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Kokosöl: Tipps zur Anwendung und DIY-Rezepte

Wohlriechender Beauty-Allrounder für Glanz & Geschmeidigkeit

Kokosnussöl duftet nicht nur exotisch und erinnert an den letzten Sommerurlaub, sondern eignet sich auch wunderbar als Basis für selbst gemachte Haarkuren. Lassen Sie sich von unseren DIY-Ideen inspirieren.

Natürliche pflege: Was steckt im Kokosöl

Kokosöl findet sich mittlerweile in zahlreichen Beauty-Produkten für Haut und Haare. Aber welche Eigenschaften machen den Allrounder so wertvoll und woran erkennen Sie hochwertiges Kokosöl?

Kokosnussöl

Pflege und natürlicher Schutz

Wenn Sie ein Glas mit Kokosöl öffnen und mit geschlossenen Augen daran schnuppern, dann assoziieren Sie sofort den Duft von Sonne, Strand und Palmen und fühlen sich wie im Urlaub. Naturbelassen hat das Kokosöl bei Zimmertemperatur eine eher feste, weiße Konsistenz. Leicht erwärmt wird es durchsichtig, flüssig und duftet noch ein wenig intensiver. Nun lässt es sich auch wunderbar auftragen.Die Menschen in Asien haben die positive Wirkung von Kokosöl schon vor Jahrtausenden entdeckt.

Der Beauty-Joker des Kokosöls ist übrigens Laurinsäure, die, neben zahlreichen gesättigten Fettsäuren, der wichtigste Inhaltsstoff des duftenden Schönheits-Elixiers ist. 

Das aus Kokosnüssen gepresste Fett ist in Asien ein fester Bestandteil der Ernährung und Körperpflege, denn das Öl ist sehr schmackhaft, reguliert den Blutfettspiegel und wirkt antibakteriell.

Kokosöl enthält natürliche Antioxidantien wie das Vitamin E, das Haut und Haare vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt.

Von der Nuss zum Öl

Kokosnussöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gepresst. Bei Raumtemperatur ist es fest und weiß, ab etwa 25 Grad Celsius wird es flüssig und klar. Dann eignet es sich perfekt zum Weiterverarbeiten für selbstgemachte Kosmetik.

Ist Kokosöl gut für die Haare?

Kokosöl zählt zu den nicht-trocknenden Ölen. Das bedeutet: Kokosnussöl hat einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und enthält wenig ungesättigte Fettsäuren. Diese Zusammensetzung führt dazu, dass sich das Öl wie ein schützender Film um das Haar legt – aber kaum einzieht. Trockene, spröde und dicke Haare fühlen sich durch eine Kokosöl-Anwendung weicher an. Für feine und fettige Haare ist Kokosöl aus dem gleichen Grund eher ungeeignet. Sie würde der Ölfilm unnötig beschweren und strähnig erscheinen lassen.

Darüber hinaus ist Kokosöl reich an antibakterieller Laurinsäure und steckt voller natürlicher Antioxidantien wie Vitamin E, das Haare und Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt.

Tipp zur Produktwahl: Qualitativ hochwertiges Kokosöl finden Sie in gut sortierten Drogerie- und Supermärkten. Es sollte kaltgepresst, nicht raffiniert, ungebleicht und aus biologischem Anbau sein. So gehen Sie sicher, dass alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien beim Herstellungsverfahren erhalten geblieben sind

Vielseitig einsetzbar

Ob pur oder mit anderen Zutaten aus der Küche vermengt: Aus Kokosöl Haarmasken, Conditioner oder Haaröl selber zu machen, ist ganz einfach.

Rezeptideen mit Kokosöl: Haarmasken und Co. selber machen

Kokosöl pur anwenden oder mit einigen Zutaten aus der Küche zu Haarmasken und -kuren weiterverarbeiten? Beides ist möglich und einfach – probieren Sie doch mal diese Kokosöl-Anwendungen aus.

Kokosöl für die Haare: Tipps zur Anwendung

Kokosöl-Haarspülung für die tägliche Haarpflege: Kokosöl lässt sich wie ein Conditioner anwenden. Bringen Sie etwa 2 EL Kokosfett zwischen den Handflächen zum Schmelzen. Massieren Sie es direkt nach dem Shampoonieren ins feuchte Haar und die Kopfhaut ein, kurz einwirken lassen und anschließend mit wieder auswaschen. Bei jeder Wäsche anwenden. Die optimale Ölmenge ist individuell verschieden und hängt von der Länge und Dichte Ihres Haares ab. Hier müssen Sie ein wenig experimentieren, doch Ihr Einsatz wird belohnt: mit locker fallenden und gleichzeitig gesund glänzenden Haaren.

Kokos-Haaröl nach der Wäsche: 1 bis 2 Messerspitzen Öl zwischen den Händen verreiben und in die trockenen Spitzen einarbeiten. Da das Öl in so geringen Mengen keinen fettigen Film hinterlässt, ist anschließendes Auswaschen nicht nötig. Nach jeder Wäsche und bei Bedarf zwischendurch wiederholen.

Kokos-Finish für glänzende Stylings: 1 Messerspitze Kokosöl in den Fingern verreiben, bis es flüssig wird und damit über die Haarlängen fahren. Der Schimmer-Effekt lässt die Haare gesund aussehen, hält aber nur bis zur nächsten Wäsche an. Ideal z. B. dann, wenn Sie Ihr Haar im Sleek-Look tragen wollen.

Kokosöl-Haarmaske über Nacht: Vor dem Schlafengehen je nach Haarstruktur und -länge 1 bis 2 TL Kokosöl mit den Händen erwärmen, bis es sich verflüssigt. Kokosöl in den trockenen Haaren verteilen – dabei vor allem auf Längen und Spitzen konzentrieren. Ziehen Sie dann am besten eine Duschhaube über oder legen Sie ein Handtuch auf das Kopfkissen, um Fettflecken zu verhindern. Kokosöl über Nacht im Haar lassen und morgens gründlich mit Shampoo ausspülen. Einmal wöchentlich wiederholen.

DIY Haarpflege

Tiefenpflege für strapaziertes Haar

Pflegende Masken und Kuren aus dem Öl der Kokosnuss können Sie auch selbst herstellen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist kaltgepresstes und unbehandeltes Kokosöl, welches Sie in gut sortierten Drogeriemärkten finden. Da Kokosnussöl bei Zimmertemperatur fest ist und erst bei Kontakt mit der Körperwärme schmilzt, ist es sehr leicht zu dosieren. Erst bei 23 bis 26 Grad, also beim Kontakt mit der Haut, schmilzt es. Daher härtet es auch schnell wieder aus. Vorsicht also bei kalten Wintertemperaturen! An heißen Sommertagen kann Kokosöl dementsprechend auch komplett flüssig sein. Sie brauchen es aber nicht im Kühlschrank aufzubewahren, ein dunkler Schrank genügt, da hochwertiges Kokosöl bei Zimmertemperatur eine Haltbarkeit von 2-3 Jahren hat.

Für eine Haarkur oder Haarpackung mit Kokosöl sollten Sie Ihre Haare zunächst wie gewohnt waschen und sanft trocken tupfen. Danach massieren Sie etwa eine Messerspitze Kokosöl von der Kopfhaut beginnend bis zu den Haarspitzen ein. Wickeln Sie nun ein Handtuch um den Kopf und lassen Sie das Öl eine Stunde lang wirken. Bei sehr angegriffenen und beschädigten Haaren können Sie die Kur auch über Nacht einziehen lassen. Danach das Haare mit warmem Wasser gründlich ausspülen. So wird überschüssiges Öl entfernt und der pflegende Schutzfilm um jedes einzelne Haar bleibt erhalten.

Kurzurlaub für die Sinne mit Kokosöl

Der letzte Sonnenurlaub ist viel zu lange her? Macht nichts, die Anwendung von Kokosöl im Haar entführt Sie im Handumdrehen zu exotischen Südseestränden. 

Nehmen Sie ein bisschen von dem Kokosöl, schließen Sie die Augen und genießen Sie den herrlichen Duft von tropischer Kokosnuss, bevor Sie es in ihren Haaren oder auf ihrer Haut verreiben. Auch eine Massage mit Kokosöl ist eine schöne Alltagsflucht und hinterlässt die Haut zart duftend.

Unser TIPP: Verwenden Sie ausschließlich qualitativ hochwertiges Kokosöl. Es sollte kalt gepresst, unraffiniert, ungebleicht und naturbelassen sein. So gehen Sie sicher, dass alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien erhalten bleiben.

Kokosöl für Gesicht und Körper

Hierzulande kennen sie meisten Kokosöl nur aus der Küche Dabei ist das Öl ein richtiger Beauty-Allrounder!
Kokosöl für die Hautpflege: In geringen Mengen angewendet zieht das Öl im Vergleich zu anderen natürlichen Ölen schnell ein und pflegt insbesondere trockene und empfindliche Haut. Es eignet sich damit auch für entspannende Massagen.
 
Kokosöl gegen Pickel: Wegen seiner entzündungshemmenden Eigenschaften eignet es sich auch für unreine Haut, bei Pickeln oder Akne. Sie sollten Kokosöl jedoch sparsam anwenden, da es in großen Mengen die Poren verstopfen und so die Bildung von Mitessern und Pickeln fördern kann.
 
Kokosöl als Make-up-Entferner: Das reichhaltige Öl kann sogar wasserfeste Schminke effektiv von der Haut entfernen. Einfach auf ein Wattepad geben und sanft über die Haut und die Augen streichen.
 
Kokosöl für die Maniküre: Kleine Menge auf Nägel und Nagelhaut einmassieren und einwirken lassen, dann vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen die Nagelhaut zurückschieben.
 
Kokosöl für die Pediküre: Auf den Füßen aufgetragen sorgt Kokosöl für gesunde, gepflegte Füße und kann Hornhaut vorbeugen.
 
Kokosöl für weiche Haut an Ellenbogen und Knien: Hautstellen, die leicht trocken werden, bleiben geschmeidig, wenn Sie sie regelmäßig mit Kokosöl eincremen.

Wellness für zu Hause: Rezepte für Peeling und Entspannungsbad

Der Duft von Kokos erinnert uns an Strand und Meer. In Kombination mit seiner pflegenden Wirkung wird Kokosöl zum idealen Wellness-Hausmittel. Mit diesen Rezepten wecken Sie Urlaubsgefühle.

Körperpeeling mit Kokosöl und Zucker

So lässt sich ganz einfach ein Kokos-Peeling selber machen: Mischen Sie braunen Rohrzucker mit ein wenig Kokosöl, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht. Vor dem Duschen den ganzen Körper gleichmäßig einreiben. Zehn Minuten auf einem Handtuch ruhen und anschließend abduschen.

Pflegendes Ölbad mit Kokosduft

Duftender Express-Badezusatz: Ein bis zwei Teelöffel Kokosöl im warmen Badewasser pflegen die Haut mit wertvollen Fettsäuren. Der süße Kokosduft entspannt die Sinne.