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fettige Haare

Nie mehr fettige Haare!

Entdecken Sie tipps und die richtige pflege

Was tun gegen fettige Haare?

Schnell fettende Haare sind ein kosmetisches Problem, welches bei den betroffenen Personen zu Unsicherheit, Unwohlsein und sogar zu psychischen Belastungen führen kann. Dabei sind fettige Haare nicht unbedingt ein Anzeichen mangelnder Körperhygiene. Aber wieso werden unsere Haare fettig? Können übermäßig fettige Haare auch das Symptom einer Krankheit sein? Und was können wir gegen fettige Haare tun, beziehungsweise reicht regelmäßiges waschen?

Fettige Haare richtig pflegen

Wie kommt das Fett in die Haare?

In der Kopfhaut und an den Haarwurzeln befinden sich Talgdrüsen, die regelmäßig Talg absondern. Dieser Talg fördert die Geschmeidigkeit der Kopfhaut und schützt die Haut vor dem Austrocknen.

Darüber hinaus sorgt der Talg dafür, dass auf der Haut ein saures Milieu herrscht – der Säureschutzmantel der Haut. Keime, Bakterien, Viren und andere schädliche Substanzen können ihn nicht durchdringen. Eine fettige Kopfhaut ist also ganz normal und sogar erwünscht.

Dieser Talg bleibt aber natürlich nicht ausschließlich auf der Kopfhaut, sondern gelangt in die Haare. Dass Fett, bzw. Talg in unsere Haare gelangt, ist also ganz normal. Dennoch lässt er unsere Haare  und damit uns  ungepflegt aussehen.

Wie schnell unsere Haare fettig aussehen, hat eher etwas mit der Häufigkeit des Haare Waschens zu tun. Waschen wir unsere Haare täglich und lassen die Haarwäsche einmal einen Tag lang aus, stellen wir fest, dass die Haare schneller fettig werden.

Das liegt daran, dass unsere Talgdrüsen einen eigenen Rhythmus haben. Wird dem Haar und der Kopfhaut nicht über eine Haarwäsche künstlich Feuchtigkeit zugeführt, produzieren die Talgdrüsen mehr Talg und das Haar wird somit schneller fettig.

Es gibt jedoch auch andere Gründe, wieso die Talgdrüsen am Kopf vermehrt Talg ausscheiden.

           

Ursachen fettige Haare

Ursachen für übermäßig fettige Haare

Fettige Haare – vom Dermatologen auch Seborrhö genannt – können neben dem häufigen Haare waschen aber auch ganz andere Ursachen haben:

 

  • Pubertät: In dieser Zeit der hormonellen Umstellung neigen Talgdrüsen zur Überproduktion. Als Folge werden die Haare schneller fettig. Hier hilft nur eins: Regelmäßiges Haare waschen und pflegen.
  • Stress: Wenn wir gestresst sind, schüttet unser Körper vermehrt Kortison und Adrenalin aus. Das hat wiederum zur Folge, dass Talgdrüsen an den Haaransätzen stark aktiviert werden und vermehrt Talg produzieren.
  • Ernährung: Eine ungesunde, unausgewogene Ernährung hat ebenfalls einen großen Einfluss auf eine erhöhte Talgproduktion.
  • Medikamente: Verschiedene Medikamente können als Nebenwirkung zu einer erhöhten Talgproduktion führen. Sollten Sie Ihre Medikamente in Verdacht haben, an Ihren fettigen Haaren Schuld zu sein, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen.
  • Kappen/Hüte: Wenn Sie häufig Hüte, Kappen oder Tücher am Kopf tragen und so nicht ausreichend frische Luft an die Kopfhaut kommt, werden die Talgdrüsen überstimuliert.

Tipps gegen fettige Haare

Wichtig ist es, die Ursache von fettigen Haaren zu erforschen. Haben Sie beispielsweise in letzter Zeit häufiger Haare gewaschen? Dann kann es ausreichen, wieder zu dem alten Rhythmus überzugehen. Denn die Talgdrüsen auf unserer Kopfhaut „gewöhnen“ sich an einen Haarwäsche-Rhythmus und produzieren dann nach Bedarf Talg.

Es kann auch hilfreich sein, die Talgdrüsen an einen anderen Haarwäsche-Rhythmus zu gewöhnen, sie quasi umzutrainieren. Und das geht so:

Lassen Sie die Haare in dem fettigen Zustand. Nur für zwei Tage. Dann waschen Sie die Haare.

Waschen Sie sich von diesem Zeitpunkt an nur jeden zweiten Tag die Haare und Sie werden feststellen, dass die Talgdrüsen sich an diesen neuen Rhythmus gewöhnen und weniger Talg produzieren.

Die Intervalle von einer Haarwäsche zur nächsten könnten Sie auch noch erweitern, vorausgesetzt, dass keine Erkrankung der Talgdrüsen und/oder andere Erkrankungen oder die Talgproduktion störende Faktoren, wie zum Beispiel Stress vorliegen.

Frische Luft für fettige Haare

Worauf müssen Sie achten?

Wenn Sie etwas gegen fettiges Haar tun wollen, sollten Sie auf folgendes achten:

  • Ihr Haar sollte so oft wie möglich frische Luft bekommen.
  • Vermeiden Sie das Tragen von Hüten oder Mützen.
  • Vermeiden Sie häufiges und zu langes Haare föhnen nach dem Haare waschen.
  • Verwenden Sie eher einen Kamm als eine Bürste.
  • Verzichten Sie auf das Tönen und Färben Ihrer Haare, bis das Problem der schnellen Einfettung Ihrer Haare gelöst ist.

  • Massieren Sie Ihre Kopfhaut zwei- bis dreimal täglich für 5 Minuten in kleinen kreisenden Bewegungen. Verwenden Sie dafür keine Öle oder anderen Massagepräparate. Da bei der Massage die Talgdrüsen ausgedrückt werden, kann es sein, dass es kurz nach der Massage zu einer verstärkten Einfettung der Haare kommt. Bei einer regelmäßigen Massage kommt es jedoch schnell zu einer Regulierung der Talgproduktion.

    Unser Tipp:
    Waschen Sie die Haare nicht unmittelbar nach der Massage. Auch eine zu trockene Kopfhaut kann die Talgdrüsen dazu animieren mehr Talg zu produzieren.

 

Kamille ist ein Hausmittel gegen fettige Haare

Hausmittel gegen fettige Haare

Da das Problem der fettigen Haare natürlich nicht erst seit gestern besteht, gibt es erprobte Hausmittel gegen fettige Haare. Hier eine kleine Auswahl:


  • Babypuder: Das Babypuder einfach nach und nach nahe dem Haaransatz ins Haar streuen und danach mit einem Handtuch einmassieren. Sollten Sie dunkle Haare haben, sollten Sie nicht zu viel Babypuder verwenden. Nach der Anwendung die Haare wie gewöhnt frisieren. 

  • Kamillentee: Eine Kanne Kamillentee aufgießen und ziehen lassen. Die Teebeutel beim Auskühlen einfach in der Teekanne lassen, bis der Tee ungefähr Hauttemperatur hat. Dann die fettigen Haare damit spülen und 10 – 15 Minuten einwirken lassen. Danach das Haar unbedingt nur mit lauwarmem Wasser ausspülen. Wieso das hilft: Kamille beruhigt gestresste Kopfhaut und damit auch die Talgdrüsen.

Geheimtipp gegen fettige Haare: Haferkleie

  • Haferkleie: Bestreichen Sie Ihren Haaransatz mit 8 Esslöffeln Haferkleie. Massieren Sie die Kleie in die Haare. Die Haferkleie saugt Fettrückstände aus und kann nach der Anwendung ganz einfach aus dem Haar ausgebürstet- oder geschüttelt werden. Schöner Nebeneffekt: Durch die Massage mit Haferkleie wird Ihrem Haar zusätzlich Volumen verliehen.

  • Bräunungspuder: Insbesondere für Menschen mit dunklen Haaren ist diese Methode sehr gut geeignet. Das Bräunungspuder in den Haaransatz einstreichen und einmassieren. Das verhindert das Rückfetten der Haare.

  • Bier: Etwas ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig: Waschen Sie Ihr Haar mit einer guten Flasche Bier. Es muss nicht gekühlt sein. Im Bier ist Hefe – diese beruhigt die Kopfhaut. Nach der Bierwäsche die Haare unbedingt gründlich mit einem milden Shampoo waschen.

  • Naturjoghurt: Mischen Sie Naturjoghurt mit einem milden Shampoo – zum Beispiel dem NIVEA Baby Extra Mild Shampoo und waschen Sie damit Ihre Haare. Schnelles Nachfetten der Haare wird so vermieden und die Mischung verleiht Ihrem Haar einen wunderschönen, seidigen Glanz.

Wenn Sie sich an diese Tipps halten, werden Ihre Haare in Zukunft immer top gepflegt aussehen. Gutes Gelingen!