Der perfekte Beauty-Tag: Inspiration für Wellness zu Hause

Von der Haarmaske über das Wohlfühlbad bis zum Körperpeeling Es sich gemütlich machen, Kerzen anzünden, Schaumbad, Peeling und intensive Gesichtspflege genießen – Sie sind von Kopf bis Fuß auf Wellness eingestellt? Mit diesen Tipps machen Sie Ihr Zuhause zum Home-Spa.

Wellness zu Hause: Ideen für Ihren Beauty-Tag

Sie möchten dem Alltag entfliehen, aber es ist kein Urlaub in Sicht? Kein Problem. Schaufeln Sie sich einen Tag am Wochenende frei oder einen Feierabend – und starten Sie Ihr ganz persönliches Wohlfühlprogramm in den eigenen vier Wänden. Passende Ideen für Ihren Beauty-Day finden Sie hier.

Verwöhnprogramm bis in die Spitzen: Mandelöl-Haarkur

Verrühren Sie 1 TL Mandelöl, 1 Eigelb und 2 EL flüssige Sheabutter zu einer gleichmäßigen Masse. Großzügig im feuchten Haar verteilen und nach 30 Min. gründlich mit lauwarmem Wasser und einem milden Shampoo ausspülen.

Endlich Zeit für mich: Ab in die Badewanne

Während die Haarkur einzieht, können Sie sich die Zeit bei einem Schaumbad vertreiben. Bei der Temperatur gilt: Hauptsache, Sie fühlen sich wohl. Um die Haut zu schonen, sollte das Wasser nicht zu heiß sein (35 bis 38 Grad).

Kleine Abreibung für samtweiche Haut

Durch das Baden ist die Haut ganz weich. Obere Hautschüppchen lassen sich jetzt leicht mit einem Peeling lösen. Verteilen Sie die Paste auf der Haut, kurz bevor Sie die Badewanne verlassen (dazu am besten hinstellen). Brausen Sie die Peeling-Reste dann mit lauwarmem, klarem Wasser gründlich ab.

Körperpeeling selber machen: 2 Rezepte

1. Olivenöl-Meersalzpeeling

  • 4 EL grobes Meersalz
  • 3 EL Olivenöl
  • Saft einer ½ Zitrone

Nehmen Sie sich eine kleine Schale und mixen Sie alle Zutaten zu einer homogenen Paste. Das Peeling mit den Fingern auf die noch feuchte Haut bringen und leicht einmassieren. Dann mit klarem Wasser abspülen.

2. Grapefruit-Zuckerpeeling

  • 2 EL brauner Zucker
  • 4 EL Grapefruitsaft
  • 2 EL Kokosöl
  • Erst das Kokosöl schmelzen (z. B. in der Mikrowelle), dann mit den restlichen Zutaten gut vermengen. Peeling mit den Fingern in kreisenden Bewegungen auf der feuchten Haut verteilen. Die Reste mit warmem Wasser abwaschen.

Das Pflege-Plus bei trockener Haut

Ein Körperöl hinterlässt ein extra geschmeidiges Gefühl. Besonders zu empfehlen ist die Pflege mit Öl bei trockener Haut.

DIY-Idee für Ihren Wellnesstag: Aroma-Köperöl

2 EL Arganöl und 2 EL Traubenkernöl verrühren, dazu kommen 3 Tropfen ätherisches Orangenöl. Diese Pflanzenöl-Kombi ist besonders leicht und zieht recht schnell in die Haut ein.

Starten Sie in Ihren Beauty-Tag

Zur Einstimmung: Runterkommen

Schönmacher Nummer eins: Entspannung. Starten Sie also ganz gelassen in Ihr Beauty-Programm, schallten Sie den Kopf aus und nehmen Sie sich Zeit für sich. Dabei helfen kann Ihnen diese kleine Atemübung:

  • Langsam einatmen
  • Kurz die Luft anhalten und dabei bis 5 zählen
  • Langsam wieder ausatmen, währenddessen bis 10 zählen
  • Übung 10-mal wiederholen

Bereit? Wer möchte, kann jetzt noch für eine gemütliche Stimmung sorgen. Kerzen im Badezimmer bringen ein angenehm warmes Licht, die Lieblingsmusik hilft beim Abschalten.

Los geht‘s mit einer Kur für die Haare

Entweder Sie greifen auf Ihr Lieblingsprodukt zurück oder Sie mixen sich selbst eine Haarkur z. B. mit duftenden Pflegeölen. Wichtig ist, dass die Kur Ihrem Haartyp entspricht.

Verteilen Sie den Mix im feuchten Haar und wickeln Sie ein Handtuch um den Kopf (Wärme intensiviert den Effekt). Je nach Art der Kur spülen Sie die Haare nach 15 bis 30 Min. wieder aus. Diese „Wartezeit“ können Sie ideal nutzen – und sich ein Schaumbad genehmigen.

Entspannungsbad: Abtauchen und genießen

Den zarten Duft in der Nase, das warme Wasser auf der Haut – und fühlen, wie sich jeder einzelne Muskel langsam entspannt. Ein Wohlfühlbad macht es Ihnen ganz leicht, den Alltag hinter sich zu lassen.

Wer Badezusätze mit Pflegeölen verwendet, kann Hautpflege und Wellness direkt miteinander verbinden. Insbesondere trockene Haut freut sich über das Plus an Pflege. Nach 15 bis 20 Min. ist es an der Zeit, wieder aus der Wanne zu steigen. Sonst schrumpelt die Haut und trocknet aus.

Ein Erlebnis für die Sinne ist ein Vollbad mit aromatischen Duftzusätzen. Die können Sie sich auch selber mixen – mit wenigen Zutaten und in kurzer Zeit.

Jasmin-Badeöl selber machen:

  • ¼ l Milch und 50 ml Sonnenblumen- oder Traubenkernöl mischen.
  • 10 Tropfen Jasminöl hinzugeben.
  • Ins Badewasser geben und mit allen Sinnen genießen.

Pflegeeinheiten für die Haut: Cremen und Ölen

Nach Vollbad und Peeling ist die richtige Zeit, die Haut mit Body Lotion, Body Milk oder Körperöl zu verwöhnen.

Den besonderen Wohlfühleffekt am Beauty-Tag bringt allerdings eine Massage mit Öl. Weil Sie jetzt eh nur in den Bademantel und nicht in die Kleidung schlüpfen, müssen Sie auch nicht so sparsam mit dem Öl umgehen und können es in Ruhe einziehen lassen.

Kleine Eincreme-Massage:

  • Beim Auftragen des Öls die Faust ballen.
  • Mit den Fingerknöcheln in kreisenden Bewegungen über die Haut fahren.
  • Die Massage kurbelt die Durchblutung an und trägt zu einem wunderbar entspannten Gefühl bei.


Reinigen und pflegen: Wellness für das Gesicht

Damit Sie nach Ihrem Beauty-Tag auch schön strahlen, darf die Gesichtspflege natürlich nicht zu kurz kommen. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Haut intensiv zu verwöhnen.

DIY-Kosmetik: Peeling und Maske

Mohn-Joghurt-Peeling:

  • 2 EL Mohnkörner
  • 3-4 EL Naturjoghurt
  • 1 TL Honig

Vermengen Sie die Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse. Verteilen Sie das Peeling in kreisenden Bewegungen für etwa 3 Min. im Gesicht, danach mit klarem, warmem Wasser abspülen. Wichtig: 1-2 Peelings pro Woche genügen, häufigere Anwendungen könnten die feine Gesichtshaut strapazieren.

Avocado-Gesichtsmaske:

  • ½ reife Avocado
  • 1 EL Joghurt
  • 1 EL Honig

Avocado halbieren, entkernen, von der Schale befreien und mit einer Gabel zerdrücken. Das Avocadomus mit den anderen Zutaten in einer Schale mischen und gleichmäßig im Gesicht verteilen. Nach 15 Min. waschen Sie die Maske mit warmem Wasser wieder ab.

Welche Gesichtsmaske passt zu mir?

Trockene Haut benötigt reichhaltige Pflege – z. B. in Form von Crememasken oder Tuchmasken. Fettige Haut hingegen profitiert von klärenden Masken aus Ton- oder Heilerde. Peel-off-Masken sind perfekt, wenn es darum geht, einen glänzenden Teint und Pickel zu vermeiden.

Zeitvertreib für die Einwirkzeit

Während die Maske einwirkt, können Sie ein Buch in die Hand nehmen. Oder aber: Wie wäre es mit dieser Mini-Meditation? Lächeln Sie mal, und konzentrieren Sie sich ganz darauf. Ob Schmunzeln oder lautes Lachen: Auch die Muskelbewegung eines nachgeahmten Lächelns macht glücklich.

Mehr als Eincremen: Pflegen und massieren

Gönnen Sie sich das volle Programm: Verbinden Sie die Gesichtspflege mit einer durchblutungsfördernden Massage. Die Griffe sind schnell gelernt – klicken Sie sich einfach durch die NIVEA Gesichtsmassage-Anleitung mit Bildern.

Tipps für schöne Haut: Strahlen in 4 Schritten

  1. Gesicht reinigen: Damit die folgenden Beauty-Tipps auch von Erfolg gekrönt sind, sollte die Haut frei von Make-up, Talg und Schmutzpartikeln sein. Waschgel, Mousse oder Mizellenwasser – verwenden Sie für die Gesichtsreinigung einfach Ihr Lieblingsprodukt.
  2. Dampfbad: Kochen Sie 1 l heißes Wasser auf und geben Sie 5 EL Kamillenblüten hinzu. Dann heißt es: über die Schüssel beugen, Handtuch über den Kopf legen und 10 Min. entspannt ein- und ausatmen. Durch das Dampfbad öffnen sich die Poren, verbliebener Talg kann sich lösen.
  3. Peeling: Der warme Wasserdampf hat die Haut schön aufgeweicht und perfekt auf ein anschließendes Peeling vorbereitet. Verreiben Sie es mit den Fingerkuppen kreisend im Gesicht – an den Wangen und auf dem Nasenrücken etwas sanfter, auf Stirn, Kinn und rund um die Nase können Sie etwas intensiver peelen.
  4. Maske: Jetzt ist die Haut bereit für eine typgerechte Gesichtsmaske. Die meisten Masken streichen Sie messerrückendick auf die Haut. Je nach Maskenart kann die Einwirkzeit etwas variieren, halten Sie sich am besten an die Angaben auf dem Produkt.

Die Beauty-Krönung: Gesicht eincremen

Nach Reinigung, Dampfbad, Peeling und Maske runden Sie den Schönheitsplan fürs Gesicht mit pflegender Creme ab:

  • Verwenden Sie Ihre favorisierte Tagespflege. Wenn es schon spät ist, tragen Sie Ihre Nachtcreme auf.
  • Wer mag oder zu trockener Haut neigt, kann vorab noch ein Serum mit hochkonzentrierter Wirkstoffformel in die Haut klopfen.
  • Für die Augen verwenden Sie im Bestfall eine spezielle Pflege. Augencremes sind genau auf die besonderen Bedürfnisse dieser Gesichtspartie abgestimmt.
  • Nicht vergessen: Auch Hals und Dekolleté benötigen Pflege. Beziehen Sie beide Hautareale in Ihr Verwöhnprogramm ein.


Schön und entspannt bis in die Zehenspitzen: Pediküre & Maniküre

Hände und Füße kommen oft zu kurz – an Beauty-Tagen gebührt ihnen daher volle Aufmerksamkeit. Hier finden Sie die besten Tipps für gepflegte Haut und Nägel.

Sie möchten sich die Nägel lackieren?

Ob Fuß- oder Fingernagel, tragen Sie Lack am besten in Schichten auf: zuerst eine Grundierung, die schützt vor Verfärbungen. Dann eine hauchdünne Schicht farbigen Lack, darüber kommt eine zweite dünne Schicht – damit so schnell nichts abplatzt. Ein Überlack lässt den Nagel schön glänzen.

In 5 Schritten zu schönen Händen

  • Nägel kürzen: Falls Sie Nagellack tragen, sollte der zuerst runter. Danach greifen Sie am besten zu einer Glasfeile. Denn so bringen Sie die Nägel besonders schonend in Form. Tipp: Sie beschädigen den Nagel weniger, wenn Sie immer von der Mitte nach außen feilen.
  • Handbad: Das Bad entspannt harl arbeitende Hände – und bedeutet kaum Aufwand. Geben Sie 3 bis 4 Tropfen Mandelöl in eine Schüssel mit warmem Wasser, baden Sie die Hände etwa 10 Min. darin.
  • Nagelhaut entfernen: Nach dem Handbad ist die Nagelhaut aufgeweicht und lässt sich leicht mit einem Manikürestift zurückschieben. Wichtig: Schieben genügt, durch Abschneiden könnten Entzündungen entstehen.
  • Handpeeling und Handmaske: Auch an den Händen löst ein Peeling Schüppchen und verhilft so zu streichelzarter Haut. Eine Maske im Anschluss sorgt für ein besonderes Pflege-Extra: DIY-Rezepte für die Hände finden Sie hier.
  • Handcreme: Nachhaltig unterstützen Sie die Hände mit regelmäßigen Pflegeeinheiten. Die passende Creme hilft, die Widerstandskraft der Haut zu stärken.

In 5 Schritten zu schönen Füßen

  • Fußbad: Ein warmes Wasserbad für die Füße weicht die Haut auf. Verhornte Stellen lassen sich im nächsten Schritt umso leichter entfernen. Tipp: Für das Wellness-Feeling können Sie 5 Tropfen duftendes Lavendelöl hinzugeben.
  • Fußpeeling: Mit feinen Peelingkörnern reiben Sie nicht nur lose Hautschüppchen ab, auch verhornte Haut an Fersen oder Zehen können Sie damit wieder weicher machen. Ganz einfach geht‘s so: 4 EL Honig und 4 EL Zucker mischen und auf die noch feuchte Haut auftragen. 5 Min. lang einmassieren und mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.
  • Hornhaut entfernen: Hartnäckig verdickte Hautstellen können Sie sanft mit einem Bimsstein oder einer Hornhautfeile abtragen.
  • Fußnägel in Form bringen: Mit Knipser splittern die eher harten Fußnägel weniger als mit Schere – allerdings hinterlässt er kleine Kanten. Für die Feinarbeit greifen Sie im nächsten Schritt zur Feile.
  • Pflege-Finish für die Füße: Ob Body Lotion oder spezielle Fußcreme – für geschmeidige Füße massieren Sie abschließend noch eine Creme in die Haut. Tipp für absoluten Fuß-Luxus: selbst gemachte Fußmasken.

Inspiration für die ganz besonderen Wellness-Anwendungen

Soll es etwas ganz Besonderes sein, gönnen Sie sich doch ein professionelles Schönheitsprogramm im Kosmetikstudio oder Wellness-Spa. Die NIVEA Wellness Top 10:

Schoko-Massage: Dufte Behandlung für zarte Haut

Kakao enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Polyphenole. Die Pflanzenfarbstoffe dienen als Radikalfänger und können die Haut bei Wellness-Anwendungen wie Massagen, Bädern oder Masken pflegen. Toller Nebeneffekt: Der Schokoduft lässt unseren Körper Glückshormone ausschütten.

Floating: Völlig losgelöst

Beim Floating schwebt der Körper in einem Becken oder Tank mit Salzsole ähnlich wie im Toten Meer. Das entspannt vor allem die Muskulatur, hat aber auch einen positiven Effekt auf die Haut. Die Mineralien aus dem Salz können einem Austrocknen der Haut entgegenwirken.

Aromatherapie: Duftende Wirkung

Bei der Aromatherapie dreht sich alles um wohlriechende Öle – entweder werden diese in verdünnter Form einmassiert oder per Dampf über die Atemwege aufgenommen. Der Duft von Lavendel hat z. B. eine entspannende Wirkung, während Rosmarin anregend wirkt und Orangenöl die Stimmung aufhellt.

Salz: Nährstoffreicher Beautyheiler

Zusammen mit Körperöl wird grobes Meersalz häufig als Peeling angewendet. Seine positive Wirkung auf die Haut entfaltet es aber vor allem als Sole. Der hohe Magnesium-Gehalt im Toten Meer stärkt die Hautbarriere. Bei Schuppenflechte oder Neurodermitis dient die Anwendung als Therapie.

Hydrotherapie: Von eiskalt bis heiß

Früher hieß die Hydrotherapie Wasserkur. Über die Temperatur oder den Wasserdruck setzen Therapeuten gezielte Reize für den Körper. Der reagiert nach einem kalten Guss mit Erwärmung. Die Anwendung vitalisiert, sorgt für mehr Spannung im Gewebe und lässt die Haut ebenmäßiger erscheinen.

Algen: Pflegestoffe aus dem Meer

Algen enthalten Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Sie sind dafür bekannt, dass sie Giftstoffe abbauen sollen. Algenpackungen sind zentraler Bestandteil einer Thalassotherapie.

Honig: Süßes für die Schönheit

Honig fühlt sich nicht nur angenehm warm und weich auf der Haut an. Honiganwendungen sollen sogar den hauteigenen Säureschutz unterstützen und dank antibakterieller Eigenschaften Hautirritationen lindern.

Stempelmassage mit warmem Reis

Die Wärmemassage mit heißen Kräuter-Reis-Säckchen stammt aus dem fernen Osten. Im Ayurveda oder bei einer Thaimassage übt der Therapeut mit den Stempeln sanften Druck auf den ganzen Körper aus. Das fördert die Durchblutung der Haut und lockert die Muskeln.

Schlammpackung klärt die Poren

Schlamm, Moor oder Heilerde werden seit jeher für Kuranwendungen genutzt. Alle Varianten enthalten einen hohen Anteil an Mineralien und Spurenelementen. Während des Trocknens kommt es zu einem Flüssigkeitsstrom Richtung Hautoberfläche, der die Poren klärt.

Hamam: Orientalischer Entspannungstempel

Im Hamam, dem traditionellen orientalischen Bad, wechseln Hitzeanwendungen auf einem warmen Marmorstein mit kalten Güssen. Das fördert die Durchblutung und einen rosigen Teint. Die Wärme entspannt Muskeln und öffnet die Poren für Schaumanwendungen mit speziellen Waschhandschuhen.