wann fangen Babys an zu krabbeln | NIVEA
Wann entdecken Babys
IHRE HÄNDE
Babys entdecken ihre Hände in den ersten Lebensmonaten – ein faszinierender Meilenstein in ihrer Entwicklung. Im Durchschnitt beginnen sie, ihre Hände bewusst wahrzunehmen, wenn sie etwa 2 bis 3 Monate alt sind. In dieser Zeit entwickeln sie die Fähigkeit, ihre Hände gezielt zu beobachten und zu steuern.
Dabei kann dieser Entwicklungsschritt von Kind zu Kind unterschiedlich früh erfolgen. Manche Babys entdecken ihre Hände etwas früher, andere etwas später – beides ist völlig normal.
Eltern können diese Phase unterstützen, indem sie ihrem Baby sanft die Handflächen zeigen und dabei mit ihm sprechen. Mobiles über dem Wickeltisch oder der Wiege fördern die visuelle Verfolgung und laden Babys dazu ein, ihre Hände zu bewegen. Spielzeuge in Greifnähe sind außerdem eine einfache Möglichkeit, die Koordination von Augen und Händen zu trainieren.
Entdeckungstour auf
ALLEN VIEREN
Ab wann krabbeln Babys
Babys sind von Natur aus neugierig und wollen die Welt entdecken. Anfangs sind sie dabei noch auf die Tragehilfe der Eltern angewiesen. Zwischen dem sechsten und zehnten Lebensmonat sind die motorischen Fähigkeiten dann meist so weit entwickelt, dass sich der Nachwuchs aus eigener Kraft fortbewegen kann. Zunächst robben die meisten Babys neugierig über den Boden, ehe sie beim Krabbeln zu kleinen Forscherinnen und Forschern werden und ihre unmittelbare Umgebung erkunden.
Allerdings durchläuft jedes Kind seine ganz eigene, individuelle Entwicklung.
Verschiedene Krabbeltechniken
Babys können ganz unterschiedliche Techniken entwickeln, wenn sie das Krabbeln lernen. Einige bevorzugen den klassischen Vierfüßlergang, bei dem sie sich auf allen Vieren vorwärts bewegen, während andere lieber den Bärengang ausprobieren und mit gestreckten Armen und Beinen krabbeln. Manche Babys legen sich auf den Bauch und ziehen sich mit den Armen vorwärts oder rutschen auf dem Po, während andere direkt vom Robben zum freien Krabbeln übergehen.
Es gibt keine festen Regeln, wie Babys krabbeln „sollten“ – jedes Kind kann seine eigene bevorzugte Technik entwickeln.
Wenn Babys nicht krabbeln
Auch wenn ein Baby gar nicht krabbelt, müssen sich Eltern in der Regel keine Sorgen machen. Etwa zehn Prozent der Kleinen überspringen diesen Schritt der Babyentwicklung. Ab etwa acht Monaten beginnen sie stattdessen, sich an Möbeln oder an den Beinen der Erwachsenen hochzuziehen, um schon bald die ersten Schritte zu wagen. Sie lernen laufen, ohne vorher zu krabbeln.
Bis es so weit ist, sollten Eltern darauf achten, dass sich das Kind trotzdem ausreichend bewegt. So stärkt es seine Muskulatur und trainiert seine Koordination. Durch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen kann die Kinderärztin oder der Kinderarzt einen möglichen Bewegungsmangel frühzeitig erkennen und passende Unterstützung anbieten.
Den Entdeckungsdrang ihres Kindes können Eltern mit einfachen Mitteln fördern: Ein weicher, gemütlicher Strampler, der dem Baby volle Bewegungsfreiheit lässt, windelfreie Zeit, Krabbelschuhe sowie Spielzeuge zum Greifen oder Rollen unterstützen es beim Bewegen und Ausprobieren.
Massagen zur Förderung der Mobilität
Regelmäßige, sanfte Massagen können einen positiven Einfluss auf die Mobilität und Entwicklung deines Babys haben.
Beinmassagen zur Förderung der Beinbeweglichkeit: Sanfte Streichbewegungen entlang der Beine können die Flexibilität unterstützen und deinem Baby helfen, sich besser auf seine Beine zu stützen – ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Krabbelns.
Fußmassagen zur Entdeckung der Zehen: Massiere vorsichtig die kleinen Füße und Zehen deines Babys. Das stimuliert nicht nur die Sinne, sondern fördert auch die Koordination zwischen Augen und Füßen, was beim Krabbeln hilfreich sein kann.
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Babys zum
Krabbeln animieren
Vorbereitung: Um deinem Baby das Krabbeln beizubringen, kannst du spielerische Aktivitäten in den Alltag integrieren. Wichtig ist zunächst eine sichere Umgebung – frei von scharfen Kanten und mit ausreichend Platz zum Erkunden. Lege dein Baby auf den Bauch, entweder auf eine Decke oder eine weiche Unterlage, um die Krabbelbewegungen zu fördern.
Krabbelhilfe: Die meisten Babys starten ihre ersten Krabbelversuche, indem sie sich über den Boden robben. Ab diesem Zeitpunkt kannst du dein Kind dabei unterstützen, diese Technik nach und nach zu verfeinern. Das spielerische Erlernen neuer Formen der Fortbewegung macht Babys und Eltern gleichermaßen Spaß.
Nähe gibt Selbstvertrauen: Wenn du bei den ersten Hochstemmübungen oder Krabbelversuchen in der Nähe bist, fühlt sich dein Baby sicher und geborgen. Das stärkt sein Vertrauen in sich selbst.
Vom Vierfüßlerstand
zum Krabbeln
In den ersten Entwicklungsstufen verharren viele Babys zunächst im Vierfüßlerstand. Wenn du deinem Kind jetzt ein interessantes Spielzeug zum Greifen reichst, lernt es, die Arme einzeln anzuheben. Oft dauert es dann nicht mehr lange, bis auch die komplexere Koordination von Armen und Beinen fürs Krabbeln klappt.
Eltern machen das Krabbeln vor: Krabbeln zu lernen ist für die Kleinen ein Riesenschritt. Bewege dich selbst krabbelnd am Boden entlang und zeige deinem Baby, wie es geht – es wird versuchen, deine Bewegungen nachzuahmen.
Gib die Richtung vor: Zu Beginn bewegen sich einige Babys oft noch rückwärts. Halte sanft deine Hände gegen die Fußsohlen der kleinen Entdeckerin oder des kleinen Entdeckers. Meist reicht dieser leichte Widerstand, damit Babys vorwärts krabbeln.
Motivationshilfe: Leg dich deinem Kind gegenüber auf den Boden und rolle ihm einen bunten Ball zu. Die meisten Babys wollen dann ganz von selbst danach greifen und bewegen sich vorwärts. Das macht nicht nur Spaß, sondern trainiert nebenbei auch die Koordination.
Ab wann krabbeln Babys?
Erstes Krabbeln: Typischerweise sind die motorischen Fähigkeiten eines Babys zwischen dem sechsten und zehnten Lebensmonat so weit entwickelt, dass es sich aus eigener Kraft fortbewegen kann. Die meisten Babys robben zuerst neugierig über den Boden, bevor sie dann krabbeln. Jedes Kind durchläuft jedoch seine eigene, individuelle Entwicklung.
Krabbeltechniken: Jedes Baby hat individuelle Vorlieben, welche Krabbeltechnik es bevorzugt – klassisch auf allen Vieren, sich mit den Armen vorwärts ziehen oder auf dem Po rutschen.
Nicht krabbeln: Manche Babys überspringen das Krabbeln und lernen direkt das Laufen. Auch hier gilt: Jedes Baby entwickelt sich im eigenen Tempo. Eltern sollten sich nicht sofort Sorgen machen, das Kind aber trotzdem zur Bewegung animieren, damit die Muskulatur trainiert wird und sich alles optimal entwickeln kann.
Krabbeln für
Fortgeschrittene
Wenn du merkst, dass deinem Baby das einfache Krabbeln zu langweilig wird, baue kleine Hindernisse ein – zum Beispiel aufgerollte Decken, gestapelte Kissen und das Lieblingsspielzeug als Ziel. Das weckt Neugier und Entdeckergeist immer wieder aufs Neue.
Das Sofa als neue Herausforderung: Eine „Kissenwelt“ auf dem Sofa schafft neue Perspektiven. Bleib aber unbedingt in der Nähe, um Stürze und Unfälle zu vermeiden.
Zusammenfassung
Die Entwicklung des Krabbelns bei Babys ist eine spannende Phase, die im Durchschnitt zwischen dem sechsten und zehnten Lebensmonat beginnt. Die meisten Säuglinge starten mit Rutschen oder Robben, bevor sie das Krabbeln und schließlich das Laufen erlernen. Eltern können ihr Baby zum Krabbeln animieren, indem sie eine sichere Umgebung schaffen, spielerische Aktivitäten einbauen und Nähe bieten. Motivationshilfen wie das Rollen eines Balls oder das Einbeziehen von Spiegeln können die Koordination zusätzlich fördern.
Wichtig ist: Jedes Kind durchläuft eine individuelle Entwicklung. Es ist kein Grund zur Sorge, wenn dein Baby einen anderen Weg wählt oder sich etwas mehr Zeit lässt.
Häufig gestellte
Fragen