Akne richtig behandeln

Akne richtig behandeln

Was Sie über Akne wissen sollten
Welche Arten von Akne es gibt, welche Ursachen dafür verantwortlich sind und welche Möglichkeiten der Behandlung gegen starke Akne in Frage kommen, erfahren Sie hier in unserem Artikel.

SO BEKOMMEN SIE IHRE unreine HAUT IN DEN GRIFF

Akne ist eine Hauterkrankung, die hauptsächlich bei Jugendlichen in der Pubertät auftritt. Man spricht in diesem Zusammenhang von „Akne vulgaris“ (gewöhnliche Akne). Aber auch Erwachsene nach dem 25. Lebensjahr können an hartnäckigen Pickeln, Entzündungen und Mitessern leiden, die in schlimmen Fällen Narben hinterlassen. Die Symptome zeigen sich dabei nicht nur im Gesicht: Akne kann auch an anderen Stellen des Körpers auftreten. Wir raten Ihnen deshalb unbedingt, einen Hautarzt aufzusuchen, der Ihnen bei der Behandlung Ihrer Akne hilft und Sie ausgiebig berät. 


Akne Vulgaris

Die verschiedenen Formen von Akne

Akne kann sehr vielfältig und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. So zeigen sich in leichten Fällen nur Mitesser und Pickel, während es bei schweren Formen zur Bildung von abszessähnlichen Fisteln kommen kann.

Unterschieden werden folgende Arten der Akne:


Akne vulgaris (gewöhnliche Akne)

An der in der Pubertät auftretenden Akne leiden 70-95 % der Jugendlichen. Grund ist eine erhöhte Talgproduktion, die von männlichen Geschlechtshormonen, den Androgenen, hervorgerufen wird. In Kombination mit einer Verhornungsstörung (der Talg kann nicht abfließen) verstopfen die Poren. Es bilden sich vermehrt geschlossene und offene Mitesser sowie eitrige Pickel. Aknenarben können die Folge sein. Akne vulgaris verschwindet in den meisten Fällen nach der Pubertät.

Bei dieser Form der Akne werden grundsätzlich drei verschiedene Ausprägungen unterschieden: Akne comedonica ist die leichteste Form und äußert sich in nicht-entzündeten Mitessern. Die mittelschwere Akne papulopustulosa geht mit entzündeten Pickeln und in manchen Fällen Papeln (Entzündungen in tieferen Hautschichten) einher. Akne conglobata ist die schwerste Form der Akne vulgaris – hier kommt es zu Knoten, Abszessen und Fisteln, die zu auffälliger Narbenbildung führen.

Akne kann in verschiedenen Formen und Arten vorkommen.

Akne inversa

Diese chronische Form von Akne tritt schubweise auf. Die Symptome sind stärker ausgeprägt und zeigen sich vermehrt an Körperstellen wie Achseln oder Leisten. Dabei bilden sich kleine Knoten unter der Haut, die sich zu Abszessen oder Fisteln weiterentwickeln können.

Mallorca Akne

Einige Tage nach einem intensiven Sonnenbad zeigen sich erste Hautreaktionen und kleine Pickel, die durch das Zusammenwirken der UV-Strahlen und bestimmten Bestandteilen fetthaltiger Sonnenschutzprodukte ausgelöst werden. Durch die Entstehung freier Radikale kommt es zu einer Entzündung in den Haarfollikeln. Greifen Sie daher schon vor dem Sonnenbad zur NIVEA Pure & Sensitive Sun Lotion für empfindliche Haut. Sie reduziert das Risiko von sonnenbedingten Hautallergien und ist frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen.

Kleinkind-Akne (Babyakne)

Diese Form der Akne tritt bei Babys im Alter von 3-4 Monaten auf und bildet sich normalerweise nach ein paar Monaten zurück. Eine Abklärung beim Hautarzt sollte trotzdem erfolgen.

Erwachsenenakne (auch Spätakne oder „Acne tarda“)

Die Symptome entsprechen der von Acne vulgaris, anders ist nur der Zeitpunkt des Auftretens: Die Erwachsenenakne zeigt sich ab dem 25. Lebensjahr. Hier neigt die Haut ebenso dazu, Pickel und Mitesser zu bilden.

Mögliche Ursachen der Akne

Hormonelle Einflüsse können Akne bedingen

In der Pubertät führt meistens die beginnende Testosteronproduktion dazu, dass Pickel und Mitesser entstehen. Auch genetische Faktoren können eine Rolle spielen. Bei Frauen kann ein unregelmäßiger Zyklus, der durch hormonelle Schwankungen bedingt ist, für Akne und Pickel verantwortlich sein. Außerdem können neben bestimmten Medikamenten auch Umweltfaktoren wie Klima und UV-Strahlung Akne hervorrufen. Eine Unverträglichkeit für bestimmte Lebensmittel oder bestimmte Ernährungsgewohnheiten können ebenfalls Akne begünstigen. 

Stress kann Akne fördern

Psychische Faktoren wie Stress werden als Risikofaktoren in Betracht gezogen. Ob ein geänderter Lebenswandel mit genügend Ruhe und Entspannung eine Besserung herbeiführen kann, ist nicht bewiesen. Was die Ernährung betrifft, gehen Forscher davon aus, dass ein hoher Zuckerkonsum oder eine Unverträglichkeit gegen Milchprodukte Einfluss auf das Hautbild haben kann. Ob eine gesunde Ernährung allein Akne bekämpfen kann, ist allerdings fraglich.

Unsere Produkte zur richtigen Aknebehandlung

FOLGEN VON AKNE: DIE GEFÜRCHTETEN NARBEN

Charakteristisch für Akne sind entzündete Pickel und Mitesser. In besonders schweren Fällen kommt es zur Bildung von Fisteln und Furunkeln, die nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch eine große psychische Belastung für die Betroffenen darstellen. Genau so sind Aknenarben eine gefürchtete Folge der Erkrankung.
Gegen Akne hilft die richtige Hautpflege

Was Sie selber gegen unreine Haut tun können

Narben bleiben oft noch lange Zeit sichtbar. Um einer Narbenbildung vorzubeugen, sind bestimmte Verhaltensweisen ratsam. Wer an Akne leidet, weiß, wie langwierig eine Behandlung sein kann. Die gute Nachricht ist, dass selber vorbeugend aktiv dagegen vorgegangen werden kann, damit es nicht zur Narbenbildung kommt: Besprechen Sie bei Akne Ihre Pflegeroutine unbedingt ausführlich mit einem Dermatologen.

Achten Sie auf die Hautpflege

Bei unreiner Haut und Akne ist es besonders wichtig, dass Sie die für Sie geeigneten Gesichtspflegeprodukte verwenden, um weitere Pickel und Mitesser vorzubeugen. Verwenden Sie auf Ihren Hauttyp abgestimmte antibakterielle Hautpflegeprodukte, die die Haut beruhigen und die Entzündung hemmen. Zu der richtigen Pflege gehört einerseits eine tägliche und intensive Hautreinigung gegen Pickel und Mitesser sowie eine leichte Feuchtigkeitspflege. Außerdem sollten Sie des Öfteren ein mildes Peeling und eine Gesichtsmaske anwenden, um die entzündeten Haarfollikelausgänge zu beruhigen. Eine genaue Anleitung zur richtigen Gesichtsreinigung bei unreiner Haut finden Sie in unserem Artikel „Die perfekte Gesichtsreinigung in 3 Schritten“.
Gegen Akne ist ein guter Sonnenschutz notwendig.

Das sollten Sie sonst beachten:

  • Vermeiden Sie übertriebenes Waschen, denn an Akne leidende Haut ist sehr empfindlich. Übermäßiges Waschen oder gar Schrubben verschlimmert die Entzündung.
  • Schützen Sie sich vor der Sonne! Ein hoher Sonnenschutzfaktor sorgt dafür, dass die schädlichen UV-Strahlen nicht in die Haut eindringen und die Entzündung begünstigen. Unser NIVEA Sonnenschutzmittel-Sortiment finden Sie hier. 

Weitere hilfreiche Tutorials zur richtigen Gesichtspflege und Hautreinigung bei Mitessern, Pickeln und Akne finden Sie im NIVEA Gesichtspflege Ratgeber.

DIE RICHTIGE ERNÄHRUNG GEGEN PICKEL UND AKNE

Die richtige Ernährung hilft gegen Akne

Ausgewogen und gesund

Neben einer konsequenten und gut abgestimmten Hautpflege und -reinigung hat die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf die Hautkrankheit Akne.

Es ist wissenschaftlich nicht bewiesen, dass eine sehr zuckerhaltige Ernährung einen negativen Effekt auf die Haut hat. Doch ist es Tatsache, dass Vitamine und Antioxidantien aus Obst und Gemüse gerade unreiner Haut gut tun. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine Ernährung mit wenig glykämischer Last zur Abschwächung der Akne führt.

„Glykämische Last“ steht in der Ernährung für die Anzahl an leicht blutgängigen Kohlehydraten. Menschen, die an Akne leiden, sollten darauf achten, dass diese bei ihrer täglichen Ernährung niedrig ist. Niedrig-glykämische Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse verabschieden Pickel und Mitesser.

SO LÄSST SICH SCHWERE AKNE BEHANDELN

Schwere Formen der Akne sollten zusätzlich zur täglichen Hautreinigung und Pflege medizinisch therapiert werden. Suchen Sie hierzu Ihren Arzt auf. Bitte beachten Sie, dass viele der Methoden, die bei der Narbenbehandlung eingesetzt werden, mit Nebenwirkungen und Gefahren verbunden sind. Vor dem Beginn einer Behandlung ist eine ausführliche Absprache mit Ihrem Hautarzt notwendig. Wir können Ihnen hier lediglich einen informativen Überblick bieten, raten aber von einer Selbsttherapie ab.

Je nach Schweregrad der Erkrankung und Hauttyp gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten für die Therapie und Behandlung, die mit einem Hautarzt gemeinsam entwickelt werden sollte.

Laserbehandlung um Narben zu verhindern.


Kleine Narben verschwinden mit der Zeit von selbst. In schweren Fällen können allerdings sichtbare Narben zurückbleiben. Hier gibt es folgende Möglichkeiten der Behandlung und Therapie, die Sie bei Ihrem Arzt ansprechen können:

Behandlung mit Laser

Ein Laserstrahl dringt in tiefe Hautschichten vor und regt die Kollagenbildung an. Kollagen ist zuständig für die Regeneration der Hautzellen.

 

Chemische Peelings

In leichteren Fällen kann bei Narben ein Peeling helfen, das Fruchtsäuren enthält, die die Haut glätten und straffen.

 

Kortison-Salben

Das menschliche Nebennierenrinden-Hormon kann bei allergischen und entzündlichen Hauterkrankungen helfen.

Oprative Eingriffe sind nicht immer notwendig: Es gibt auch alternative Behandlungsmethoden.



Operative Eingriffe

Das Entfernen und Vernähen von Narbenwulsten, das Abschleifen von scharfkantigen Narben und das Abtragen von abgestorbenem Narbengewebe nach Vereisung sind Eingriffe, die normalerweise unter Vollnarkose stattfinden.

Drucktherapie

Druckverbände sorgen dafür, dass die betreffende Hautstelle besser durchblutet wird. Das kann dazu beitragen, dass die Haut weicher und geschmeidiger und der Selbstheilungsprozess der Haut angeregt wird.

Narbenpflaster

Sie kurbeln die Stoffwechselprozesse an und fördern eine Erneuerung des Gewebes.

Unsere Empfehlungen für Sie