehrere Haare samt Wurzel aus der Haut.
Vorteile: Stoppelfreie Zone! Die epilierten Bereiche bleiben mit etwas Glück bis zu 4 Wochen glatt, nachwachsende Haare werden mit der Zeit meist feiner. Viele Epilierer sind zudem wasserfest – Sie können die Haarentfernung einfach unter der Dusche durchführen.
Nachteile: Ja, das Herauszupfen tut wirklich weh. Für ein perfektes Ergebnis müssen Sie über einzelne Hautstellen mehrfach fahren. Dadurch dauert die Haarentfernung mit dem Epilierer länger als beispielsweise eine schnelle Rasur.
Fazit: Wenn Sie bereit sind, für langanhaltend glatte Haut ein paar Minuten Schmerz in Kauf zu nehmen, ist der Epilierer das richtige Tool für Sie.
3. Die entspannte Methode:
HAARENTFERNUNG MIT ENTHAARUNGSCREME

- Auf Nummer sicher: Testen Sie vorab, wie gut Ihre Haut die Creme verträgt. Tragen Sie einfach eine Miniportion auf eine beliebige Stelle auf und warten Sie die vorgeschriebene Einwirkzeit ab. Beobachten Sie nach dem Abwaschen, ob Ihre Haut Irritationen zeigt. So vermeiden Sie das Risiko einer allergischen Reaktion am ganzen Körper.
- Gesundheit geht vor Ästhetik – vor dem Einsatz von Enthaarungscreme sollten Verletzungen und Sonnenbrand vollständig abgeheilt sein.
- Spülen Sie Cremereste mit klarem, warmem Wasser ab. Die enthaarte Hautpartie freut sich anschließend über Pflege – eine beruhigende After Shave Lotion ist ideal.
- Regelmäßiges Nachcremen und Peelen hält die Haut geschmeidig und beugt eingewachsenen Haare vor.
Bei dieser Haarentfernungsmethode übernimmt eine Paste die eigentliche Arbeit: Inhaltsstoffe wie Kalium- und Ammoniumsalze spalten die Keratine im Haar und lösen dessen Struktur von innen auf. Nach der Einwirkzeit entfernen Sie mit dem beiliegenden Kunststoffspatel die Creme-Haar-Mischung. Klingt einfach, oder?
Vorteile: Die Anwendung ist simpel, relativ schnell und schmerzfrei. Die Creme löst die Haare knapp unterhalb der Hautoberfläche, deshalb hält das Ergebnis etwas länger als nach dem Rasieren – erste Stoppeln zeigen sich meist nach etwa 2 bis 3 Tagen.
Nachteile: Enthaarungscreme ist nicht für jeden geeignet. Empfindliche Haut kann mit Irritationen reagieren – Männer mit diesem Hauttyp sollten gegebenenfalls auf eine andere Haarentfernungsmethode ausweichen.
Fazit: Ihre Haut ist eher unempfindlich, aber Sie möchten bei der Haarentfernung Schmerzen vermeiden? Dann sind Creme und Spatel eine gute Wahl.
4. Die langfristige Methode:
HAARENTFERNUNG MIT WACHS
Viele schwören auf Waxing im Kosmetikstudio. Profis beherrschen die Technik perfekt und können die Schmerzen auf ein Minimum reduzieren. Trauen Sie sich ruhig!
- Rund 5 Millimeter – das ist die optimale Haarlänge für die Haarentfernung mit Wachs. Im Zweifel lieber etwas länger wachsen lassen, denn winzige Stoppeln haften meist nicht gut.
- Sport, Schwimmen und Saunagänge sind direkt nach dem Waxing keine gute Idee. Schweiß und Chlor strapazieren die Haut – verzichten Sie daher bis zu 2 Tage darauf.
- Frisch enthaarte Achseln? Nach der Anwendung unter den Armen sollten Sie für mindestens einen halben Tag auf Deodorant verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.
- Nach dem Waxing freut sich Ihre Haut über kühlende Lotions mit extra viel Feuchtigkeit.
- Gut durchgerubbelt: Mit 1 bis 2 Körperpeelings pro Woche senken Sie das Risiko für eingewachsene Haare. Durch ein intensives Peeling werden alte Hautschuppen entfernt und die Haare können gerade herauswachsen – beim nächsten Waxing erwischen Sie sie garantiert.
Drei, zwei, eins – autsch! Beim Waxing werden die Haare inklusive Wurzel ausgerissen. Klingt brutal, ist aber sehr effektiv. Mit Warmwachs oder gebrauchsfertigen Kaltwachsstreifen können Sie Haare dauerhaft aus fast allen Körperregionen entfernen. Weniger empfehlenswert ist die Methode bei sehr dichtem Haar, etwa im Bart- oder Intimbereich. Für den Rücken sollten Sie sich Unterstützung organisieren.
Vorteile: Gewaxte Stellen bleiben bis zu einem Monat glatt. Damit eignet sich die Methode ideal für den Urlaub, ganz ohne Rasierer. Wenn Sie dabeibleiben und regelmäßig wachsen, wird es sogar noch besser: Die Haarwurzeln werden so stark geschädigt, dass die Haare immer feiner nachwachsen.
Nachteile: Wenn Ihnen schon beim Abziehen eines Pflasters die Tränen kommen, sollten Sie lieber auf eine andere Haarentfernungsmethode setzen. Außerdem dauert das Verfahren relativ lange. Und bis Sie den Umgang mit Warmwachs perfekt beherrschen, brauchen Sie etwas Übung.
Fazit: Waxing in Eigenregie erfordert Geduld und starke Nerven. Dafür genießen Sie eine wunderbar lange Pause von Stoppeln – Waxing für Männer kann sich also durchaus lohnen.
5. Die dauerhafte Methode:
HAARENTFERNUNG MIT IPL UND LASER
Licht erzeugt Wärme – auf diesem Prinzip beruhen die modernsten Technologien zur dauerhaften Haarentfernung. Ob Laserstrahlen oder IPL („Intense Pulsed Light“): Bei beiden Methoden dringen Lichtimpulse in die oberen Hautschichten ein, erhitzen die Haarwurzel und zerstören sie für sehr lange Zeit.
Vorteile: Das Ergebnis hält über Jahre – mitunter wachsen gar keine neuen Haare mehr nach. Zudem sind beide Methoden nahezu schmerzfrei. Was will Mann mehr?
Nachteile: Mit einer einzigen Behandlung ist es nicht getan – für vollständige Haarfreiheit sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen notwendig. Am besten legen Sie diese in den Winter, denn nach der Behandlung reagiert die Haut extrem lichtempfindlich. Außerdem wirkt der Lichtstrahl besonders gut, wenn ein klarer Kontrast zwischen Haut- und Haarfarbe besteht.
Fazit: Wenn Sie ein paar Termine im Kosmetikstudio nicht scheuen oder ein IPL-Gerät für zu Hause kaufen möchten, haben Sie mit dieser Methode für lange Zeit Ruhe – und können Rasierer, Epilierer & Co. erst einmal wegpacken.



