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Achselschweiss vermeiden

Starkes schwitzen vermeiden

So bleiben die Achseln trocken

Wenn Schweissflecken zum Problem werden

Besonders Achselschweiß macht sich schnell durch unschöne Schweißflecken bemerkbar. Wir erklären Ihnen die Ursache und was Sie dagegen tun können.

warum schwitzen wir

Ursachen fürs Schwitzen

Die Sonne steht hoch am Himmel, die Temperaturen steigen und schon bald bilden sich die ersten Schweißtropfen. Doch warum schwitzen wir überhaupt?

Schwitzen kann als natürliche Klimaanlage unseres Körpers gesehen werden. Schweiß wird dabei an die Hautoberfläche abgesondert und verdunstet. Durch das Verdunsten der Flüssigkeit wird unser Körper gekühlt. Dieses besondere Kühlsystem wird dann in Gang gesetzt, wenn unsere Körpertemperatur einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Würde ein Zuviel an Körperwärme nicht reguliert werden, könnte es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.

Damit das nicht geschieht, kommen in unserem Körper Millionen von Schweißdrüsen zum Einsatz. Sowohl am Tag als auch in der Nacht. Bis zu 10 Liter Schweiß am Tag können es bei großer Anstrengung, einem Saunabesuch oder Sport werden.

Wer im Sommer allerdings denkt, sich und seinen Körper mit einem kalten Getränk einen Gefallen zu tun, der irrt. 
Kalte Getränke gaukeln unserem Thermoregulationszentrum im Hirn vor, dass es kalt wird. Es reagiert entsprechend und schaltet nun alle Körperfunktionen wieder ein, um die Körpertemperatur zu steigern. Das Ergebnis: Noch mehr Schweiß.

Warum schwitzen manche Leute mehr als andere?

Wer andere Menschen im Fitnesscenter aufmerksam beobachtet, kann schnell erkennen, dass nicht alle bei der gleichen Aktivität gleich stark schwitzen. Die einen sind bereits beim Aufwärmen schweißgebadet und haben einen nassen Kopf, während andere noch nach dem Training eine perfekt sitzende Frisur und trockene Haare haben.
Die Schweißregulation ist einfach nur verschieden.

Schwitzen wird aber auch durch Emotionen ausgelöst. Ein feuchter Händedruck oder übermäßiger Achselschweiß kann beispielsweise ein Hinweis auf Nervosität sein. Der Grund dafür liegt darin, dass die Schweißauslöseschwelle niedriger ist, als bei anderen.

 

Krankhaftes Schwitzen

Eine extreme Form ist die Hyperhidrose (was so viel bedeutet wie „Übermäßig viel Wasser“). Das krankhafte Schwitzen geschieht dabei rasend schnell. Für Patienten ist das ein großes Problem und sie erleben deshalb einen enormen Leidensdruck. Abhilfe kann durch medizinische Eingriffe geschaffen werden. Um dem übermäßigen Achselschweiß Herr zu werden, können zum Beispiel Hitzeimpulse in die Schweißdrüsen geleitet werden, die dabei zerstört werden.

Herkömmliche Deos oder Antitranspirante wirken in diesem Fall leider nicht mehr. Für eine Behandlung sollten Sie in jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten abzuklären.

Sport Achselschweiss

Ursachen Achselschweiss

Welche Ursachen gibt es für Achselschweiß?

Kurz und bündig kann gesagt werden, dass Achselschweiß das Ergebnis eines natürlichen Regulationssystems unseres Körpers ist.

Steigt die Körpertemperatur über eine bestimmte Schwelle, signalisiert es dem Körper „Schwitzen! Jetzt!“. Dort wo Haut auf Haut trifft, kommt es zudem leichter zur Schweißbildung. 
Nicht zu vernachlässigen ist dabei auch die Rolle der Kleidung: Sie beeinflusst durchaus, ob man stark schwitzt oder weniger Achselschweis produziert.

Wer leichte und atmungsaktive Bekleidung trägt, wird in den meisten Fällen weniger stark schwitzen. Gleichzeitig wird die Geruchsbildung verhindert oder reduziert.

Wie entsteht der Geruch in den Achselhöhlen?

Hautbakterien sind der Grund für die Entstehung des charakteristischen Schweißgeruches. Beeinflusst wird er unter anderem von unserer Ernährung und eventuellen Krankheiten. Dabei finden Bakterien gerade in feuchten und warmen Körperbereichen wie unter den Achseln und an den Füßen optimale Bedingungen vor. 

Achselgeruch hat einen Grund

Dabei ist Achselgeruch nicht so unnötig, wie es im ersten Moment den Anschein hat. Jeder Mensch hat einen spezifischen Eigengeruch. Dieser ist bereits in unseren Genen festgelegt und ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Mitglieder einer Familie einander daran erkennen können. 

Außerdem spielt der Geruch bei der Partnerwahl eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Schweißgeruch kann auf andere Menschen nämlich sehr anziehend wirken.
Zersetzt sich männlicher Schweiß, entstehen dadurch Pheromone. Das sind Botenstoffe, die auf Frauen attraktiv wirken und die Partnerwahl beeinflussen können. Am spezifischen Geruch eines Mannes kann eine Frau „erkennen“, ob mit ihm besonders widerstandsfähige Nachkommen gezeugt werden könnten.

Geruch Achselhöhle

Was hilft gegen Schwitzen und Schweissgeruch?

Natürlich ist es von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, wie man riecht, aber generell gilt: Wer weniger schwitzt, sollte auch weniger Schweißgeruch entwickeln.

Pflege Achselgeruch

Achselhöhle pflegen

Leiden Sie unter Achselgeruch, sollten Sie sich in jedem Fall für ein Deo entscheiden, das den Geruch langfristig abdecken kann. Wir empfehlen dabei NIVEA Protect & Care Deo ohne Alkohol und ohne Aluminium – mit dem vertrauten Duft und den Wirkstoffen der klassischen NIVEA Creme als zusätzliche Pflege. Das NIVEA Deo ist die perfekte Kombination aus effektiver Deowirkung und sanfter Pflege und wird Ihnen speziell an heißen Sommertagen eine zarte Duftnote verleihen, während gleichzeitig die Haut unter den Achseln gepflegt wird.


Pflege bei Achselnässe

Jeder von uns schwitzt unterschiedlich stark. Manche leiden dabei mehr unter Achselnässe oder Achselschweiß, andere unter Achselgeruch. Je nach Problemzone sollten Sie die für Sie richtige Pflege wählen. Wer unter Achselnässe leidet, kann zu einem Antitranspirant greifen, das aktiv gegen Schwitzen wirkt.

Deos gegen das Schwitzen: Antitranspirante

Antitranspirante enthalten Aluminiumsalze, die den oberen Teil der Schweißdrüsengänge verengen, den Schweißfluss verringern und so unangenehmen Schweißflecken und Körpergeruch lang anhaltend vorbeugen. So bleiben die Achseln trocken und es wird nicht mehr stark geschwitzt.

Durch die reduzierte Schweißbildung wird den für den Schweißgeruch verantwortlichen Bakterien die Nahrungsgrundlage der Achselschweiß entzogen. Die verwendeten Duftstoffe im Produkt sorgen zudem für einen angenehmen Geruch.

Da die Haut Aluminiumsalze gut verträgt und sie in ihrer Wirkungsweise sowohl zuverlässig als auch einzigartig sind, werden sie für Antitranspirante eingesetzt. Dennoch sind Aluminiumsalze in den letzten Jahren immer wieder in Kritik geraten, da negative Auswirkungen auf die Gesundheit vermutet wurden. Diese Annahme konnte allerdings auch nach mehreren Studien nicht wissenschaftlich bestätigt werden.

Antitranspirant

Antitranspirant gegen Achelschweiss

Gegen Achselgeruch: das Deodorant

Gegen unangenehmen Schweißgeruch garantiert der Griff zum Deodorant zuverlässigen und bewährten Schutz. Anders als das Antitranspirant verhindert oder reduziert es allerdings nicht die Produktion von Achselschweiß. Wer deshalb zu einem Deo ohne Aluminium greift, sollte nicht verwundert sein, wenn unverändert stark geschwitzt wird


Die richtige Anwendung

Sowohl Deos als auch Antitranspirante müssen richtig angewandt werden.

Für beide gilt: Tragen Sie es nach dem Aufstehen und nach dem Duschen auf die noch sauberen Achseln auf. Wenn Sie  einmal geschwitzt haben, können die Produkte ihre Wirkung nämlich nicht mehr entfalten.

Alle Unterschiede zwischen Deodorant und Antitranspirant finde Sie in unserem Artikel „Deo oder Anti-Transpirant“.

Welches NIVEA Deodorant passt zu mir?

Tipp 3: Natürliche Hilfsmittel gegen Schwitzen

Möchten Sie das Problem des Schwitzens auch auf natürliche Art und Weise unterstützen, gibt es für Sie folgende Möglichkeiten.

Bitte beachten Sie dabei, dass die Wirksamkeit der folgenden Empfehlungen von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und Sie die für Sie richtigen Mittel erst finden müssen.

Luftige Kleidung

Kleidung, die zu eng am Körper liegt, hindert den Schweiß daran, nach außen abgegeben zu werden. Übermäßiges Schwitzen und Achselschweiß ist das direkte Resultat. Zu enge Bekleidung oder Kleidung aus Synthetik sollte deshalb vermieden werden.
Die beste Wahl bei heißen Temperaturen ist der Griff zu luftdurchlässigen Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen, denn diese sind sanfter zur Haut und reduzieren Irritationen und Schweiß. Helle oder sehr dunkle Farben lassen Schweißflecken außerdem besser „verschwinden“.

Sport- oder Trainingskleidung ist speziell darauf ausgelegt, den Schweiß schnell vom Körper wegzutransportieren und stellt daher ebenfalls eine gute Alternative dar.

Hilfsmittel gegen schwitzen


Nicht zu heiß duschen

Geduscht wird am besten mit lauwarmem Wasser. Danach ist eine kalte Brause zum schließen der Poren hilfreich. Denn wer zu heiß duscht oder badet, fördert die Schweißbildung. 

Nicht direkt nach dem Sport duschen

Duschen Sie nicht gleich nach dem Sport, sondern warten Sie 15-30 Minuten

Der Grund: Der Körper sondert auch nach dem Workout oder intensiver Bewegung noch eine Zeit lang vermehrt Schweiß ab. Und wer will schon gleich nach dem erfrischenden Duscherlebnis wieder schwitzen?


Regelmäßige Saunabesuche

Unser Körper kann trainiert werden. Das gilt auch für unser Kühlsystem. Regelmäßige Saunagänge gewöhnen ihn an höhere Temperaturen und können dabei helfen, den Schweißfluss langfristig zu regulieren. Nach der Sauna sollte darauf geachtet werden, dass der Flüssigkeitsverlust wieder ausgeglichen wird.

Unser Extra-Tipp: Reiben Sie Ihre Achselhöhlen morgens und abends mit Franzbranntwein ein. Das hilft den Schweißfluss zusätzlich zu regulieren.

Ernährung Schweissbildung

Heilkräuter

Verschiedene Kräuter haben eine positive Auswirkung auf unsere Schweißproduktion. Die Schweißdrüsen werden durch sie zusammengezogen, wodurch sie weniger Schweiß produzieren.

Salbei
ist in unseren Breiten das Naturmittel Nummer 1 gegen Schwitzen. Wenn Sie regelmäßig Salbei-Tee trinken, dann können sich sowohl Schweißfluss als auch Achselgeruch entscheidend verbessern. Als ätherisches Öl, als Kapsel oder Tee werden ihm begünstigende Wirkungen nachgesagt. Australischer Teebaum oder Pfefferminze werden als ätherische Öle in Deos verwendet.

Ernährung

Wie so oft spielt auch bei der Schweißbildung die Ernährung eine wichtige Rolle. Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol und schwere Kost können schweißtreibend wirken. Scharfe Gewürze wie Pfeffer oder Chili sind weithin dafür bekannt, dass sie einem den Schweiß auf die Stirn treiben können. Leichte Kost ist hingegen unproblematisch.

Aber auch, wie und wie viel Sie essen hat Einfluss auf die Schweißbildung, denn auch Übergewicht kann zu starkem Schwitzen führen. Bleiben Sie deshalb fit und achten Sie darauf, Ihr Normalgewicht zu halten.

Medizinischer Eingriff: Schweißdrüsen Absaugung oder Botox-Injektion

Ist der Leidensdruck durch eine zu starkeSchweißproduktion zu groß und können alle gängigen Methoden keine Abhilfe schaffen, wird oft ein medizinischer Eingriff ins Auge gefasst.

Um dem Problem „übermäßiges Schwitzen“ Herr zu werden, werden ähnlich wie bei einer Fettabsaugung in einer ambulanten Operation unter lokaler Betäubung die Schweißdrüsen entfernt. Achselschweiß gehört direkt nach dem Eingriff der Vergangenheit an.

Da Schweißdrüsen nicht nachwachsen können und auch andere Stellen deshalb nicht vermehrt schwitzen, bietet sich die Schweißdürsen-Absaugung als permanente Lösung an. 

Als Alternative werden Botox-Injektionen angeboten. Mit ein paar Spritzen in betroffene Zonen, wie zum Beispiel in die Achseln, kann die Schweißproduktion bereits gehemmt werden. Im Gegensatz zur Entfernung der Schweißdrüsen ist dieser Eingriff nicht dauerhaft. Nach ungefähr sechs Monaten sind oft erneute Injektionen notwendig, um wieder frei von Achselschweiß zu sein.

Schweissdrüsen Absaugung Botox Injektion

Auch wenn Achselschweiß und starkes Schwitzen ein großes Problem sein können, sind nasse Achseln und verschwitze Kleidung gerade im Sommer ein Umstand, der mit vielen geteilt wird. Ist die Schweißbildung allerdings zu groß, bringen ein Gang zum Arzt und die anschließende Behandlung Erleichterung.