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Fördert blaues Licht die Hautalterung?

Was sich hinter Digital Aging verbirgt

Handys, Tablets und Laptops rücken immer mehr in den Fokus der Hautforschung: Macht blaues Bildschirmlicht Falten? Die Antwort und nützliche Alltagstipps gibt es hier.

Schädigt Bildschirmlicht unsere Haut?

Bildschirme – kleine und große – sind beinahe ständig vor unseren Augen und ihr bläuliches Licht strahlt in unser Gesicht. Angeblich soll es die Hautalterung vorantreiben. Digital Aging nennt sich dieses Phänomen – aber was steckt dahinter?

Was ist blaues Licht?

Blaues Licht umgibt uns ständig. Die LEDs der Displays von Handy, Tablet und Co. leuchten blau und auch die Sonne hat blaue Lichtanteile in ihrem Spektrum. Bei der Bezeichnung „blaues Licht“ handelt es sich um einen Sammelbegriff für Licht im Wellenbereich zwischen 400 und 460 Nanometern – unabhängig davon, ob es im Tageslicht enthalten oder künstlichen Ursprungs ist. Im Lichtspektrum liegt es direkt neben dem unsichtbaren UV-Licht.

3 wichtige Fakten: 

  • Blaues Licht gehört zum natürlichen Sonnenspektrum
  • Blaues Licht ist der kurzwelligste und damit energiereichste Teil im sichtbaren Spektrum
  • Der Fachbegriff ist HEV-Licht (High Energy Visible)

Blaues Licht: Gute und schlechte Seiten 

Wir brauchen Licht, um morgens aus dem Bett zu kommen. Es beeinflusst unseren Hormonhaushalt, unsere innere Uhr und unser psychisches Wohlbefinden. Insbesondere blaues Licht ist verantwortlich dafür, dass ausreichende Mengen des Glückshormons Serotonin ausgeschüttet werden – und wir uns fit, wohl und wach fühlen. Doch die Dosis entscheidet: Zu viel blaues Licht kann negative Folgen haben – für den Schlaf, die Augen und die Haut.

Schon gewusst?

Wird Licht reflektiert oder gebrochen, lassen sich mitunter all seine Spektralfarben erkennen – vergleichbar mit dem Prinzip des Regenbogens. Für das menschliche Auge erscheint der Anteil des blauen Lichts lila bis blau.

Fördert blaues Licht die Hautalterung?

Im Prinzip ja. Mit der Forschung um HEV-Licht und dem sogenannten „Digital Aging“ steht die Wissenschaft allerdings noch am Anfang. Zudem kommt es auf die Art und Menge des Lichts an.

  • Das HEV-Licht der Sonne dringt in tiefe Hautschichten. Studien zufolge kann es die Bildung freier Radikale hervorrufen, zu oxidativen Stress führen und somit Hautzellen schneller altern lassen. Laut neueren Erkenntnissen hat insbesondere blaues Licht einen starken Effekt auf Pigmentierung wie Altersflecken und Sommersprossen.
  • Der Anteil des HEV-Lichts aus Handy, Tablet und Laptop ist hingegen zu vernachlässigen. Dieser Vergleich macht es deutlich: Um die gleiche Dosis HEV-Licht von gerade einmal einer Minute in der Sommersonne aufzunehmen, müssten wir eine ganze Woche ununterbrochen vor einem Monitor (30 cm Abstand) verbringen.

Blaues Licht macht wach

Allerdings hemmt blaues Licht die Produktion des Schlafhormons Melatonin: Die blauen Wellenlängen aktivieren diejenigen Sehzellen, die das Signal „noch keine Schlafenszeit“ ans Gehirn geben. Wer also lange aufs Display schaut, schläft schlechter ein – und das kann sich nachteilig auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit auswirken.

Viele Smartphones sind inzwischen mit einem Nachtmodus ausgestattet. Dieser aktiviert einen Blaufilter, sodass der Bildschirm in einem wärmeren, rötlichen Ton erleuchtet – das macht müde.

Licht aus! Denn im Dunkeln schläft es sich besser

Wer seelenruhig schlafen möchte, legt das Smartphone am besten zur Seite und nimmt lieber ein Buch in die Hand. Gut zu wissen: Von einer guten Schlafhygiene profitiert auch die Haut. Die benötigt nämlich 7 bis 8 Stunden Schlaf, um sich in Ruhe zu regenerieren.

Wie kann ich mich vor HEV-Licht schützen?

Wir wissen: Blaues Licht ist überall. Was wir noch nicht wissen: Welche Maßnahmen sinnvoll sind, um die schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit abzuwehren.

Rundumschutz vor HEV-Licht

Blaues Licht setzt freie Radikale frei – und kann so die Hautalterung beschleunigen. Das größere Problem für die Gesundheit sind aber die UV-Strahlen:

  • Wer täglich Sonnencreme mit Antioxidantien wie etwa Süßholzwurzelextrakt aufträgt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. UV-Filter schützen die Haut vor schädlicher UVA- und UVB-Strahlung, antioxidative Inhaltsstoffe wehren freie Radikale ab, die durch HEV-Licht entstehen können.
  • Sich vor dem Bildschirm mit Sonnenschutz einzucremen, ist übrigens nicht nötig. Neueren Studien zufolge stellt das blaue Licht bei herkömmlicher Nutzung von Smartphone, Tablet und Co. keine Gefahr für die Haut dar.
  • Die Netzhaut kann durch UV-Strahlen sowie HEV-Licht Schaden davontragen. Um die Augen zu schützen, empfehlen sich Sonnenbrillen mit UV-Filter. Positiver Nebeneffekt: Sie verhindern auch, dass Sonnenlicht die feine Haut um die Augen erreicht – und dort zu verfrühten Fältchen führt.

Beauty-Partner gegen blaues Licht

Auch Tagescremes mit Lichtschutzfaktor und Antioxidantien schützen vor den Auswirkungen von UV-Strahlen und freien Radikalen. Achten Sie z. B. auf Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Q10.

Entspannt vor dem Bildschirm: 4 Alltagstipps

  1. Auch wenn das HEV-Licht von Bildschirmen nicht gefährlich ist: Schauen Sie Serien und Filme lieber auf dem großen Fernseher als auf dem kleinen Smartphone an. Das ist für die Augen nicht so anstrengend und entspannt auch die Muskulatur in den Augenlidern und -winkeln. So können Sie kleinen Fältchen vorbeugen.
  2. Einstellungen und Apps sorgen bei Handy und Tablets inzwischen dafür, dass sich die Lichtzusammensetzung ändert – und das Blau reduziert wird. Greifen Sie darauf vor allem in den Abendstunden zurück, damit das blaue Licht nicht Ihre Nachtruhe stört.
  3. Zu viel Bildschirmlicht strapaziert die Augen. Wenn Sie täglich am großen Monitor oder kleinen Display arbeiten, legen Sie zwischendurch Pausen ein. Schauen Sie außerdem ab und zu in die Ferne, um die Augen zu entspannen.
  4. Optiker bieten zudem spezielle Brillen mit Blaufilter-Technologie an, die den Kontrast verstärken für ermüdungsfreies Sehen.

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