Menschen liegen auf Steg

Mythos oder Wahrheit

Wir räumen mit den größten Mythen zum Thema Sonnenschutz auf
Wir räumen mit den Top 5 der größten Mythen zum Thema Sonnenschutz auf.

Wahrheit oder Mythos

Wie bei jedem Thema, dass die Menschen bewegt, gibt es Mythen oder urbane Märchen, die sich um das Thema ranken. So auch bei dem wichtigen Thema Sonnenschutz. Hier räumen wir jetzt mit den Top 5 der größten Mythen zum Thema Sonnenschutz auf und stellen richtig.

1. Mythos: Fensterscheiben oder Autofenster schützen vor Sonnenstrahlen

Das ist falsch. Richtig hingegen ist, dass Fenster- und Autoscheiben ausreichend dick sind, um die UVB-Strahlung herauszufiltern. Die UVA-Strahlung hat jedoch eine andere Wellenlänge, kann normales Fensterglas und Autoscheiben durchdringen und in der Haut Schaden anrichten.

Daher gilt: Schon im Auto beim Trip ans Meer oder beim Trip ins hoch gelegene Skigebiet: Sonnenschutz verwenden.

2. Mythos: Im Schatten benötigt man keinen Sonnenschutz

Auch das ist falsch. Im Urlaub unter dem Sonnenschirm, im Schatten eines Baumes oder einfach an einem warmen Tag mit bewölktem Himmel benötigen Sie Sonnenschutz. Denn die meisten Sonnenschirme können die aggressive UV-Strahlung nicht zu 100% blocken. Der Schatten eines Baumes reicht nicht aus, um 100% der UV-Strahlung aus dem Licht herauszufiltern. Auch Wolken sind für UV-Strahlen durchlässig, sie filtern nur ca. 20% der UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht.

Und bedenken Sie: Alles, was in der Sonne und in ihrer unmittelbaren Umgebung ist, reflektiert das Sonnenlicht und damit auch die UV-Strahlung. Schnee reflektiert 30% der UV-Strahlung, Sand 15-25% und Wasser reflektiert immerhin noch 10% der UV-Strahlung. Sogar Gras reflektiert 6% der UV-Strahlung.
Sie sehen also: Schatten ist kein Ersatz für Sonnenschutzmittel.

3. Mythos: Ein Sonnenbrand wird im Laufe der nächsten Tage braun

Auch das ist ein Mythos. Das ist eine Schutzbehauptung von Menschen mit Sonnenbrand, um sich den Sonnenbrand schön zu reden. Doch bei geröteter Haut und einem Sonnenbrand gibt es nichts zu beschönigen.

Gerötete Haut nach einem Sonnenbad ist ein Zeichen für eine ernst zu nehmende Schädigung der Haut. Die später eintretende Bräunung der Haut ist eine Art Selbstschutzmechanismus der Haut, hat aber mit der Rötung nichts zu tun. Zu dem Zeitpunkt ist der Schaden jedoch bereits angerichtet.

4. Mythos: Die Schutzzeit eines Sonnenschutzmittels wird durch mehrmaliges Auftragen verlängert

Auch das ist leider falsch. Richtig ist, dass die Schutzzeit eines Sonnenschutzmittels durch mehrmaliges Auftragen aufrechterhalten wird. Denn durch viele Einflüsse wie Wasser beim Baden oder Schwimmen, Schweiß oder reibende Kleidung wird das Sonnenschutzmittel teilweise oder ganz von der Haut abgetragen. Das bedeutet, dass der Schutzschild, den Sie mit dem Sonnenschutzmittel auf Ihrer Haut aufgetragen haben, brüchig wird. An diesen brüchigen Stellen kann UV-Licht ungehindert auf Ihre Haut treffen und Schaden anrichten.

Daher gilt: Berechnen Sie den Lichtschutzfaktor für Ihre Haut und halten Sie sich an die vorgegebene Schutzzeit. Nachcremen nicht vergessen, damit der Schutzschirm aus Sonnenschutzmittel auf Ihrer Haut nicht löchrig wird.

5. Mythos: Die Haut wird nicht braun, wenn man einen hohen Lichtschutzfaktor verwendet

Auch hier liegen die Meisten falsch. Die Höhe des Lichtschutzfaktors sagt lediglich etwas darüber aus, wie lang Ihre Haut nach dem Auftragen des Sonnenschutzmittels gegen einen Sonnenbrand geschützt ist.

Trotz einem hohen Lichtschutzfaktor wird Ihre Haut gebräunt. Es dauert lediglich ein wenig länger. Wenn Sie trotz einem hohen Lichtschutzfaktor einen schnellen Bräunungseffekt wünschen, empfehlen wir Ihnen die NIVEA Sun Protect & Bronze Serie. Die Protect & Bronze Produkte stimulieren das hauteigene Melanin und verleihen so eine lang anhaltende und intensive Bräune.

Unsere Sonnenschutz-Produkte

Häufig gestellte Fragen

zu den Themen "Sonnenschutz", "Sonne & die Haut" und "After Sun-Pflege"

Sonnenschutz: Wie schütze ich meine Haut? Interview mit Dr. Veronika Lang

Sonnenschutz

Natürlich gibt es noch viel mehr Mythen zum Thema Sonnenschutz. In den unten stehenden FAQs finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Thema Sonnenschutz. Auch hier wird mit Mythen aufgeräumt.

Wie wähle ich den richtigen Lichtschutzfaktor aus?

Die Wahl des richtigen LSF richtet sich nach der Zeitspanne, in der die Haut der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Abhängig von Hauttyp, Ort und Jahreszeit sind das im Durchschnitt 5 bis 30 Minuten. Der LSF gibt Ihnen einen Anhaltspunkt darüber, welchen Grad des Schutzes vor Sonnenbrand Sie benötigen. Wenn der LSF erhöht wird, reduziert sich die Menge der UV-Strahlung, die die Haut erreicht. Der LSF sollte abhängig vom Hautton, der Jahreszeit, dem Ort und der Tageszeit gewählt werden. Finden Sie mithilfe unseres Lichtschutzfaktortests Ihren individuellen Lichtschutzfaktor.

Was bedeutet sofortiger Schutz?

Nach dem Auftragen bieten die neuen NIVEA SUN Produkte sofortigen Schutz vor Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung. „Sofortiger Schutz“ bedeutet, dass der angegebene UVA- und UVB-Schutz direkt nach der Anwendung garantiert ist und dass es keiner Einwirkzeit bedarf, bis der Schutz wirkt. Nach dem Eincremen können Sie sofort die Sonne genießen. Dennoch sollten Sie darauf achten, sich einzucremen, bevor sie ins Freie gehen, denn bereits auf dem Weg zum Strand sind Sie einer großen Menge an UV-Strahlen ausgesetzt. Weiterhin sollten Sie lieber zu viel als zu wenig Sonnenschutz auftragen, damit alle Hautpartien vor UV-Strahlung geschützt sind.

Kann man auch im Wasser einen Sonnenbrand bekommen?

Leider ja. Einen Schwimmer erreichen 50 cm unter der Wasseroberfläche noch 60% der UVB- und 85% der UVA-Strahlen. Wasserfester Sonnenschutz verringert das Sonnenbrandrisiko jedoch auch im Wasser entscheidend.

Wie verlässlich sind wasserfeste Sonnenschutzmittel?

Wir testen die Wasserfestigkeit gemäß den COLIPA-Richtlinien. Das Schutzprodukt wird auf den Rücken der Testpersonen aufgetragen, die dann 2-mal jeweils 20 Minuten im Whirlpool verbringen. Nach dieser Zeit muss das Produkt noch 50% des ursprünglichen Schutzlevels aufweisen. Für extra wasserfeste Produkte muss der Schutz noch nach 4-mal jeweils 20 Minuten im Whirlpool aktiv sein. Wasserfeste Sonnenschutzprodukte sind extra dafür entwickelt worden, um die Haut im Wasser zu schützen. Wir empfehlen, den Sonnenschutz nach dem Schwimmen und Abtrocknen zu erneuern.

Warum benötigen Kinder andere Sonnenprodukte als Erwachsene?

Kinder sind in besonderem Maße der Gefahr ausgesetzt, durch UV-Strahlung Hautschäden davonzutragen. Ihre zarte Haut ist verletzlich und bei Kleinkindern ist auch der Reparaturmechanismus, der nötig ist, um die UV-induzierten Hautschäden zu beheben, noch nicht voll entwickelt. Außerdem lieben Kinder es, lange zu baden und zu schwimmen. Das verursacht eine ernsthafte Senkung des hauteigenen Schutzsystems gegen UV-Strahlung. UV-Filter werden teilweise einfach abgewaschen. Außerdem führt Sonnenbrand während der Kindheit zu Zellschäden im Alter. Die extra wasserfesten NIVEA SUN Kids Schutz & Pflege Sonnenmilch und Schutz & Pflege Sonnensprays minimieren den Verlust des UV-Schutzes und bieten ausreichend Schutz, sogar für ausgedehntes Baden und Schwimmen.

Wie lange sind Sonnenschutzprodukte haltbar?

Alle NIVEA SUN Produkte sind mindestens 30 Monate haltbar. Sie finden auf der Rückseite ein kleines Symbol, das jeden Zweifel über die Haltbarkeit von offenen Produkten ausräumt. Das kleine Symbol ist ein kleiner Tiegel, der eine Anzahl von Monaten anzeigt (zum Beispiel 12 Monate). Die 12 steht für die Anzahl der Monate. Das „M“ steht für Monate. Nach dem Öffnen kann das Produkt entsprechend der genannten Anzahl von Monaten verwendet werden.

Ab welchem Alter dürfen auch Babys eingecremt werden?

Die NIVEA SUN Kids Produkte sind für Kinder nach dem vollendeten ersten Lebensjahr geeignet. Hautärzte empfehlen jedoch, Säuglinge und Kleinkinder bis zu drei Jahren grundsätzlich keinem direkten Sonnenlicht auszusetzen, da das hauteigene Schutzsystem und die Reparaturmechanismen bei ihnen noch nicht vollständig entwickelt sind.

Warum darf ich meinen Sonnenschutz nicht verringern, sobald ich anfange, braun zu werden?

Obwohl unsere Haut sich bis zu einem gewissen Grad selbst durch Bräunung vor der Sonne schützen kann, ist der dabei entstehende körpereigene Schutz im Vergleich zu modernen Sonnenschutzprodukten extrem gering - für gewöhnlich unter LSF 6. Eine Sommerbräune schützt deshalb nicht ausreichend vor der Sonne. Beständiger Sonnenschutz ist somit während des gesamten Urlaubs bzw. der gesamten Zeit in der Sonne wichtig.

Sonne & die Haut

Was sind die Hauptursachen für Sonnenallergie?

Manche Menschen reagieren allergisch auf UVA-Strahlung. Entweder kommt es zu einer Reaktion des Immunsystems auf UVA-induzierten oxidativen Stress (polymorphe Lichtdermatose) oder die Haut reagiert auf Kosmetika, die durch UVA-Licht beeinträchtigt werden. Sonnenallergien können bereits nach kurzem Kontakt mit UVA-Licht auftreten und eine Reihe von Symptomen auslösen, darunter Hautrötungen, Juckreiz, Plaques, Papeln sowie Schwindelgefühle. Moderne Sonnenschutzprodukte bieten einen ausreichenden UVA-Schutz, um das Sonnenallergierisiko zu verringern. Zudem sind sie frei von Duft- und Farbstoffen sowie Konservierungsmitteln, um das Risiko UV-Licht verursachter Hautirritationen zu verringern.

Was bewirken UVB-Strahlen?

UVB-Strahlen dringen in die Oberhaut (Epidermis) ein und können Sonnenbrand, DNA-Schäden, indirekte Färbung und die Entstehung von Hautkrebs verursachen.

Was bewirken UVA-Strahlen?

UVA-Strahlen dringen in die unteren Hautschichten und somit in das Bindegewebe ein und verursachen sonnenbedingte Hautalterung. Zusätzlich sind sie für die Bildung von freien Radikalen, direkte Färbung sowie indirekte DNA-Schäden, die das Hautkrebsrisiko und das Risiko von Sonnenallergien erhöhen, verantwortlich.

Wie wird meine Haut braun?

Unsere Haut wird in der Sonne dunkler, weil das UV-Licht sie anregt, ein Protein namens Melanin zu produzieren. Die Aufgabe des Melanins besteht darin, unsere Haut vor den Folgeschäden der UV-Strahlung zu bewahren, indem es unsere Hautzellen mit einem wirkungsvollen Schutzschild ausstattet.

Warum werden manche Menschen schneller braun?

Die pigmentbildenden Zellen, die für die Bräune verantwortlich sind, sind genetisch bestimmt. Je zahlreicher, aktiver und weiter verteilt diese Zellen sind, desto schneller und intensiver wird eine Person braun.

Was verbirgt sich hinter dem LSF?

Die Eigenschutzzeit der Haut beschreibt die individuelle Dauer, die die Haut der Sonne ausgesetzt sein kann, bevor sie einen Sonnenbrand bekommt. Sie ist abhängig vom Hauttyp und liegt für gewöhnlich zwischen 5 und 30 Minuten. Multipliziert man die Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzes, so erhält man die Zeit, die man eingecremt in der Sonne verbringen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Stimmt es, dass sichtbares Licht für unsere Haut unbedenklich ist?

Das mit dem menschlichen Auge sichtbare Sonnenlicht ist unbedenklich für uns, es sei denn, es blendet uns. Sichtbares Sonnenlicht tritt allerdings stets mit potentiell gefährlichen UV-Strahlen auf. Während uns eine herkömmliche Glühbirne nichts anhaben kann, setzt sich Sonnenlicht also sowohl aus harmlosen als auch schädlichen Strahlen zusammen.

Stimmt es, dass Wasser Sonnenlicht stärker als jede andere Oberfläche reflektiert?

Wasser reflektiert 10% der UV-Strahlen. Bei Schnee ist die Reflektion mit 30% aber deutlich stärker. Auch Sand reflektiert mit 15-25% stärker als Wasser. Wussten Sie, dass sogar Gras 6% der Sonnenstrahlen zurückwirft? Deshalb sollten Sie vor dem Wintersport immer daran denken, sich einzucremen.

Warum macht Sonnenlicht gute Laune?

Die meisten Menschen sind bei Sonnenschein glücklicher - und das mit gutem Grund: Sonnenlicht ist ausschlaggebend für unsere Vitamin D-Zufuhr, die sich auch auf unser Gesundheitsbild auswirkt und somit Einfluss auf unsere Psyche nimmt.

After Sun-Pflege

Warum sollte ich After Sun-Produkte nutzen?

Nach einem langen Tag in der Sonne fühlt sich unsere Haut oft trocken und heiß an, dann benötigt sie intensive Pflege. After Sun-Produkte sind speziell auf diese Bedürfnisse ausgerichtet und versorgen die Haut , indem sie: 

a) Feuchtigkeit spenden 

b) ein Frischegefühl verleihen

c) kühlend wirken

Inwiefern unterscheiden sich After Sun-Produkte von einer herkömmlichen Bodylotion?

Sonne, Wasser und Wind trocknen die Haut aus. Zusätzlich ist unsere Haut nach einem langen Tag in der Sonne gestresst und empfindlich. Damit sie sich schnell erholen und regenerieren kann, benötigt sie Feuchtigkeit, Kühlung und Beruhigung. Aus diesem Grund haben After Sun-Produkte eine besonders leichte Konsistenz und einen kühlenden Effekt, was für ein angenehmes Gefühl auf der Haut sorgt. Darüber hinaus spenden sie besonders viel Feuchtigkeit, die sonnengestresste Haut braucht.

Wie funktioniert eigentlich After Sun SOS Lotion?

NIVEA SUN After Sun SOS Lotion vermindert dank ihres neuen Anti-Hautröte-Komplex mit Licochalcone sonnenbedingte Hautirritationen und bringt sofortige Linderung für die Haut. Die patentierte, feuchtigkeitsspendende Hydra IQ-Technologie hilft, die natürliche Schutzbarriere der Haut wieder herzustellen, damit sich die Haut erholen kann. Die angenehm leichte und kühlende Konsistenz dieser Pflegeformel erleichtert das Auftragen auf empfindliche Haut.

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