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Haarmythen

Haarmythen auf der Spur

Was stimmt, was nicht?

Wie wachsen meine Haare schneller? Sind silikonfreie Shampoos besser? NIVEA hat die 12 gängigsten Haarmythen für Sie unter die Lupe genommen.

Was stimmt wirklich

Wie wachsen meine Haare schneller? Sind Shampoos mit Silikon schlecht? Soll ich meine Haare nach dem Mondkalender schneiden? NIVEA hat die 12 gängigsten Haarmythen für Sie unter die Lupe genommen. Aber lesen Sie selbst …

Haarmythos: Haare schneller wachsen lassen

#1 der Haarmythen:

Wie wachsen meine Haare schneller?

Sie können das Wachstum Ihrer Haare nur bedingt ankurbeln, denn kein Wundermittel schafft es, dass Haare schneller wachsen und Sie über Nacht Ihr Traumhaar bekommen.

Aber wie schnell wachsen Haare eigentlich? Pro Monat wächst unser Haar etwa 1 – 1,5 cm – je nach erblicher Veranlagung, Ernährung und Hormonhaushalt.

Mit diesen Tipps wachsen Ihre Haare dennoch etwas schneller:

  • Ergänzen Sie Ihr tägliches Essen mit Nahrungsergänzungsmitteln! Biotin und Kieselerde unterstützen Ihre Haare beim Wachstum. Fragen Sie in einem Reformhaus danach und lassen Sie sich beraten.
  • Achten Sie auf gesunde Haare. Nur wenn Sie Ihre Haare richtig pflegen, kann es kräftig und schnell wachsen. Sie wollen ja nicht, dass Ihre Haare abbrechen oder an Spliss leiden, oder?
  • Vermeiden Sie Hitze von Föhn und Glätteisen und verwenden Sie Stylingprodukte mit Hitzeschutzsystem, feuchtigkeitsspendende Shampoos und Spülungen sowie regelmäßig Haarkuren.

  • Lassen Sie Ihre Haare regelmäßig beim Friseur schneiden! Ein Friseurgang alle drei Monate zahlt sich aus!
  • Vermeiden Sie Stress! Emotionaler oder beruflicher Stress kann dazu führen, dass Ihre Haare dünn werden und ausfallen. Gönnen Sie sich immer wieder eine Auszeit und legen Sie Ruhepausen in Ihrem Alltag ein!
  • Massieren Sie Ihre Kopfhaut! Eine Massage fördert die Durchblutung der Kopfhaut und regt so das Haarwachstum an, da das Blut alle wichtigen Nährstoffe in die Kopfhaut befördert. Alternativ können Sie statt Ihren Fingern auch eine Bürste mit Naturborsten verwenden!
  • Ernähren Sie sich gesund! Vitamine und Mineralien sind ein Muss. Bei einem Eisenmangel kann es sogar passieren, dass Ihnen die Haare langfristig ausfallen.

#2 der Haarmythen:

Eine Kokosöl Haarkur pflegt brüchige Haare.

Dieser Haarmythos stimmt. Hausmittel für schönes Haar wirken. Wenn Sie trockene und splissige Haare haben, dann ist Kokosöl neben Kamille und Kaffee als Spülung genau das Richtige!

Unser TIPP: Kaufen Sie nur qualitativ hochwertiges Kokosöl, das kalt gepresst, unraffiniert, ungebleicht und naturbelassen ist. So sind alle wichtigen Nährstoffe garantiert erhalten geblieben. Bei einer Kokosöl Haarkur für beanspruchtes Haar sollten Sie zuallererst Ihre Haare waschen.

Nach der Reinigung sollten Sie Ihre Haare mit einem Handtuch sanft trocken tupfen und kämmen ohne zu reißen.

Massieren Sie nun das Kokosöl in die Haare ein. Eine Messerspitze reicht da meistens völlig aus. Mit einem Handtuch am Kopf lassen Sie die Haarkur eine Stunde lang einwirken.

Sie können die Kokosöl Haarkur auch über Nacht im Haar behalten – so wirkt die Haarkur noch viel effektiver!

Haarmythos: Kokosöl für Haare

Mondkalender: Mythos oder Wahrheit?

#3 der Haarmythen:

Haare wachsen schneller, wenn Sie nach dem Mondkalender geschnitten werden.

Wissenschaftlich ist es zwar nicht bewiesen, aber viele Frauen schwören auf den Mondkalender. Der Mond beeinflusst nicht nur die Gezeiten, sondern hat angeblich zu bestimmten Zeitpunkten einen positiven Einfluss auf unseren Körper. So besagt der Haarmythos, dass Sie Ihre Haare an bestimmten Tagen schneiden sollten, damit es kräftiger und schneller nachwächst.

Doch wie genau funktioniert der Mondkalender?

Der beste Zeitpunkt ist jener, an dem der Mond zunimmt, also zwischen Neu- und Vollmond.

Wenn Sie dünne Haare haben, sollten Sie zum Friseur gehen, wenn der Mond im Sternzeichen Löwe oder Jungfrau steht. Widder- und Schützentage eignen sich ideal für Haarkuren.

An den Waagetagen sollten Sie Ihre Haare färben und tönen. Vermeiden Sie Skorpion-, Fisch- und Krebstage.

 

#4 der Haarmythen:

Haarausfall durch Stress existiert nicht.

Falsch! Pro Tag verliert ein Mensch an die 80 Haare, das ist völlig normal.

Es ist tatsächlich wahr, dass erhöhter Stress Haarausfall bedingt. Wenn die Hektik nachlässt, sollte sich dieses Problem aber schnell wieder legen. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen.

Lesen Sie unsere Tipps und Tricks, um Haarausfall zu vermeiden.

Haarausfall durch Stress

#5 der Haarmythen:

Shampoos mit Silikon sind schlecht.

Momentan kursiert das Gerücht, dass silikonfreie Shampoos besser sind als jene mit. Dieser Haarmythos stimmt nicht. Silikon legt sich wie ein Pflegeschutz über unsere Haare und verstärkt so den Glanz und erleichtert die Kämmbarkeit.

In Haarpflegeprodukten tragen Silikone dazu bei, dass sich die statische Aufladung des Haares verringert und es leicht kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend wird.

Aber warum stehen Silikone in der Kritik? Umweltschützer kritisieren, Silikone würden die Umwelt belasten.

Beim Duschen oder Haare waschen gelangen die Inhaltsstoffe der Pflegeprodukte ins Abwasser. Der Vorwurf lautet: Silikone würden sich nicht abbauen und blieben in der Umwelt gespeichert.


Diese Befürchtung lässt sich jedoch nicht wissenschaftlich belegen. Das European Chemicals Bureau, ein Gremium der EU-Kommission, hat zum Beispiel die besonders in die Kritik geratene Silikongruppe Cyclomethicone nicht als ökologisch bedenklich eingestuft. Auch den anderen von Beiersdorf verwendeten Silikonen konnte keinerlei Umweltgefahr nachgewiesen werden.

Viele Verbraucher meiden Silikone in Haarpflegeprodukten, weil sie das Gefühl haben, sie würden sich auf dem Haar ablagern und es beschweren. Beiersdorf verwendet in Haarpflegeprodukten keinerlei Silikone, die sich dauerhaft auf dem Haar ablagern.

Wir geben unseren Verbrauchern trotzdem die Möglichkeit, auch silikonfreie Produkte zu kaufen, zum Beispiel aus unserem Shampoosortiment. Denn als informierte Käufer sollen Sie selbst entscheiden, welches Produkt für Sie am besten ist.

Haarausfall durch Shampoo

#6 der Haarmythen:

Shampoo verursacht Haarausfall.

Dieser Haarmythos stimmt nur teilweise. Im Normalfall sollten Sie keinen Haarausfall von Shampoo bekommen. Dennoch kann es sein, dass Sie auf gewisse Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder das Shampoo sehr aggressiv ist, was dazu führt, dass die Kopfhaut leidet und austrocknet. Die Folge: Schuppen entstehen.

 

#7 der Haarmythen:

Eine Schwangerschaft kann Haarausfall hervorrufen.

Dieser Haarmythos stimmt. Eine Form des Haarausfalls ist der hormonell bedingte. Dieser kann in der Menopause oder Schwangerschaft auftreten, wenn sich der Hormonhaushalt stark ändert.

Haarausfall nach der Schwangerschaft ist keine Seltenheit, da eine Hormonstörung vorliegt. Dieser Haarausfall kann bis zu zwölf Monate nach der Entbindung andauern. Danach normalisiert sich alles wieder von selbst.

Mythos oder Wahrheit: Haarausfall in der Schwangerschaft

Splissiges Haar

#8 der Haarmythen:

Splissiges Haar kann nicht repariert werden.

Jein. Wenn Ihre Haare völlig brüchig und gespalten sind, kann Spliss nicht mehr völlig rückgängig gemacht werden. Sie können Haare reparieren, indem Sie vorbeugen bzw. kleine Schäden in Zaum halten. Aber was tun gegen Spliss? Einerseits sollten Sie die richtigen Pflegeprodukte verwenden, andererseits sollten Sie alle drei Monate zum Friseur gehen und Ihre Haarspitzen schneiden lassen.

So können Sie kaputtes Haar reparieren bzw. die Entstehung von Spliss vorbeugen:

Regelmäßige Haarkuren sollten definitiv nicht fehlen. Vermeiden Sie zu heißes Föhnen sowie Glätteisen und Lockenstab. Verwenden Sie außerdem Haarstyling-Produkte mit Hitzeschutzsystem.

Kämmen Sie Ihre Haare nicht im feuchten Zustand, denn da reißen sie leichter. Verwenden Sie ein pflegendes Spitzenfluid mit wertvollem Öl. Eine Keratinbehandlung beim Friseur kann auch wahre Wunder bewirken!

#9 der Haarmythen:

Häufiges Haarewaschen fördert das Nachfetten.

Dieser Haarmythos ist falsch.

Fettige Haare hängen einzig und allein vom Alter und vom Hauttyp sowie vom Lebensstil ab. Je älter eine Person, desto weniger schnell fetten die Haare.

Moderne Shampoos besitzen Rückfetter, die verhindern, dass die Haare durch häufiges Waschen austrocknen.

Häufiges Haarewaschen

 

Haarmythos: Aufhellen durch Hausmittel

#10 der Haarmythen:

Haare können natürlich aufgehellt werden.

Dieser Haarmythos stimmt bis zu einem gewissen Grad. Klarerweise können Haare nicht durch Hausmittel von dunkel hell werden, 2-3 Nuancen sind aber allemal drin.

Zum Haare aufhellen können Sie Zitronensaft, Kamille und Honig verwenden. Honig enthält das Enzym Glucoseoxydase, das Glucose und Sauerstoff zu Wasserstoffperoxid umsetzt. Dies ist auch in einer herkömmlichen Blondierung enthalten, wenn auch viel intensiver.

Haare natürlich aufhellen durch Honig geht schnell und einfach in wenigen Schritten:
Mischen Sie eine Haarkur mit reinem Honig und einer Vitamin C Brausetablette zusammen. Diese verhindert, dass Ihre Haare einen Grün- oder Blaustich bekommen. Die Mischung im Verhältnis 1:1 plus Brausetablette verteilen Sie jetzt in Ihre ungewaschenen Haare.

Die Enzymaktivität, also die Wirksamkeit des Glucoseoxydase Enzyms, findet aber nur statt, wenn die Mischung unter Wärme einwirkt. Dafür eignet sich ein Handtuch, eine Trockenhaube oder eine Frischhaltefolie.

Je länger die Honigmixtur auf Ihren Haaren ist, desto besser. Am besten lassen Sie es nachts einwirken. Danach die Haare unbedingt pflegen.

#11 der Haarmythen:

Trockenshampoo zaubert mehr Volumen.

Dieser Haarmythos stimmt. Normalerweise wird Trockenshampoo genutzt, um mehr Frische in fettige Haare zu bringen. Das Trockenshampoo schenkt aber zusätzlich auch mehr Griffigkeit und Volumen, da beim Ausbürsten Reste in den Haaren verbleiben.

Normalerweise sprühen Sie Trockenshampoo aus 20cm Entfernung auf den Ansatz. Sie können das Trockenshampoo aber auch in die Spitzen sprühen. Die Haare werden so griffiger und lassen sich so leichter stylen.

Alternativ können Sie auch Babypuder oder Backpulver verwenden.

Volumenzauber Trockenshampoo

Mythos: Wirkung einer Haarkur

#12 der Haarmythen:

Je länger eine Haarkur einwirkt, desto intensiver wirkt sie.


Das stimmt nur teilweise. Manche Pflegeprodukte entfalten schon nach einer halben Minute ihre Wirkung. Die Verlängerung der Einwirkzeit hat nur kleine, positive Effekte.
Verstärken Sie die Wirkung, indem Sie die Haarkur unter Wärme einwirken lassen. Zur Hilfe stehen Handtücher und Trockenhauben. Spülungen können auch als Haarkuren verwendet werden. Tragen Sie Ihre Spülung ins nasse Haar auf und lassen Sie sie 5 Minuten lang einwirken. Spülen Sie es danach gut aus.


Haarpflege Geheimnisse

Es kursieren viele Haarmythen. Einige sind richtig, einige falsch. Glauben Sie nicht immer gleich alles, was Ihnen zu Ohren kommt.

Möchten Sie, dass wir für Sie weitere Haarmythen aufdecken? Dann schreiben Sie uns Ihre Frage in unser unten stehendes Kommentarfeld.

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