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Eine Mutter mit ihrem Baby im Bad

Babyhaare mit Babyshampoo richtig pflegen

Anleitung und Tipps für die erste Haarwäsche

Babyshampoo: Ab wann ist es sinnvoll?

Der weiche Haarflaum von Neugeborenen braucht noch kein Babyshampoo. Wir verraten Ihnen, wann der Zeitpunkt für die erste richtige Haarwäsche gekommen ist und was Sie über die feinen Babyhaare wissen sollten.

Ab wann soll man Babyhaare waschen?

  • Babyhaare kommen kaum mit Schmutz in Berührung. So ist es in den ersten Lebensmonaten in der Regel völlig ausreichend, den feinen Flaum alle paar Tage mit lauwarmem Wasser und einem flauschigen Waschlappen oder Schwamm zu reinigen. 
  • Die einfachste Möglichkeit ist, dies gleich beim Babybad zu erledigen. Meist genügt eine Haarwäsche pro Woche. 

Ab wann brauche ich ein Babyshampoo?

Sobald das Haar des Kindes an Länge und Dichte gewonnen hat, können Sie auf ein spezielles Babyshampoo zurückgreifen. In der Regel ist das ab dem 1. Lebensjahr der Fall. Allerdings fällt das Haarwachstum bei jedem Baby unterschiedlich aus.

Warum sind Babyköpfe so sensibel?

Ein Baby wird über eine Babybadewanne gehalten

Bei Neugeborenen sind die Schädelplatten (Fontanellen) noch nicht zusammengewachsen. Das erleichtert die Geburt und sorgt für Flexibilität, die für das Wachstum des Gehirns nötig ist. Sie machen den Kopf aber auch sehr empfindlich. Beim Haarewaschen gilt deswegen: sanft sein und keinen Druck auf den Kopf ausüben.

Haarwachstum: Was Sie über Babyhaare wissen sollten

In den ersten Lebensmonaten hat sich das Haarwachstum noch nicht eingespielt. Es kann sogar sein, dass die Haare kurz nach der Geburt zunächst ausfallen. Aus einem einfachen Grund: Alle Haare fangen fast gleichzeitig an zu wachsen – und da sie denselben Wachstumszyklus haben, fallen sie auch zu ähnlicher Zeit aus. 

Aber keine Sorge, der natürliche Zyklus pendelt sich mit der Zeit ein. Spätestens zum zweiten Geburtstag reguliert sich das Haarwachstum von selbst und die Haare wachsen stärker und werden länger.

Ihr Baby hat kahle Stellen am Kopf?

Mitunter kann sich beim Baby auch eine kahle Stelle am Hinterkopf bilden, was meist ein Zeichen dafür ist, dass es sehr oft in derselben Position liegt. 

Allerdings stellt die Seitenlage für Neugeborene zum Schlafen keine sichere Alternative dar. Nutzen Sie am besten die Wachphasen des Kindes dafür, die Kopfhaut zu entlasten. Legen Sie Ihr Baby dann tagsüber häufiger mal auf dem Bauch. 

Was braucht ein Baby in Sachen shampoo?

Einfach zum eigenen Shampoo greifen, wenn kein Babyprodukt zur Hand ist? Besser nicht. Die Haut eines Säuglings ist bis zu fünfmal dünner als die von Erwachsenen – auch am Kopf – und stellt besondere Ansprüche an die Pflege.

Was macht ein gutes Babyshampoo aus?

Die Produktpalette an Babyshampoos in den Drogerieregalen ist groß. Doch um den Bedürfnissen der zarten Kopfhaut eines Babys gerecht zu werden, sollten Sie folgende Punkte beachten: 

  • Babyshampoos sind bestenfalls pH-hautneutral, sprich: sie haben denselben leicht sauren pH-Wert wie die Haut (5,5). Das hilft, den natürlichen Säureschutzmantel der Kopfhaut aufrechtzuerhalten und bewahrt sie vor dem Austrocknen.  
  • Generell sind extra-milde Formulierungen und natürliche Inhaltsstoffe zu empfehlen. So kommt es nicht so schnell zu Tränen, wenn doch mal etwas in die Augen gelangen sollte.
  • Ein gutes Babyshampoo wurde speziell mit Haut- und Kinderärzten entwickelt. Die Haut- und Augenverträglichkeit der Produkte wurde klinisch und dermatologisch bestätigt.

Tipp: Es gibt auch spezielle 2-in-1-Produkte, die Badezusatz und Babyshampoo in einem sind. So können Sie einfach einen Schwamm oder Waschlappen mit dem Badewasser tränken und sanft die Haare waschen.

Reinigt schäumendes Shampoo besser?

Ein Baby mit Shampoo im Haar neben seiner Mutter

Sie haben ein neues Babyshampoo, doch es schäumt nicht wie erhofft? Kein Grund zur Sorge. Die Schaumbildung sagt nichts über die Reinigungsleistung aus.

Haarpflege mit Babyshampoo: So geht's ohne Tränen

Bei der ersten Babyhaarwäsche mit Shampoo ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Mit dieser Anleitung und ein bisschen Routine klappt das neue Pflegeritual jedoch ganz leicht.

Babyshampoo richtig anwenden: Schritt für Schritt erklärt

  1. Vorbereitung: Geben Sie Badewasser in die Wanne. Achten Sie dabei auf eine Wassertemperatur, die zwischen 35 und 37 Grad liegt. Tipp: Überprüfen Sie dies mit einem Thermometer.
  2. Die richtige Position: Halten Sie das Baby am besten rücklings über die Wanne und stützen Sie es mit einem Arm unter dem Nacken. Sollten Sie den Kopf Ihres Babys bisher mit einem Waschlappen gereinigt haben, behalten Sie dies bei den ersten Haarwäschen mit Shampoo bei. So kann sich das Kind leichter an das neue Pflegeritual mit Shampoo gewöhnen.

  3. Waschen: Befeuchten Sie das Haar gleichmäßig und massieren Sie die Kopfhaut vorsichtig in leicht kreisenden Bewegungen mit etwas Babyshampoo – ein winziger Klecks genügt.

    Tipp: Sobald sich Ihr Baby an diese Prozedur gewöhnt hat, können Sie von dem Waschlappen auf die Brause umsteigen. Achten Sie dann unbedingt auf einen feinen Wasserstrahl und die richtige Wassertemperatur. Alternativ können Sie auch erstmal eine Kindergießkanne zum Ausspülen der Haare benutzen.

  4. Ausspülen: Mithilfe des Waschlappens lässt sich das Babyshampoo einfach wieder entfernen. Achten Sie dabei darauf, dass dem Baby kein Shampoo ins Gesicht und die Augen läuft. Das könnte sich unangenehm anfühlen.

  5. Trocknen: In der Regel reicht es, das Köpfchen nach der Haarwäsche sanft mit einem weichen Handtuch trocken zu tupfen. Vom Föhn sollten Sie besser die Finger lassen, weil Haare und Kopfhaut des Babys dafür noch zu sensibel sind.

Babypflege: Haare kämmen nach dem Waschen

Eine Mutter kämmt ihr Baby

Kämmen Sie den feinen Haarflaum nach der Haarwäsche behutsam mit einer weichen Bürste, zum Beispiel aus Ziegenhaar. Das Kind wird das sanfte Streichen genießen und sich sicher und geborgen fühlen. Kleiner Tipp: Kombinieren Sie die Haarpflege mit einer Babymassage - so etablieren Sie von Anfang an ein echtes Wohlfühlritual.

Trockene Kopfhaut beim Baby: Wissensenswertes über die sensible Hautpartie

Wenn die Kopfhaut des Babys plötzlich schuppt oder trocken ist, sind viele Eltern beunruhigt. Dabei ist das gar nicht so ungewöhnlich. Wir verraten Ihnen, was hilft und wann ärztlicher Rat gefragt ist.

Was Sie über Kopfschuppen bei Babys wissen sollten

Bei Säuglingen kommt es mitunter vor, dass sich Schuppen auf der Kopfhaut bilden. Dabei kann es sich um Milchschorf oder Kopfgneis handeln:

  • Kopfgneis macht sich typischerweise in den ersten Lebenswochen des Babys bemerkbar. Er ist an einer gelblich-braunen Schicht weicher und fetthaltiger Schuppen zu erkennen.

    Kopfgneis tritt bei vielen Babys auf und ist harmlos, es kommt zu keinen Beschwerden. Die Schuppen verschwinden in der Regel spätestens im ersten Lebensjahr wieder von allein.

  • Milchschorf hingegen ist ein juckender Hautausschlag, der bei manchen Babys nach dem dritten Lebensmonat und im Rahmen einer Neurodermitis zutage treten kann. Die Haut bildet dann nicht nur gelbe Schuppen, sondern ist außerdem gerötet, nässt, und es kommt vermehrt zu Juckreiz. Neben der Kopfhaut können auch andere Körperstellen wie die Gesichtshaut betroffen sein. Um Milchschorf zu behandeln, sollten Sie mit Ihrem Baby immer zum Arzt gehen.

Da es nicht immer leicht ist, die Unterschiede zu erkennen, und nur ein Mediziner eine eindeutige Diagnose stellen kann, sollten Sie im Zweifel einen Kinderarzt um Rat fragen.

Was tun bei Kopfgneis und Milchschorf – entfernen oder nicht?

Eine Mutter streichelt den Kopf ihres Babys

Kopfgneis ist harmlos und stört auch Ihr Baby nicht. Um das Ablösen der Schuppen zu unterstützen, können Sie die betroffenen Stellen mit Babyöl betupfen, das Sie über Nacht einwirken lassen. Reiben sollten Sie auf der zarten Kopfhaut nicht.

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