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Schnurrbartpflege und Inspiration

Einfache Tipps für einen unwiderstehlichen Schnurrbart


#1 LASS IHN WACHSEN

Lass ihn wachsen

Als Erstes musst du dir eine solide Basis wachsen lassen, bevor du deinen Schnurrbart überhaupt stylen kannst. Ob du ihn dir wachsen lässt, weil du an Movember teilnehmen willst oder weil du auf der Suche nach deinem inneren Dalí bist: gut 4-6 Wochen solltest du einplanen.

#2 UND ACTION

Action

Jetzt, wo du etwas hast, mit dem du arbeiten kannst, solltest du dir überlegen, wonach dir der Sinn steht. Noch bevor du die Schere auspackst, brauchst du eine Schnurrbart-Muse. Druck dir deine Inspiration als Vorlage aus. Wo wir beim Thema Schere sind: Zur professionellen Pflege deines Suppensiebs brauchst du die richtigen Tools. Dazu gehören:

  • Ein guter Spiegel
  • Schnurrbart-/Bartschere
  • Schnurrbartkamm
  • Schnurrbartwachs
  • Eine purpurrote Smoking-Jacke aus Satin (nicht wirklich notwendig, aber auch nicht wirklich unnötig)

#3 IMMER FRISCH BLEIBEN

Immer frisch bleiben

Wenn du dir das erste Mal einen Gesichtsporsche zulegst, wirst du sehen, dass er tägliche Pflege benötigt, da Essen und alles andere, was in die Nähe deines Gesichts kommt, dort hängen bleibt und ihn schnell unansehnlich macht. Unser Tipp: Gönn ihm unter der Dusche einfach etwas Shampoo und Conditioner. Eigentlich ganz leicht. Vor dem Stutzen solltest du das Haar unbedingt trocknen lassen, da nasses Haar generell tiefer hängt und du dann vielleicht zu viel des Guten trimmst. Was das Trimmen betrifft: Alles was deinen Mund überwuchert einfach abschneiden, den Rest stehenlassen. Für den letzten Schliff sorgen Kamm und Wachs – verwende es aber sparsam, da schon wenig viel bewirkt. Arbeite das Wachs von der Mitte deines Schnurrbarts zu den Spitzen hin ein und sorge mit deinem Kamm für die gewünschte Form. Schon fertig.

#4 SCHNURRBART STYLEN

Schnurrbart stylen

Jetzt, wo du weißt, wie du deinen Schnurrbart wachsen lassen und pflegen kannst, folgen hier einige Styles mit etwas mehr Flair für die Mutigen unter uns. 

Der Bleistift

Diese dünne, schmale Form sieht genauso aus, wonach sie sich anhört: wie mit einem Bleistift über die Lippe gemalt. Berühmtheiten wie Cary Grant haben diesen alten Hollywood-Style groß gemacht und in diesen Breiten feiert er aktuell sein Comeback. Aber Achtung – nicht bei allen Männern versprüht der Look so viel Anmut. Halte ihn immer kurz und präzise gestutzt und achte auf die Lücke zwischen Nase und Bart. Aber auch ein allzu ausgedünnter Bleistift ist nicht das, was du willst – es sei denn, du gehörst zur Requisite.

Das Hufeisen

Die moderne und breitere Version des bösen, aber genialen Klassikers – des Fu-Manchu. Ein umgekehrtes Hufeisen ziert die Oberlippe und wächst an den Mundwinkeln vertikal nach unten. Zwar sticht das Hufeisen sicherlich aus jeder Menge heraus, ein Style dieser Größenordnung erfordert aber auch jede Menge Talent. Um seine wahre Größe zu erreichen, dauert es mehrere Monate.

Die Lenkstange

Ähnlich wie das Hufeisen wächst die Lenkstange nach unten, verläuft dann aber in die Breite anstatt in den Bereich unterhalb des Mundes. Das heißt KEIN Trimmen. Den authentischen Style erreichst du durch einen Scheitel in der Mitte. Kämm den Schnurrbart nach außen und verdreh die Enden mit etwas Wachs nach oben und innen, um die klassische Locke zu formen. Der Style zeigt, dass du auf Gesichtsfauna stehst. Also nimm es ernst, hege und pflege ihn und du kannst dir sicher sein, dass du einen bleibenden Eindruck hinterlässt!

Der Chevron

Diesen männlichen Schnurrbart hat Tom Selleck in seiner Rolle als Magnum geprägt. Doch leider braucht man für diesen Style einen soliden Genpool, um sich den breiten Schnauzer wachsen lassen zu können. Der Style besteht aus einem breiten Schnurrbart, der die gesamte Oberlippe von einem Mundwinkel zum anderen bedeckt. Alle Haare darüber werden abrasiert, sodass ein umgedrehtes V entsteht. Der einfache Style erfordert wenig Pflege, erfordert kein präzises Trimmen und wirkt buschig-wild.

Der Slawenhaken

Stell dir die Lenkstange als gedopte Version vor. Hast du ein Bild vor Augen? Genau so sieht der Slawenhaken – auch Walrossbart – aus.
Für den Schnurrbart aller Schnurrbärte musst du es im Gesicht so richtig sprießen lassen. Denn dieser Schnurrbart braucht Volumen. Viel Volumen. Das heißt monatelanges geduldiges Wachsenlassen, aber du kannst uns vertrauen – es lohnt sich. Mit diesem Style, der schon europäische Krieger schmückte, kannst du dir dem Respekt oder zumindest Neid deiner Mitstreiter sicher sein. Du hast volle künstlerische Freiheit, den Schnauzer umzustylen, oder in seiner klassischen Form zu tragen. Wie er gestylt, wie lang er getragen oder wie die Enden verzwirbelt werden, ist allein Sache des Trägers.