
Dehnungsstreifen entfernen:
Ursachen, Arten und Vorbeugung
Was sind
Dehnungsstreifen?
Dehnungsstreifen entstehen, wenn sich die Haut in kurzer Zeit stark ausdehnt oder zusammenzieht – und sie sind völlig normal und harmlos. Diese raschen Veränderungen führen dazu, dass Kollagen- und Elastinfasern, die die Hautstruktur stützen, geschädigt werden. Dehnungsstreifen bilden sich, wenn sich die Haut nach diesen plötzlichen Veränderungen wieder regeneriert.
Man spricht auch von Striae. Dehnungsstreifen können unter anderem am Bauch, an der Brust, an Hüften, Po und Oberschenkeln auftreten. Wie andere Narben sind auch Dehnungsstreifen dauerhaft, ihre Sichtbarkeit lässt sich jedoch mit verschiedenen Behandlungen, Cremes und Lotionen mindern.
Was verursacht
Dehnungsstreifen?
Die Hauptursache für Dehnungsstreifen ist das schnelle Ausdehnen oder Zusammenziehen der Haut. Besonders in Phasen schnellen Körperwachstums kann die Haut nicht Schritt halten, wodurch Dehnungsstreifen entstehen. Zu den häufigsten Faktoren, die Dehnungsstreifen verursachen oder begünstigen können, gehören:

- Niedrige Kollagenwerte oder strukturelle Veränderungen
Kollagen hilft, die Haut elastisch zu halten und unterstützt die Regeneration – fehlt es oder ist seine Struktur verändert, können bei starkem Dehnen der Haut deutlich sichtbare Dehnungsstreifen entstehen.
- Schnelles Wachstum in der Pubertät
In der Pubertät treten Dehnungsstreifen häufig auf, weil der Körper in kurzer Zeit stark wächst und die Haut nicht immer mithalten kann. Das ist ein normaler Prozess, und viele dieser Streifen werden mit der Zeit blasser.
- In der Schwangerschaft
Veränderungen von Körper und Hormonen führen dazu, dass die Haut stärker gedehnt wird und Hautfasern geschwächt werden. Nach der Geburt können sich die Streifen mit abnehmendem Gewicht optisch zurückbilden, bleiben aber oft weiterhin sichtbar.
- Schneller Muskelaufbau
Wer intensiv trainiert – etwa im Fitnessstudio, im Leistungssport oder Bodybuilding – kann Dehnungsstreifen bemerken, wenn die Muskulatur sehr schnell zunimmt und die Haut sich nicht entsprechend anpassen kann.
- Genetik
Auch wenn kein einzelnes Gen direkt Dehnungsstreifen verursacht, beeinflusst eine Kombination von Genen unter anderem Kollagen, Hautelastizität und weitere Aspekte der Hautgesundheit – Abweichungen können das Risiko für Dehnungsstreifen erhöhen.
- Schnelle Gewichtsschwankungen
Starke und schnelle Veränderungen des Körpergewichts setzen die Hautfasern unter Druck – dadurch können Dehnungsstreifen entstehen.
- Sport und Lebensstil
Intensive Bewegungen im Sport können manchmal zur Entstehung von Dehnungsstreifen beitragen. Die starke Belastung führt dazu, dass sich die Hautfasern rasch dehnen und wieder zusammenziehen.
Dehnungsstreifen lassen sich
nach Entstehungsphase und Farbe einteilen.
Diese Dehnungsstreifen werden unreif genannt, weil sie zu Beginn des Entstehungsprozesses auftreten. Bei helleren Hauttypen sind sie meist rosa, rot oder violett gefärbt (Striae rubrae), bei dunkleren Hauttypen können sie dunkelbraun bis schwarz erscheinen (Striae nigrae).
Die rote oder dunkle Farbe wird durch Entzündungen verursacht, die beim Dehnen der Haut die elastischen Fasern schädigen. In dieser frühen Phase lassen sich Dehnungsstreifen am besten behandeln, weil die Narbenbildung gerade erst beginnt.
Die dunkle oder schwarze Farbe von Dehnungsstreifen (Striae nigrae) hängt mit einer erhöhten Melaninmenge zusammen. Zwar kann die Farbe mit der Zeit verblassen, doch auch gezielte kosmetische Behandlungen können helfen, ihre Sichtbarkeit zu reduzieren.
Weiße Dehnungsstreifen – oder Streifen, die heller als die umliegende Haut sind (Striae albae) – sind ältere, verblasste Formen von roten oder dunklen Dehnungsstreifen und sehr verbreitet.
Weiße oder sehr helle Streifen lassen sich meist schwerer beeinflussen als rote oder dunkle, da der Narbenprozess weiter fortgeschritten ist. Auch wenn sie dauerhaft bleiben können, ist es möglich, ihre Sichtbarkeit mit der Zeit und durch eine konsequente Hautpflege zu mindern.
Daneben existieren weitere Klassifikationen von Dehnungsstreifen, die in diesem Artikel nicht im Detail beschrieben werden.
Wer bekommt
Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen werden häufig mit Schwangerschaft in Verbindung gebracht, können aber bei allen Menschen in Phasen schnellen Wachstums oder starker Gewichtsschwankungen auftreten. Dazu zählen:
- Teenager: In der Pubertät durch rasches Wachstum und körperliche Entwicklung.
- Männer: In der Pubertät, bei Gewichtszunahme oder intensivem Muskelaufbau, etwa am Rücken oder an den Schultern.
- Frauen: In der Pubertät, bei Gewichtszunahme, beim Muskelaufbau und besonders häufig in der Schwangerschaft (hier sind 50–90 % der Frauen betroffen).
Dehnungsstreifen sind während der Schwangerschaft sehr häufig und entstehen meist am Bauch, an der Brust, an Oberschenkeln und Hüften. Dafür gibt es zwei Hauptgründe:
- Schnelle Dehnung: Die Haut dehnt sich deutlich, um den wachsenden Bauch, die Brust und andere Bereiche mit Gewichtszunahme aufzunehmen.
- Hormone wie Östrogen und Relaxin können Kollagen- und Elastinfasern in der Haut schwächen, wodurch sie leichter reißen – es entstehen Schwangerschaftsstreifen.
Auch wenn sich Dehnungsstreifen nicht vollständig verhindern lassen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die während der Schwangerschaft und danach helfen können.
Wie kannst du
Dehnungsstreifen verhindern?
Es ist schwierig, die Entstehung von Dehnungsstreifen vollständig zu verhindern. Viele vorbeugende Maßnahmen sind wissenschaftlich nicht eindeutig belegt, können aber helfen, die Haut in einem guten Zustand zu halten.
- Ausreichend trinken
Wer zu wenig trinkt, ist anfälliger für Dehnungsstreifen als Menschen mit ausgeglichener Flüssigkeitszufuhr. Eine ausreichende Wasseraufnahme kann helfen, die Haut elastisch zu halten und das Risiko für Dehnungsstreifen zu verringern.
- Gesunde Ernährung
Versorge deinen Körper mit einer ausgewogenen Ernährung, um die Flexibilität der Haut zu unterstützen. Das ist besonders wichtig, um während der Schwangerschaft eine langsame, gesunde Gewichtszunahme zu fördern. Achte auf Lebensmittel mit Zink und den Vitaminen D, A, C und E – sie spielen eine wichtige Rolle für die Hautgesundheit.
- Regelmäßig eincremen
Ob Cremes, Lotionen oder Öle das Risiko für Dehnungsstreifen tatsächlich verringern, wird diskutiert – sie können aber helfen, die Haut geschmeidig und gut mit Feuchtigkeit versorgt zu halten.
Achte auf pflegende Inhaltsstoffe, die in der Regel auch während der Schwangerschaft eingesetzt werden können, etwa Sheabutter, Vitamin E und Hyaluronsäure. Von Retinol wird in der Schwangerschaft eher abgeraten. Wenn du unsicher bist, lies die Hinweise auf der Verpackung oder frage deinen Arzt bzw. deine Apotheke um Rat. - Starke und schnelle Gewichtsschwankungen vermeiden
In manchen Situationen wie Pubertät oder Schwangerschaft ist das nicht beeinflussbar. Bei Gewichtsschwankungen aufgrund von Lebensstilentscheidungen kannst du aber gegensteuern: Wenn du Gewicht verlieren oder zunehmen möchtest, tu dies möglichst schrittweise, um die Haut nicht zu überlasten.

Dehnungsstreifen und
Sport
Intensive Sportarten wie Gewichtheben oder Turnen können manchmal Dehnungsstreifen begünstigen. Diese Aktivitäten beanspruchen die Haut stark und führen dazu, dass sich die Hautfasern rasch dehnen und wieder zusammenziehen.
Auch hochintensive Sportarten mit vielen Sprüngen oder schnellen Läufen können zu Dehnungsstreifen beitragen. Obwohl dies seltener vorkommt als beim Gewichtheben, können starke Muskelkontraktionen und wiederholte Bewegungen die Haut belasten und bei manchen Menschen zu Dehnungsstreifen führen.
Wenn du Krafttraining machst und dir Sorgen wegen Dehnungsstreifen machst, kannst du das Risiko verringern, indem du deinem Körper Zeit für den Muskelaufbau gibst. Steigere Trainingsumfang und Intensität Schritt für Schritt, damit sich dein Körper anpassen kann und nicht überlastet wird.
Ist das Entfernen von Dehnungsstreifen
möglich?
Leider ist es nahezu unmöglich, Dehnungsstreifen komplett zu entfernen. Es gibt jedoch verschiedene Maßnahmen und Behandlungen, die helfen können, ihre Sichtbarkeit mit der Zeit zu reduzieren.
Zu den Methoden, die das Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen mindern können, gehören:

- Licht- oder Laserbehandlungen
Diese Methoden zielen darauf ab, die Bildung von Kollagen und Elastin anzuregen, was die Sichtbarkeit von Dehnungsstreifen in frühen Stadien mindern kann und einer Verschlimmerung vorbeugt. Sie werden meist bei frischen, unreifen Dehnungsstreifen eingesetzt.
- Mikrodermabrasion
Dabei wird die Haut mit feinen Kristallen abgeschliffen, um die oberste Schicht zu entfernen und darunter liegende neue Haut sichtbar zu machen. Diese Methode kann das Erscheinungsbild älterer, reifer Dehnungsstreifen verbessern.
- Pflege- und Hautroutinen
Regelmäßig angewendete Cremes können helfen, die Sichtbarkeit von Dehnungsstreifen zu vermindern. Eine durchdachte Hautpflegeroutine unterstützt außerdem die Kollagen- und Elastinstruktur und trägt dazu bei, die Haut elastisch zu halten.
- Selbstbräunende Lotionen
Sie verändern die Dehnungsstreifen selbst zwar nicht, können aber den Farbunterschied zwischen Streifen und Haut etwas ausgleichen. Dadurch werden Dehnungsstreifen vorübergehend weniger auffällig.
Beachte bei allen Behandlungsoptionen, dass es keine Garantie für eine vollständige Besserung oder Entfernung von Dehnungsstreifen gibt.
Dehnungsstreifen
Ursache: Dehnungsstreifen entwickeln sich, wenn die Haut rasch gedehnt oder verkleinert wird. Dabei werden Kollagen- und Elastinfasern sowie die Hautstruktur beeinträchtigt.
Typische Stellen: Dehnungsstreifen treten häufig am Bauch, an der Brust, an Hüften, Po, Oberschenkeln, Armen, Schultern und am Rücken auf.
Begünstigende Faktoren: Schnelle Gewichtszunahme, Wachstumsschübe in der Pubertät, Schwangerschaft, intensiver Muskelaufbau, Genetik und bestimmte medizinische Eingriffe können die Entstehung von Dehnungsstreifen fördern.
Vorbeugung und Umgang: Viel trinken, eine ausgewogene Ernährung, schrittweise Belastungssteigerung bei Sport und Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Produkten können helfen, das Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen zu reduzieren.
NIVEA Routine zur
Reduzierung von Dehnungsstreifen
Wie bereits erwähnt, lassen sich Dehnungsstreifen nicht vollständig entfernen – es gibt jedoch Möglichkeiten, ihre Sichtbarkeit zu mindern. Ein besonders gut zugänglicher Schritt ist eine konsequente Hautpflegeroutine:

Beginne deine Routine mit einem milden, pflegenden Duschgel oder einer Cremedusche. Ideal ist ein pH-neutrales Produkt, das die Haut vor dem Austrocknen schützt.
Die NIVEA Rich Moisture Creme Caring Shower Cream ist dafür besonders geeignet: Die Formel mit Vitamin C, Vitamin E und pflegenden Ölen verwandelt sich in einen reichhaltigen Schaum, der die Haut verwöhnt und gleichzeitig das natürliche pH-Gleichgewicht respektiert.
Verwende ein Pflegeprodukt oder ein Serum, das die Hautelastizität unterstützt oder dazu beiträgt, die Sichtbarkeit von Dehnungsstreifen mit der Zeit zu reduzieren. Um Dehnungsstreifen sichtbar zu mindern, kannst du das Body Öl-Serum LUMINOUS 630® verwenden. Die hochwirksame Öl-Serum-Formel mit dem patentierten Wirkstoff LUMINOUS630® gleicht Unterschiede im Hautton aus und reduziert dadurch die Sichtbarkeit von Dehnungsstreifen, die durch Schwangerschaft, hormonelle Veränderungen oder Gewichtsschwankungen verursacht werden. Erste sichtbare Ergebnisse sind nach 2 Wochen möglich, die Formel spendet 48 Stunden Feuchtigkeit und kann bei regelmäßiger Einmassierung neuen Dehnungsstreifen vorbeugen.
Wenn du eine cremigere Textur bevorzugst, ist die Body Creme LUMINOUS630® für alle Hauttypen geeignet. Die pflegende Formel mit LUMINOUS630® gleicht Farbunterschiede aus und reduziert die Sichtbarkeit von Dehnungsstreifen sowie Sonnen- und Pigmentflecken, während sie 48 Stunden Feuchtigkeit spendet.*
Ob Öl-Serum oder Creme – eine Anwendung pro Tag auf der gewünschten Körperpartie ist ausreichend, und verwende insgesamt nur ein Produkt mit LUMINOUS630® pro Tag am Körper.**
* Instrumenteller Test, 33 Probanden, 48 Stunden nach einmaliger Anwendung.
** Verbraucher*innentest, 89 Teilnehmer*innen
Zusätzlich zu gezielter Pflege kannst du die Körperhaut mit reichhaltigen Bodylotions eincremen – auch an den Stellen mit Dehnungsstreifen. Das ist vor allem hilfreich, wenn die Streifen noch frisch, gerötet oder juckend sind.
Wie hilft NIVEA Luminous630,
Dehnungsstreifen zu pflegen?
Der patentierte Wirkstoff LUMINOUS630® von NIVEA wurde in über zehn Jahren Forschung entwickelt, in deren Verlauf 50.000 Moleküle getestet wurden. Er wirkt auf zellulärer Ebene, indem er die Melaninproduktion ausgleicht und so Farbunterschiede bei Dehnungsstreifen adressiert.
Durch seine Wirkung auf Melanin und den ausgleichenden Effekt auf den Hautton trägt LUMINOUS630® dazu bei, die Sichtbarkeit von Dehnungsstreifen zu reduzieren und zugleich einen ebenmäßigeren, strahlenderen Teint zu fördern.
Zusammenfassung
Dehnungsstreifen sind eine natürliche Folge schneller Hautveränderungen, etwa durch Gewichtsschwankungen, Wachstumsschübe oder Schwangerschaft. Diese Veränderungen können Kollagen- und Elastinfasern schädigen, die der Haut ihre Elastizität verleihen.
Auch wenn Dehnungsstreifen dauerhaft sind, gibt es Möglichkeiten, ihre Sichtbarkeit zu minimieren. Dazu gehören eine bewusst langsame Gewichtszunahme, ausreichend Wasser, eine vitaminreiche Ernährung sowie gezielte Hautpflege, die den Hautton ausgleicht, die Elastizität unterstützt und hilft, den Teint ebenmäßiger erscheinen zu lassen.















