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Die leichte Dauerwelle: Das Comeback des Locken-Stylings

Infos und Pflege-Tipps für die Trendfrisur

Lockere Wellen, die lange halten: Dauerwellen gibt es jetzt auch in soften Varianten – natürlich schön und schonend fürs Haar. Pflege und Styling-Tipps zum verlockenden Look finden Sie hier.

DAUERWELLE: JA ODER NEIN? TYPBERATUNG UND STYLING-IDEEN

Sollte ich mir eine leichte Dauerwelle machen lassen? Großer Vorteil des Trends: Im Prinzip kann jeder die weichen Wellen tragen. Wie das Ergebnis aber ausfällt, ist eine Frage des Haartyps und der Haarlänge.

Fragen und Antworten zur leichten Dauerwelle

Was erwartet mich beim Friseur?

Nach einer gründlichen Haarwäsche teilt der Friseur die feuchten Haare in mehrere Partien und rollt sie auf große Schaumstoffwickler. Um die Haare biegsam zu machen, kommt dann ein Wellenmittel zum Einsatz. Kurze Einwirkzeit später trägt der Friseur ein Fixierspray auf, damit die Locken auch halten. Insgesamt dauert das Profi-Treatment eine bis eineinhalb Stunden.

Wie funktioniert das Wellen der Haare?
Von glatt zu lockig: Damit die aufgedrehten Locken halten, muss die Struktur der Haare aufgebrochen, umgeformt und wieder geschlossen werden. Dahinter stecken zwei chemische Prozesse. Zum Öffnen der formgebenden Schwefelbrücken im Haar verwendet der Friseur ein Reduktionsmittel (meist ein Thiol). Zum Fixieren der neuen Form kommt im zweiten Schritt ein Oxidationsmittel (meist Wasserstoffperoxid) zum Einsatz.

Frisurentrend: Dezente Volumenwelle statt definierter Locken

Was die softe von der klassischen Dauerwelle unterscheidet: Die Haare sind am Ansatz noch gerade. Erst nach 2 bis 3 Zentimetern beginnen sie, sich zu wellen. So kommt natürliche Bewegung ins Spiel.

Dauerwelle heute und damals: Das sind die Unterschiede

Das Prinzip bleibt ähnlich. Jedoch arbeitet der Friseur bei der leichten Dauerwelle mit milderen Inhaltsstoffen, um Haare in Wellenform zu biegen. Viel Wert wird auf pflegende und regenerierende Inhaltsstoffe gelegt, damit die Prozedur möglichst schonend für das Haar ausfällt.

Die moderne Dauerwelle zeichnet zudem größere Wickler und eine präzisere Wickeltechnik aus. Diese richtet sich nach der individuellen Wuchsrichtung der Haare. Dadurch erzielt der Friseur ein Ergebnis, das haargenau zum Typ passt. Die neuen Locken fallen so deutlich natürlicher, sind weicher und am Ansatz sowie in den Spitzen weniger stark gelockt.

Ist die leichte Dauerwelle schädlich?

Ganz ohne Chemie kommen selbst leichte Dauerwellen nicht aus. Die Haare sind strapazierter als zuvor, können stumpf wirken und brüchig werden. Durch die Umformung verändert sich außerdem die Haarstruktur. Die Haare benötigen jetzt spezielle Pflege, um Glanz und Geschmeidigkeit zu bewahren.

Wie lange hält das Ergebnis?

  • Das hängt ein bisschen von Haartyp, der Pflegeroutine und dem Styling ab. Frische Dauerwellen sollten gerade in den ersten Tagen schonend behandelt werden, damit sich die Wellen nicht so schnell aushängen.
  • Bei guter Pflege können Sie sich etwa 6 bis 8 Wochen über die leichten Locken freuen.
  • Im Gegensatz dazu hält die klassische Korkenzieher-Dauerwelle bis zu einem halben Jahr.

Pflege und Styling für Ihren neuen Dauerwellen-Look

Auch die sanfteste Dauerwelle hinterlässt Spuren in der Haarstruktur: Welche Pflege die Haare jetzt brauchen und wie die Wellen möglichst lange halten, lesen Sie hier.

Pflege für gewelltes und gelocktes Haar

  • Shampoo: Greifen Sie idealerweise zu Haarpflegeprodukten speziell für lockige, strapazierte oder trockene Haare. Diese helfen dabei, sanft zu reinigen und intensiv Feuchtigkeit zu spenden, ohne die welligen Strähnen zu beschweren.
  • Conditioner: Arbeiten Sie nach der Haarwäsche ein bis zwei walnussgroße Portionen Spülung in Haarlängen und Haarspitzen ein. Conditioner versiegeln vorübergehend die Schuppenschicht, schenken Glanz und verbessern die Kämmbarkeit.
  • Extrapflege: Zeitsparend und sofortpflegend sind Sprühkuren, die im Haar verbleiben. Der feine Pflegefilm der Leave-in-Kur schenkt spürbar mehr Geschmeidigkeit.
  • Zusatz-Tipp: Sie haben gerade keine Haarkur zur Hand? Dann plündern Sie doch Ihre Küchenschränke: Aus Avocado, Olivenöl und Banane beispielsweise lässt sich in wenigen Minuten eine Haarkur selber machen.

Sofortpflege für strapazierte Haare

Sie schenken Glanz, Geschmeidigkeit, Feuchtigkeit und Volumen. Leave-in-Kuren sind ideal für beanspruchte Haare. Besonders praktisch: Sie können die Kur sowohl ins feuchte als auch ins trockene Haar sprühen.

Beauty-Routine für schöne Wellen:

  • Die leichten Locken entwirren Sie am besten mit einem grobzinkigem Kamm im feuchten Zustand. Ganz trocken und mit Bürste würden sie aufplustern und der softe Wellen-Effekt wäre dahin.
  • Wenn möglich, lassen Sie dauergewelltes Haar an der Luft trocknen. So fallen die Wellen schön wild und natürlich. Bei Bedarf das trockene Haar mit Leave-in-Pflege auffrischen.
  • Sie wollen die Haare lieber föhnen? Dann geben Sie vorab eine Leave-in-Kur als Hitzeschutz in die Haare. Kneten Sie die Strähnen dann am besten mit einem Diffusor-Aufsatz über Kopf. So vermeiden Sie, dass der Luftstrom die Locken zu sehr aufwirbelt. Dadurch ginge ihr schöner Schwung verloren und sie wären weniger definiert.
  • Passende Stylingprodukte geben Struktur, drücken die Wellen aber nicht platt. Ein wenig Haarspray von unten in den Ansatz gesprüht – das genügt für ein dezentes Locken-Finish meist schon. Auch ein Schaumfestiger eignet sich zur Lockendefinition: ins handtuchtrockene Haar geben und wie gewohnt frisieren.
  • Zwischendurch können Sie Locken auch mit Trockenshampoo zu neuem Schwung, Frische und Volumen am Ansatz verhelfen.

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