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Die Perfekte Rasur

Ja, es gibt die perfekte Rasur. Also einfach beruhigt zurücklehnen. Denn: Alles wird gut. Die Rasur morgen früh wird perfekt sein. Was du dafür benötigst, erfährst du in diesem Artikel  - inklusive Schritt-für-Schritt Anleitung, wie du bei deiner Rasur zu dem gewünschten Ergebnis kommst.

Wähle deine Waffe!

Die perfekte Rasur - NIVEA MEN 01

Trockenrasur vs. Nassrasur

Die Trockenrasur hat natürlich seine Daseinsberechtigung: Sie ist schnell,  unkompliziert und es hängen mit einer ganzen Industrie dahinter eine Menge Jobs dran. Aber die Trockenrasur ist eben leider nicht so gründlich wie die Nassrasur. Das hat einen Grund: Nassrasierer schneiden das Haar dichter an der Haarwurzel ab. Und weil dieser Artikel nicht von der unkompliziertesten Rasur handelt, sondern von der perfekten Rasur, widmen wir uns ausschließlich der Nassrasur.

STAY COOL!

Rasiergel vs. Rasierschaum vs. Rasiercreme

Rasierschaum, -gel und –creme haben allesamt den gleichen Sinn: Das Barthaar wird vor der Rasur aufgeweicht, es wird ein Film gebildet auf dem die Klinge gleitet und der die Haut schützt. Zusätzlich versorgen sie die Haut mit wichtigen Vitaminen und Feuchtigkeit. Was du für deine Rasur verwendest, ist letztendlich nur deine Entscheidung. Um dich für ein Produkt entscheiden zu können, musst du aber die Unterschiede kennen.
 
Rasiergel: Rasiergel ist ohne Wasser nicht anwendbar. Vor der Rasur muss man das Gesicht anfeuchten und kann erst dann das Gel auftragen. Das Gel schäumt auf und das Barthaar wird eingeweicht. Der Vorteil von Rasiergel ist, dass der frisch aufgeschäumte Schaum länger hält, nicht so schnell zusammenfällt und man sich so genug Zeit für die Rasur lassen kann. 
 
Rasierschaum: Der Rasierschaum kommt bereits aufgeschäumt aus der Dose und kann sofort eingesetzt werden. Der Schaum entfaltet sofort seine ganze Wirkung. 
 
Rasiercreme: Die alte Schule der Rasur. Die Rasiercreme ist wie es der Name schon sagt eine Creme, die aus der Tube kommt. Zur Verwendung der Rasiercreme wird am besten ein Rasierpinsel verwendet. Die Creme bleibt eine Creme und wird nicht zum Schaum. Keine Angst: auch unsere Großväter schafften es sich damit gründlich zu rasieren. 

VORSICHT SCHARF!

Die Nassrasur – das richtige Werkzeug

Wir Männer lieben gutes Werkzeug. Nicht nur eine Bohrmaschine oder eine Kreissäge müssen von ausgesuchter Qualität sein. Sondern auch die Werkzeuge, die wir an unsere Barthaare lassen. Und während wir Männer am liebsten in den Baumarkt einziehen, auf den schönen, verchromten Grillern unser Essen zubereiten und uns Tag und Nacht mit Werkzeugen beschäftigen würden, ist der Gang in Drogerie-Märkte für die meisten von uns eine einzige Strafe. Der Baumarkt als letzter Rückzugsort für uns Männer, als letzte Bastion der Männlichkeit, steht und an ihm wird Gott sei Dank nicht gerüttelt. Noch nicht. Aber Drogerie-Märkte? Es duftet nach Parfums, grelle Farben, Musik und sich um den letzten im Angebot befindlichen Lidschatten laut streitende Frauen…  Da lassen viele Männer lieber eine Wurzelbehandlung über sich ergehen. Ohne Narkose. 
 
Wenn du zu den Männern gehörst, die Drogerie Märkte meiden wie der Teufel das Weihwasser, hat NIVEA MEN einen Tipp für dich: Beauftrage deine Frau oder Freundin mit dem Einkauf deines Rasierers. Sie muss eh in die Drogerie. Und wenn du Nerven wie Drahtseile hast und der Gang in den Drogerie Markt für dich kein Problem ist – auch gut. Hier die zwei wichtigsten Features, über die dein Rasierer verfügen muss:
  • 5 Klingen System mit nah aneinander gelegenen Klingen
  • Lamelle zum Aufrichten der Barthaare
 
Die Marke ist dabei ziemlich egal – die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass es sich lohnt den einen oder anderen Euro mehr zu investieren und zum teureren Model zu greifen. Denn die Klingen bleiben länger scharf, die teureren Nassrasierer-Modelle lassen sich besser reinigen. Und: hast du einmal deinen ultimativen Nassrasierer gefunden, ist es bei einem teureren Modell wahrscheinlicher, dass es die Klingen auch in ein paar Jahrzehnten noch geben wird. 
 
Der NIVEA MEN Pflegecoach hat dir eine Einkaufsliste zusammengestellt, damit du alles für das Gelingen der perfekten Rasur besorgen kannst.

DIE EINKAUFSLISTE

  1. 5-Klingen Nassrasierer mit Lamelle zum Aufrichten des Barthaars
  2. Gesichtsreinigung – z.B. NIVEA MEN DEEP Gesicht & Bart Waschgel
  3. Gesichtspeeling – z.B. NIVEA MEN Protect & Care Gesichtspeeling
  4. Rasierschaum, Rasiergel oder Rasiercreme
  5. Hochwertiger Rasierpinsel
  6. After Shave Balsam oder Fluid – hier geht’s zu den NIVEA MEN After Shave Produkten
  7. Feuchtigkeitscreme – z.B.: NIVEA MEN Sensitive 3-Tage Bart Hydro Gel
  8. Alaunstift zum Stillen von kleineren Blutungen. Nur zur Sicherheit. Ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Jetzt hast du alles beisammen, damit die perfekte Rasur gelingt. Es kann also losgehen:

1. Die Bartanalyse

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2. Die Gesichtsreinigung

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Da man, um Hautirritationen zu vermeiden, möglichst mit der Bartwuchsrichtung rasieren sollte, solltest du deinen Bart vor der Rasur einer genauen Analyse unterziehen. Ziel: Finde die Bartwuchsrichtung deiner Barthaare heraus. Lass deinen Bart ein paar Tage wachsen. Ist dein Bart ein paar Millimeter lang, analysiere in den unterschiedlichen Gesichtspartien genau die Bartwuchsrichtung, damit du weißt, in welche Richtung du den Nassrasierer bei der Rasur ziehen musst.

Am effektivsten ist es direkt vor der Rasur heiß zu duschen. Das heiße Wasser und der Wasserdampf fördern die Durchblutung der Haut, die Barthaare werden eingeweicht und die Poren öffnen sich, wodurch die Haarfolikel in den Poren elastischer und biegsamer werden. Die Gesichtshaut und den Hals mit der sensitiven Gesichtsreinigung  gründlich waschen. Verzichtest du auf die Hautreinigung, könnten bei der Rasur Schmutz und Keime in die Poren gelangen, was zu unangenehmen Entzündungen führen kann. 

Tränke nun ein sauberes Handtuch mit heißem Wasser, wringe es aus und lege es für 30 – 60 Sekunden auf die zu rasierende Haut. Die Wärme und die Feuchtigkeit sorgen dafür, dass die Haut und die Barthaare optimal auf die Rasur vorbereitet werden.

Einmal pro Woche solltest du die Haut vor der Rasur zusätzlich mit einem Gesichtspeeling reinigen.

3. Die Einschäumung

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4. Die Rasur

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Egal ob du dich für den Rasierschaum, das Rasiergel oder die Rasiercreme entschieden hast, solltest du in jedem Fall einen Rasierpinsel zum Auftragen verwenden, den du in kreisenden Bewegungen über die Haut führst. Das hat den Vorteil, dass durch die Borsten des Pinsels die Barthaare aufgerichtet werden, was das Rasieren leichter macht.

Tipp: erwärme den Kopf des 5-Klingen Rasierers vor der Rasur in heißem Wasser. Heißer Stahl schneidet besser als kalter.
Den Rasierer links oder rechts unter der Kotelette ansetzen und ohne großen Druck in kurzen Zügen (max. 4 cm) mit der Bartwuchsrichtung rasieren. Die Gesichtshaut dabei mit der freien Hand straffen oder einfach das Gesicht so verziehen dass die Haut der jeweiligen Gesichtspartie gestrafft ist. Sieht zwar deppert aus, muss aber sein. 

Den Rasierer zwischendurch immer wieder unter dem heißen Wasserstrahl auswaschen – eine alte Zahnbürste kann dabei helfen, Barthaarreste zwischen den Klingen zu entfernen. 

Systematisch – wie im ersten Schritt analysiert – vorgehen. Oberlippe und Kinn bis zum Schluss aufsparen. Dort sind die Barthaare am dicksten. So kann das Barthaar dort länger aufweichen. Nie in Kurven rasieren, das führt zu Schnitten. Und nie zu fest aufdrücken, denn dadurch rasierst du die obersten Hautzellen gleich mit ab und das führt zum verhassten Rasurbrand. Jetzt kommt der beste Tipp für die perfekte Rasur überhaupt: wenn du fertig mit der Rasur bist, trage erneut Rasierschaum mit dem Pinsel auf die Gesichtshaut auf – nicht so viel wie beim ersten Mal. Die Haut straff ziehen und den Nassrasierer quer zur Bartwuchsrichtung (90° Winkel) in schnellen und kurzen Zügen ziehen. 

Nach 15 - 20 Rasuren die Klinge wechseln. Nichts schadet der Haut mehr als stumpfe Klingen.

5. Die Beruhigung

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6. Die Befeuchtung

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Eine Rasur ist, egal wie sanft sie durchgeführt wurde, immer stressig für die Haut. Die benötigt nach der Rasur unbedingt Pflege. Deshalb das Gesicht danach mit der sensitiven Gesichtsreinigung gründlich waschen. Nach dem Waschen die Haut mit kaltem Wasser abspülen – das hat zur Folge, dass sich die Poren schließen, sich die Haut zusammenzieht und etwaige kleine Schnitte geschlossen werden. Die Haut mit einem trockenen und sauberen Handtuch trockentupfen, nicht trocken reiben. Nach dem Trocknen der Haut ein After Shave Balsam oder Fluid auftragen. Solltest du zu Hautirritationen nach der Rasur neigen, ist ein Produkt ohne Alkohol das Richtige für dich.

Ist das Fluid oder der After Shave Balsam eingezogen, trägst du eine Feuchtigkeitspflege auf die frisch rasierte Haut auf. Da bei der Rasur die obere Hautschicht angegriffen wurde und die darunterliegende Hautschicht trocken und pflegebedürftig ist, benötigt die Haut dringend Feuchtigkeit und Vitamine. Das beugt nicht nur Falten vor, sondern bereitet die Haut auch auf die nächste Rasur optimal vor.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Dein Gesicht ist nun bartfrei und zart wie ein Babypopo. Besser geht’s nicht. Und du wirst sehen: je öfter du dich so rasierst, desto schneller und routinierter wirst du dabei werden.

ERSTE HILFE NACH SCHNITTEN

Du hast dich beim Rasieren doch geschnitten? Keine Sorge, so schnell verblutet man nicht. Erstmal zu Ende rasieren und dann die Blutung mit einem Alaunstift stoppen. Der sorgt dafür, dass sich die geritzte Haut zusammenzieht und Blutplättchen die Wunde schneller verschließen können. Nicht erschrecken – das brennt mitunter für einige Augenblicke höllisch.