So wirken Düfte auf die Psyche

Düfte erzeugen Emotionen
Warum wecken manche Gerüche Emotionen in uns und erzeugen Bilder im Kopf? Erfahren Sie hier, was Gerüche beim Riechen mit der Nase bewirken.


Gefühle kann man riechen

Gerüche beeinflussen
den Menschen in seinem Leben maßgeblich. Wie wir Menschen aufeinander wirken, wird nicht ausschließlich über Worte und Gesten bestimmt. Der Geruch hat tatsächlich einen Einfluss auf das soziale Verhalten. Die persönliche Duftnote eines Menschen entscheidet auch, ob sich Männer und Frauen attraktiv finden und riechen können.

Erfahren Sie hier, warum Gerüche die Partnerwahl bestimmen, warum Gerüche oft zu Emotionen und Berührungen führen – und was es mit dem neuen NIVEA Eau de Toilette auf sich hat.





Wir riechen bereits im Mutterleib

Wer kennt diese Situation nicht?

Ein bestimmter Geruch strömt in die Nase. Ganz plötzlich tauchen bestimmte Bilder in unserem Kopf auf.

Riechen ist für uns besonders prägend und Gerüche können ein Leben lang im Gedächtnis bleiben. Das Bewerten von Gerüchen verändert sich im Laufe des Lebens – so empfindet jemand einen Geruch als angenehm, jemand anderes als muffig.

Ob ein Geruch positiv oder negativ bewertet wird, ist nicht angeboren, sondern wird im Laufe des Lebens erlernt. Doch schon vor der Geburt kann ein Ungeborenes riechen und im Fruchtwasser verschiedene Gerüche wahrnehmen.


Über den Geruchssinn

Die Evolution schenkte dem Menschen die Fähigkeit mit der Nase zu riechen, um das Überleben zu sichern und Gefahren, wie etwa einen Brand oder verdorbene Nahrung, mit der Nase rasch zu erkennen.

SO RIECHEN WIR MENSCHEN MIT DER NASE 

Duftmoleküle treffen beim Riechen in der Nase auf Riechsinneszellen, die sofort einen Impuls auslösen, der vom Hirn analysiert wird. Beim Riechen werden dieselben Gehirnteile aktiviert, die auch für unsere Emotionen zuständig sind – das  sogenannte Limbische System.

Am Riechkolben enden die Riechnerven, welche sich von der Riechschleimhaut in der Nase bis in den Schädel ziehen. Der Riechkolben ist dafür da, erste Riechinformationen aus der Luft zu verarbeiten.

Fakten zum Riechen

Der Mensch ist im Stande, hunderte von Gerüche nicht nur zu unterscheiden, sondern auch zu speichern. So kann ein gewisser Duft und Geruch – etwa jener der NIVEA Creme, den es jetzt auch Eau de Toilette gibt – an die Kindheit erinnern. Weitere spannende Fakten rund ums Riechen mit der Nase erfahren Sie hier:
  • Unsere Nase besitzt etwa 350 Rezeptoren, die jeweils bestimmte Duftmolekülgruppen wahrnehmen.
  • Die Grundgerüche beim Riechen werden in sieben verschiedene Kategorien eingeteilt: Moschus, Kampfer, Blumen, Menthol sowie ätherisch und beißend.
  • Im Tierreich riecht der Aal am besten. Er kann Gerüche erkennen, die tausende Kilometer weit entfernt sind und hat die feinste Nase der Tiere.
  • Die Riesenschleimhaut des Menschen besitzt die Fläche einer Münze. Zum Vergleich: Bei einem Hund ist sie 40mal größer.

Wenn Partner sich riechen können

Jeder von uns hat einen speziellen Geruch, den nur bestimmte andere Menschen – ohne sich dessen bewusst zu sein – riechen können, und der signalisiert: Dein und mein Immunsystem passen gut zueinander. Mehr noch: Chemische Stoffe in diesem spezifischen Geruch signalisieren Paarungsbereitschaft.

Im Achselschweiß der Männer orten sensible Frauennasen etwa Pheromone, welche als Sexuallockstoffe in der Tierwelt dienen und deren Wirkung auch beim Menschen nachweisbar ist.

Vor allem Frauen, die gerade ihre fruchtbaren Tage haben, nehmen solche Pheromone vermehrt wahr. Dabei verströmen sie ebenso einen bestimmten Lockstoff, der Männer auf sie aufmerksam werden lässt.

Aber noch ein anderes Männerhormon fordert sein Recht: Testosteron, das Männlichkeitshormon schlechthin.

Während der fruchtbaren Tage fühlen sich Frauen zu dieser Sorte Alpha-Männchen besonders hingezogen, denn sie versprechen gute Chancen auf gesunden Nachwuchs.

Wie Frauen auf Männergerüche reagieren

Kaum zu glauben, aber wahr: Eine Studie mit 86.000 Frauen ergab, dass Frauen mit solchen „symmetrisch“ gebauten Männern, wie die Wissenschaft schöne Menschen nennt, mehr Orgasmen haben.

Auch dies ist ein Trick der Natur: Ein Orgasmus erhöht die Wahrscheinlichkeit der Empfängnis.Der eigene Körpergeruch gibt dem Gegenüber beim Riechen mit der Nase außerdem unbewusst Auskunft über die Gen-Ausstattung. So haben glücklich verheiratete Paare meist sehr unterschiedliches Erbgut, das dem Prinzip der Gen-Durchmischung folgt.

Der Biologe Claus Wedekind fand in diesem Zusammenhang in den 1990er Jahren heraus, dass gewisse Gene bestimmen, ob sich zwei Menschen riechen können. Er führte ein Experiment durch, bei dem Männer drei Tage lang dasselbe Shirt tragen mussten ohne dabei Deo oder Parfum zu verwenden.

Frauen mussten danach an den Hemden mit der Nase riechen und ihren Geruch bewerten. Es kam heraus, dass Frauen, die einen anderen Gen-Typ wie der Mann hatten, den Geruch positiv empfanden, jene mit gleichem Typen bewerteten das Hemd hingegen beim Riechen muffig.

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Anosmie: kein Geruchssinn

Bei einem Schnupfen kann es schnell mal passieren, dass wir nicht mehr gut mit der Nase riechen können. Einige Menschen verlieren aber langfristig ihren Geruchssinn. Diese Krankheit nennt sich in der Medizin Anosmie. Etwa 5% der Österreicher und Österreicherinnen leiden an einem totalen Verlust der Geruchswahrnehmung. Ungefähr 15% sind von einem teilweisen Ausfall des Geruchssinns betroffen.

Im Laufe des Lebens verlieren wir zunehmend Riechzellen, das ist ein normaler, natürlicher Alterungsprozess, aber der völlige Verlust des Geruchssinn ist anormal. Die Fähigkeit nicht mehr riechen zu können bedingt, dass Betroffene beim Essen auch nicht mehr schmecken und dadurch stark an Gewicht verlieren. Anosmie entsteht durch schiefe Nasenscheidewände, Polypen oder Allergien sowie als Folge einer Nasennebenhöhlenentzündung. Zudem können Antibiotika und Rauchen die Fähigkeit zum Riechen mit der Nase stark beeinträchtigen.


Vom Riechen zum Berühren

Wenn wir jemand gut riechen können, dann berühren wir diese Person automatisch lieber, indem wir ihre Haut berühren oder ihr durch die Haare streichenIn der Körpersprache bedeuten Berührungen, dass wir einen Menschen besonders gerne haben und ihm nahe sein wollen. Der positiv erfolgte Körperkontakt dient dann hauptsächlich dazu, um seine Sympathie zu zeigen.

In diesem Sinne wird oft mit Elementen des Haltens, des Augenkontaktes und der Nachahmung von Bewegungen gearbeitet. Erwünschter Körperkontakt ist zusätzlich oft von Blickkontakt begleitet. Beim Körperkontakt wird der Geruch des anderen deutlich wahrgenommen. Aus diesem Grund ist es auch nicht ungewöhnlich, dass Partner oft jene Düfte am Körper tragen, mit denen sie Nähe und Liebe assoziieren.

Der Duft nach Liebe und Vertrauen

Aus diesem Grund haben wir den unverwechselbaren NIVEA Duft nun in ein einzigartiges Eau de Toilette verpackt. Das NIVEA Eau de Toilette mit Zitrusnoten, Rosenessenzen, Holz und Moschusnoten versprüht einen angenehmen, frischen Duft und vereint alle Charaktere der über 100 Jahre alten NIVEA Geschichte. Alle Informationen zu den Duftnoten und weitere interessante Fakten zum NIVEA Eau de Toilette, finden Sie zusammengefasst in unserem Artikel So duftet Pflege.

Wie Sie sehen, spielen Düfte und Gerüche sowohl in der Sexualität und Liebe als auch im alltäglichen Leben eine entscheidende Rolle.Ein bestimmter Geruch weckt ein bestimmtes Bild im Kopf oder ruft eine Emotion hervor.Sich riechen können“ ist mehr als ein beflügeltes Wort – es ist im menschlichen Alltag ein entscheidender Einflussfaktor für vielerlei Entscheidungen.

Und damit Sie sich dabei wohlfühlen und vorbereitet sind, steht Ihnen NIVEA mit Rat und Tat zur Seite.



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