
Wie du Rasierpickel loswirst:
Ursachen, Pflege & Vorbeugung
Was sind
Rasierpickel?
Rasierpickel zeigen sich als kleine, rote und entzündete Erhebungen auf der Hautoberfläche – typischerweise an frisch rasierten Stellen wie der Bartpartie bei Männern oder an Beinen und Bikinizone bei Frauen. Rasierpickel entstehen häufig durch eingewachsene Haare, die sich nach der Rasur wieder in die Haut zurückkrümmen und dort Reizungen verursachen. Menschen mit lockigen oder kräftigen Haaren sind besonders anfällig für Rasierpickel.
Unsere Expertinnen erklären:
„Durchs Rasieren kann die äußerste Schicht der Hautzellen entfernt werden und Mikroschäden entstehen – gerade diese unreifen Schichten reagieren besonders empfindlich auf äußere Einflüsse. Außerdem kann es passieren, dass Klingen Haare unterhalb der Hautoberfläche herausziehen, wodurch eingewachsene Haare entstehen, die wiederum Entzündungen auslösen können.“
– Julia Nemnich, Lab Manager, und Merle Tobiaßen, R&D Senior Engineer, Formula Development NIVEA MEN
- Ursache:Rasierpickel entstehen durch eingewachsene Haare und Entzündungen nach der Rasur und machen sich als rote, juckende Erhebungen bemerkbar.
- Hinweis:Sie treten häufiger bei Personen mit lockigem oder kräftigem Haar auf, weil diese Haare eher dazu neigen, sich nach der Rasur wieder in die Haut zurückzukrümmen.
- Vorbeugung:Die richtige Rasurtechnik, regelmäßiges Peeling und gutes Eincremen können helfen, Rasierpickel und andere Hautunreinheiten nach der Rasur zu verhindern.
- Behandlung:Frei verkäufliche Produkte mit Inhaltsstoffen wie Salicylsäure oder Glykolsäure können Linderung bei Rasierpickeln verschaffen.
Rasierpickel vs.
Rasierbrand?

Rasierpickel und Rasierbrand sind zwei häufige Hautprobleme nach der Rasur, die für Unbehagen und Reizungen sorgen können.
Rasierpickel, auch als eingewachsene Haare oder rote Punkte nach der Rasur bekannt, entstehen, wenn Haare sich nach dem Rasieren wieder in die Haut einrollen und dort kleine, schmerzhafte Erhebungen verursachen. Sie werden oft mit Pickeln verwechselt und treten vermehrt an stark rasierten Stellen wie Gesicht, Hals, Beinen, Achseln und Bikinizone auf.
Rasierbrand hingegen ist eine Reizung der Haut, die durch zu starken Druck beim Rasieren oder Rasur auf trockener Haut entsteht. Er zeigt sich durch Rötungen, Brennen und manchmal kleine rote Punkte.
Die richtige Rasurtechnik, eine gute Vorbereitung der Haut und passende Pflege nach der Rasur können helfen, sowohl Rasierpickel als auch Rasierbrand zu vermeiden – für eine glattere und angenehmere Rasurerfahrung.
5 häufige Stellen für
Rasierpickel:
Rasierpickel können überall dort auftreten, wo häufig rasiert wird. Hier sind einige Stellen, an denen Rasierpickel besonders oft vorkommen:
- Gesicht:Bei Männern sind Rasierpickel im Gesicht besonders verbreitet, vor allem im Bartbereich. Gegen den Strich zu rasieren oder eine falsche Technik zu verwenden, kann eingewachsene Haare und Rasierpickel im Gesicht begünstigen.
- Hals:Rasierpickel am Hals entstehen häufig, weil die Haut dort besonders empfindlich ist. Viele Männer, die ihren Bart rasieren, kennen dieses Problem. Falsche Rasurtechniken können hier zu reizenden roten Punkten nach der Rasur führen.
- Achseln:Auch beim Rasieren der Achseln können Rasierpickel entstehen. Die geschwungene Form der Achselhöhle und die kräftige Behaarung in diesem Bereich erhöhen das Risiko für eingewachsene Haare und Hautreizungen.
- Bikinizone:Frauen, die ihre Bikinizone rasieren, bemerken dort häufig Rasierpickel und kleine Pünktchen nach der Rasur. Die Haut ist in diesem Bereich sehr empfindlich, und eingewachsene Haare können besonders unangenehm sein.
- Beine:Rote Pünktchen nach dem Rasieren der Beine sind weit verbreitet, vor allem bei Menschen, die regelmäßig ihre Beine rasieren. Werden die Haare nicht richtig entfernt oder die Haut nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, können eingewachsene Haare und Rasierpickel entstehen.
Auch wenn diese Stellen besonders häufig betroffen sind, können Rasierpickel grundsätzlich überall am Körper entstehen, wo Haare entfernt werden.
6 häufige Ursachen für
Rasierpickel
Um Rasierpickel und andere Hautunreinheiten nach der Rasur wirksam vorzubeugen, ist es wichtig, die Ursachen zu kennen. Hier sind 6 häufige Gründe für Rasierpickel:
- Falsche RasurtechnikEine falsche Rasurtechnik ist einer der häufigsten Gründe für Rasierpickel. Gegen die Wuchsrichtung zu rasieren, zu viel Druck auszuüben oder eine stumpfe Klinge zu verwenden, kann die Haarfollikel reizen. Mehrfach über dieselbe Stelle zu gehen, erhöht zusätzlich das Risiko für Hautunreinheiten nach der Rasur.
- Zu wenig GleitflächeZu wenig Gleitfläche während der Rasur ist eine weitere häufige Ursache für Rasierpickel. Wer ohne Rasiergel, -creme oder -schaum rasiert, erzeugt mehr Reibung zwischen Klinge und Haut. Diese Reibung kann die Haut reizen und zu Rötungen sowie kleinen Erhebungen führen.
- Empfindliche HautMenschen mit empfindlicher Haut reagieren oft stärker auf die Belastung durch die Rasur. Die mechanische Reizung kann zu verstärkter Entzündung führen und die Bildung von Rasierpickeln begünstigen.
- Eingewachsene HaareEingewachsene Haare entstehen, wenn der Haaransatz nach der Rasur nicht aus der Haut heraus-, sondern wieder in die Haut hineinwächst. Das kann passieren, wenn die Öffnung des Haarfollikels durch abgestorbene Hautzellen oder Schmutz verstopft ist. Eingewachsene Haare führen häufig zu Rasierpickeln und treten vermehrt in Bereichen mit stark gekräuseltem Haar auf.
- Enge Kleidung und ReibungEnge Kleidung, die an frisch rasierter Haut reibt, kann Rasierpickel verstärken – besonders an Hals und Achseln. Die zusätzliche Reibung auf bereits gereizter Haut kann Entzündungen verschlimmern.
- Häufiges Rasieren
Zu häufiges Rasieren, besonders wenn die Haut sich noch nicht vollständig erholt hat, erhöht die Wahrscheinlichkeit für Rasierpickel. Gönne deiner Haut zwischen den Rasuren etwas Zeit zur Regeneration, um Reizungen vorzubeugen.

Wer die Ursachen für rote Rasierpickel kennt, kann gezielt vorbeugen. Achte auf eine gute Rasurtechnik, passende Produkte und eine sorgfältige Pflege deiner Haut vor und nach der Rasur für ein glatteres Ergebnis.
Wie du
Rasierpickel loswirst
Rasierpickel kannst du mit einer Kombination aus vorbeugenden Maßnahmen, Hausmitteln und – falls nötig – medizinischer Behandlung in den Griff bekommen. Hier findest du Tipps, wie du Rasierpickel reduzieren und loswerden kannst:
- Peeling:
Peel Peeling die betroffene Stelle sanft mit einem milden Peeling oder einer weichen Bürste, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, die Haare festhalten könnten.
- Eincremen:Trage nach der Rasur eine feuchtigkeitsspendende Lotion oder ein Aftershave auf, um die Haut zu beruhigen. Achte auf Produkte mit Inhaltsstoffen wie Kamille, Vitamin E oder Aloe Vera, da sie entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
- Warme Kompresse:Eine warme Kompresse vor der Rasur kann helfen, die Poren zu öffnen und Haarfollikel zu lockern – so gleitet die Klinge leichter und die Haut wird weniger gereizt.
- Enge Kleidung meiden:Enge Kleidung kann Reibung und Irritation in den betroffenen Bereichen verstärken. Trage lockere Kleidung, bis die Rasierpickel abgeheilt sind.
- Lokale Behandlung:
Frei verkäufliche Produkte mit Inhaltsstoffen wie Salicylsäure oder Benzoylperoxid können helfen, die Haut sanft zu peelen und Entzündungen zu reduzieren. Verwende sie immer gemäß den Angaben auf dem Produkt.
- Rasurpause einlegen:Wenn deine Rasierpickel stark ausgeprägt oder schmerzhaft sind, kann es helfen, die Haare für einige Tage wachsen zu lassen, damit die Entzündung abklingen kann.
- Verschreibungspflichtige Behandlung:Bei chronischen oder sehr ausgeprägten Rasierpickeln kann ein Besuch beim Dermatologen sinnvoll sein. Dort können dir lokal anzuwendende oder orale Medikamente verschrieben werden, die helfen, die Beschwerden zu lindern.
- Dauerhafte Haarentfernung mit Laser:Wenn Rasierpickel immer wieder auftreten, kann eine langfristige Lösung wie die Laserhaarentfernung infrage kommen. Damit lässt sich das Haarwachstum in den betroffenen Bereichen dauerhaft reduzieren.
Denke daran, dass Rasierpickel etwas Zeit brauchen können, bis sie vollständig abgeheilt sind. Wenn du die genannten Schritte regelmäßig befolgst, kannst du ihr Auftreten langfristig reduzieren. Verschlimmert sich dein Hautzustand oder bessert er sich trotz dieser Maßnahmen nicht, solltest du zur Abklärung und für weitere Behandlungsoptionen einen Dermatologen aufsuchen.
NIVEA MEN Rasurroutine
zur Reduktion von Rasierpickeln
Schritt 1: Vorbereitung vor der Rasur
Reinigung: Reinige dein Gesicht zuerst mit einem milden Gesichtsreiniger, um Schmutz und Talg zu entfernen und die Haut ideal auf die Rasur vorzubereiten. Mit Kamillenextrakt, Vitamin E und Menthol formuliert, hilft das NIVEA MEN Sensitive Face Wash, Schmutz und Öl sanft zu lösen, ohne die Haut auszutrocknen.
Peeling: Wende 2–3 Mal pro Woche ein mildes Peeling an, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Das hilft, eingewachsene Haare zu vermeiden und sorgt für eine glattere Rasur.
Schritt 2: Rasieren
Rasiergel oder -schaum auftragen: Trage vor der Rasur ein Rasiergel oder eine Rasiercreme auf, um eine schützende Gleitfläche zu schaffen und eine sanfte Rasur zu ermöglichen. Mit Kamille und Vitamin E hergestellt, hilft das NIVEA MEN Sensitive Shaving Gel, deine Barthaare mit einer dünnen, gleitenden Schicht zu erweichen – für eine Rasur ohne Irritationen.
Richtig rasieren: Verwende einen scharfen, sauberen Rasierer und rasiere in Wuchsrichtung der Haare. Versuche, nicht mehrfach über dieselbe Stelle zu rasieren, um Irritationen zu minimieren.
Schritt 3: Pflege nach der Rasur
Abspülen und trocken tupfen: Spüle nach der Rasur dein Gesicht mit kaltem Wasser ab, um die Poren zu schließen und Rasiergel- oder -cremereste zu entfernen. Tupfe die Haut anschließend vorsichtig mit einem sauberen, weichen Handtuch trocken.
Aftershave-Produkte verwenden: Trage nach der Rasur ein Aftershave auf, um Irritationen, Rasierbrand und Rasierpickel zu reduzieren. NIVEA MEN bietet eine Reihe von Aftershave-Produkten, die die Haut beruhigen, Rötungen mindern und Feuchtigkeit spenden.
Eincremen: Verwende eine Feuchtigkeitscreme, die zu deinem Hauttyp passt, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Die NIVEA MEN Sensitive Face Cream hilft, die Haut zu beruhigen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Die alkoholfreie Formel zieht schnell ein, ist nicht klebrig und nicht fettend – für ein angenehmes, glattes Hautgefühl.
Sonnenschutz: Wenn du dich tagsüber rasierst, schließe deine Routine mit einem Sonnenschutz ab. Sonnenschutzmittel schützen deine Haut vor UV-Strahlen, die Irritationen und Rötungen durch Rasierpickel zusätzlich verstärken können.
Rasierpickel
am Körper
Rasierpickel am Körper können nicht nur störend aussehen, sondern auch unangenehm sein. Obwohl man Rasierpickel oft mit der Gesichtsrasur verbindet, können sie an vielen Körperstellen auftreten – etwa an Beinen, Brust, Rücken oder im Intimbereich, wo regelmäßig Haare entfernt werden.
Um Rasierreizungen am Körper vorzubeugen, ist eine sorgfältige Rasur mit einer scharfen Klinge wichtig – immer in Haarwuchsrichtung –, kombiniert mit regelmäßigem Peeling, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Eincremen nach der Rasur hilft zusätzlich, die Reibung zu reduzieren. Die NIVEA Rich Nourishing Body Lotion ist mit einem Mix aus pflegenden Inhaltsstoffen angereichert, darunter NIVEAs Deep Moisture Serum, Mandelöl und Vitamin E. Sie hilft, die Haut zu schützen und intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Bei ausgeprägten Rasierpickeln am Körper kann eine dermatologische Beratung sinnvoll sein, um individuelle Lösungen zu finden und Rasierpickel effektiv zu behandeln und ihnen vorzubeugen.
Rasierpickel
auf einen Blick
Rasierpickel sind ein häufiges Hautproblem und treten vor allem an rasierten Körperstellen auf. Mit einer durchdachten Pflegeroutine lassen sie sich jedoch gut in den Griff bekommen und ihr Auftreten kann reduziert werden. Wenn du auf eine schonende Rasur achtest, regelmäßig peelst, die Haut mit Feuchtigkeit versorgst und sie vor Sonne schützt, kannst du dein Rasiererlebnis deutlich verbessern und für glatte, reizfreie Haut sorgen.
Rasierpickel gelten in der Regel nicht als gefährlich. Dennoch empfiehlt es sich, bei Unsicherheit oder ausgeprägten Beschwerden einen Dermatologen zur Abklärung aufzusuchen, um mögliche andere oder ernstere Hauterkrankungen auszuschließen.















