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Peeling: Der Feinschliff für die Haut

Peeling: Der Feinschliff für die Haut

Wie wirken Peelings und warum sind sie gut für unsere Haut?

Die Frischekur für reine, gesund aussehende Haut

Alle 28 Tage ist die Haut wieder wie neu! Der Grund dafür: Unsere Hautzellen erneuern sich regelmäßig. Zurück bleiben die abgestorbenen Hautschüppchen. Diese lassen sich am besten mit einem Peeling entfernen. Doch Peelings können noch mehr: Sie regen die Durchblutung der Haut an und lassen sie strahlend und rosig aussehen.

Entdecken Sie hier alles Wissenswerte zum Thema Gesicht- und Körperpeeling: Die beste Tages- und Jahreszeit für ein Peeling, den Unterschied zwischen mechanischen, biologischen und chemischen Peelings, die richtige Anwendung, sowie tolle Ideen wie Sie Ihr Peeling selber machen können.


Peelings: Pflege & Reinigung in einem!

Bei einem Peeling wird die oberste Hautschicht auf sanfte Weise geglättet. Ob ein Peeling mit Kaffeesatz, Salz, Zucker oder Sand – sie alle haben gleich mehrere Wirkungen:

  • Sie befreien die oberste Hornschicht von abgestorbenen Hautschüppchen.
  • Sie regen die Durchblutung der Haut an.
  • Sie fördern die Regeneration der Haut.

Bei jedem Peeling wird ein Erneuerungsprozess in Gang gesetzt. Das bedeutet auch Stress für die Haut. Viele stellen sich daher die Frage: Wie oft wende ich ein Peeling am besten an?

Gesunde Gesichtshaut sollte man maximal einmal pro Woche peelen, trockene Haut besser nur einmal im Monat. Bei fettiger Haut darf ein Gesichtspeeling sogar öfter sein – wir empfehlen 1 bis 2 pro Woche.

Beliebte Jahreszeiten für ein Peeling

Besonders gerne werden Körper- und Gesichtspeelings im Frühjahr gemacht. Dann wollen wir mit unserer Haut auf Neustart gehen und den Grauschleier der kalten Wintertage entfernen. Auch vor dem Urlaub, wenn wir uns bräunen wollen, lohnt sich ein Gesichts- und vor allem Körperpeeling: Denn für eine gleichmäßige Bräune brauchen Oberschenkel, Knie und Ellenbogen einen extra body scrub.

Neustart für die Haut

Peeling ist nicht gleich Peeling

Nicht jedes Peeling ist für jedes Hautbedürfnis geeignet. Aber welches ist das Richtige? Grob lässt sich zwischen mechanischen, chemischen und biologischen Peelings unterscheiden. Welches wofür am besten geeignet ist, verraten wir Ihnen!

Peeling ist nicht gleich Peeling

Mechanisches Peeling für einen rosigen Teint

Bei einem mechanischen Peeling lösen feine Schleifpartikel wie zum Beispiel Sand, zermahlene Marillenkerne oder Mikrokügelchen aus Silikon in einer Creme die oberste Hornschicht von Gesicht und Körper behutsam ab. Grauschleier verschwinden und die Haut sieht wieder rosig und gesund aus. Diese Art von Peeling gibt es nicht nur zu kaufen – sie können auch einfach aus Lebensmitteln selbst gemacht werden.

Bei empfindlicher Haut empfehlen wir ein extra sanftes Peeling mit sehr feinen und abgerundeten Schleifstoffen. Das NIVEA Hautverfeinernde Peeling ist zum Bespiel besonders schonend und versorgt die Haut im Gesicht nachhaltig mit Feuchtigkeit.

Bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut eignet sich ein Gesichtspeeling mit antibakterieller Wirkung. Das Anti-Pickel Wasch-Peeling von NIVEA mit Magnolienrindenextrakt und feinen Peeling-Partikeln verfeinert das Hautbild sichtbar. Es öffnet verstopfte Poren, beseitigt Schmutz und überschüssigen Talg und ist ein wirksames Peeling gegen Pickel und Mitesser.

Chemisches Peeling – Hilfe bei Akne & Pigmentflecken

Ein chemisches Peeling kommt ganz ohne Schleifstoffe aus, hat aber nicht zwingend mit unnatürlichen Zusätzen zu tun. Das "chemisch" bezieht sich auf die Wirkungsweise: Seine Wirkstoffe sind Fruchtsäuren wie Alpha-Hydroxysäuren (AHA), Milch- oder Glykolsäuren. Diese natürlich vorkommenden organischen Säuren stammen aus Pflanzen und peelen durch die Reaktion der Säure mit dem pH-Wert der Haut.

Ein Fruchtsäurepeeling eigenen sich besonders bei Akne, unreiner- und großporiger Haut oder bei Pigment- und Altersflecken. Sogar kleine Fältchen im Gesicht oder Aknenarben können bei regelmäßiger Anwendung verschwinden.

Achtung
!
Ein Fruchtsäurepeeling niemals selbst machen. Außerdem ist es besser, sich während der Wintermonate eine Behandlung in einem Kosmetikstudio zu gönnen. Das Gesichtspeeling mit Fruchtsäuren macht die Haut nämlich deutlich empfindlicher gegenüber Sonnenstrahlung.


Sanftes Peeling mit Enzymen

Auch wenn der Begriff „Enzympeeling” etwas synthetisch klingt – der Peelingeffekt entsteht dabei durch rein biologische Abläufe. Enzympeelings nutzen die Reinigungskraft, die in Früchten steckt: Durch die Fruchtenzyme werden Eiweißbausteine gespalten und abgestorbene Hautzellen von der intakten Haut getrennt. Da sie die oberste Haut nur aufweichen, aber nicht abschälen, eignen sich Enzympeelings besonders gut für empfindliche Haut und Gesichtspeelings.


Die Anwendung eines Enzympeelings ist etwas aufwendiger: Damit die Enzyme richtig wirken können, wird immer wieder eine warme Kompresse auf das Peeling gelegt. Enzympeelings sollten höchstens einmal im Monat angewendet werden, denn die Haut braucht nach einer solchen Behandlung genügend Zeit, um sich zu regenerieren.

Auch die Sonne sollten Sie nach Enzympeelings meiden. Achten Sie darauf, auf ausgedehnte Sonnenbäder in den Wochen nach dem Peeling zu verzichten. 

 

Gesichtspeeling richtig anwenden

Das Peeling nach der Gesichtsreinigung mit den Fingern auf Stirn, Nase und Kinn auftragen:

  1. Von der Stirnmitte bis zu den Schläfen vorarbeiten.
  2. Sanft vom Nasenrücken in Richtung Spitze reiben.
  3. Intensivere Kreisbewegungen im Bereich der Nasenränder und sehr sanfte Bewegungen an den Wangen ausüben.
  4. Entlang des Kieferknochens bis zum Kinn vorarbeiten.
  5. Zum Abschluss vom Kinn bis zum Hals herunter bewegen.
  6. Immer die Augen- und Mundpartie aussparen.
  7. Abschließend mit Wasser gründlich abspülen.

Nach dem Peeling sollten Gesicht, Hals und Dekolleté geklärt werden. Jetzt ist die Haut perfekt vorbereitet für die anschließende Pflege mit einer Tages- oder Nachtcreme.

richtige Anwendung

Peeling für den Körper

Ein Körperpeeling reinigt und pflegt

Es gibt nicht nur Peelings für das Gesicht. Auch den Körper, die Hände oder Füße kann man mit einem Peeling verwöhnen. Ein Salzpeeling für den Körper verwandelt trockene, raue Hautpartien in streichelzarte Zonen. Pflegende Öle spenden der Haut gleichzeitig Feuchtigkeit.

Achtung! Ein Körperpeeling nicht im Gesicht anwenden, denn die gröberen Körnchen könnten die dünnere Gesichtshaut zu sehr reizen.

So geht’s
:

Das Peeling mit kreisrunden Bewegungen auf der feuchten Haut einmassieren. Hier eignet sich zum Beispiel das Creme Peeling von NIVEA.

Knie und Ellbogen brauchen dabei eine besonders gründliche Behandlung. Für das Körperpeeling empfehlen wir auch spezielle Peelinghandschuhe oder eine Peelingbürste.

Vorsicht an Hals und Dekolleté! Die Haut ist hier besonders empfindlich und braucht, genau wie das Gesicht, ein besonders sanftes und feinkörniges Peeling. Am besten Hals und Dekolleté deshalb immer in das Peeling für das Gesicht integrieren.

Peelingritual für die Füße

Sobald die Temperaturen steigen, will Frau auch wieder Fuß zeigen. Doch vorher brauchen unsere Füße eine Extrabehandlung: Ein spezielles Peeling mit Zucker oder Meersalz schmirgeln die Hornhaut ab und glätten die Haut merkbar.

So geht’s:

10 Minuten ein warmes Fußbad nehmen, das Peeling gründlich einmassieren und nach dem Abspülen gut eincremen.



Peelingritual für die Füße
Ein reichhaltigeWunder!

Peeling selber machen

DIY Peelings für jeden Hauttyp

Honig, Topfen, Kaffeesatz oder Zucker – in der Küche verstecken sich ganz schön viele Peelingzutaten. Bevor man sich für ein Peeling entscheidet, sollte man immer genau auf seine Hautbedürfnisse achten und definieren, ob es für Körper oder Gesicht gedacht ist.

 

Meersalz und Zucker eignen sich bei großporiger Gesichtshaut während Mohnkörner für empfindliche Haut besser geeignet sind.

 

Jedes selbstgemachte Peeling benötigt sowohl einen pflegenden Teil als auch Schleifpartikel. Wir haben ein paar Ideen für tolle Kombinationen:



Peeling selber machen

Topfen-Honig-Zucker-Peeling gegen Pickel: Der Zucker verkleinert große Poren und der Honig wirkt dabei antibakteriell und entzündungshemmend. (Ideal fürs Gesicht.)

Peeling mit Kaffeesatz für alle Hauttypen: Das Koffein ist anregend und fördert die Durchblutung der Haut. Dazu kann man den Kaffeesatz alleine verwenden oder ihn mit pflegenden Substanzen wie zwei Esslöffel Olivenöl oder Honig verfeinern. (Gut Gesicht und Körper.)

Öl-Peeling mit Zucker für trockene und normale Haut: Olivenöl oder Traubenkernöl spenden der Haut besonders im Winter Fett und Feuchtigkeit. Dazu einfach 2 EL Öl mit 1 EL feinkörnigem Zucker vermischen. (Gut Gesicht und Körper.)

Joghurt-Peeling für alle Hauttypen: Das kühle Joghurt wirkt besonders erfrischend. Je nach Hauttyp 3 EL Joghurt mit 2 EL Zucker, Meersalz oder Mohnkörnern vermischen. (Ideal fürs Gesicht.)

 

 


Körperpeeling mit Olivenöl, Zucker, Honig und Zitrone


Sie haben noch nicht genug von DIY Ideen? In unserem Artikel „Kosmetik zum Selbermachen“ finden Sie viele tolle Rezepte, die Sie ganz einfach nachmachen können.

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