Frau cremt sich ein

Sonnencreme & Co.: Die wichtigsten Sonnenschutz-Tipps

Sorglos die Sonne geniessen
Sonnenschutz bedeutet nicht nur das Auftragen von Sonnencreme. Die Tipps sollten Sie beachten, damit Sie die Sonne gefahrlos genießen können.

Wichtige Tipps rund um den Sonnenschutz

Was gibt es Schöneres, als die wärmende Sonne auf der Haut zu spüren? Wenn die Sonne scheint, wollen wir hinaus ins Freie, um genügend Sonnenlicht zu tanken und uns so richtig wohlzufühlen. Wir zeigen Ihnen wertvolle Tipps, damit Sie das Sonnenbaden gefahrlos genießen können.
Die Sonne ist gesund für uns, doch zu viel von ihr hat auch negative Auswirkungen. Die richtige Sonnencreme und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Sonne sind wichtig, um Ihre Haut optimal zu schützen.

Warum Sonnenschutz wichtig ist

Wir lieben die Sonne! Kein Wunder, denn Sonnenlicht trägt zu unserer körperlichen und seelischen Gesundheit bei.

Es versorgt uns mit Vitamin D für den Knochenbau, stimuliert die Abwehrkräfte und hebt die Stimmung. Doch die Sonnenstrahlen können sich auch negativ auf unsere Gesundheit auswirken, weshalb wir uns vor zu viel Sonne schützen müssen.

Der richtige Sonnenschutz besteht jedoch nicht allein aus dem Auftragen von Sonnencreme. Wir zeigen Ihnen wertvolle Tipps, damit Sie das Sonnenbaden gefahrlos genießen können.


So setzt sich das Sonnenlicht zusammen
Die Sonne schickt uns zahlreiche Strahlen auf die Erde.  Ein großer Teil des Sonnenlichts besteht aus ultravioletter Strahlung (UV-Strahlung). Sie besteht aus langwelligen UVA-Strahlen, kurzwelligen UVB-Strahlen und UVC-Strahlen. Die Ozonschicht schirmt uns vor den UVC-Strahlen und einen Teil der UVB-Strahlen ab.

Den anderen Anteil der UVB-Strahlen und die UVA-Strahlen reichen allerdings bis zu uns und dringen in unsere Haut ein. 95% der Sonnenstrahlung, die bei uns ankommt, besteht aus UVA-Strahlen, 5% aus UVB-Strahlen.

Je nach Ihrem Aufenthaltsort verändert sich die Intensität der Sonnenstrahlen.

Wo ist die Sonne am stärksten?

Die Intensität der Strahlen hängt von der Jahres- und Tageszeit, unserem Aufenthaltsort, dem Ozongehalt der Atmosphäre und dem Bewölkungsgrad ab.

  • Im Sommer scheint die Sonne besonders stark, zu Mittag ist sie intensiver als zu den anderen Tageszeiten.

  • Die Wirkung der Strahlen wird durch die Nähe zum Wasser verstärkt, da es die Strahlung reflektiert.

  • Auf den Bergen ist die Sonne intensiver als im Tal – vor allem im Winter, wenn Schnee liegt, der das Sonnenlicht ebenfalls verstärkt.

  • Der Ort hat ebenso einen Einfluss auf die Sonnenintensität: Je näher Sie sich am Äquator aufhalten, desto stärker ist die Sonnenstrahlung. 

Welche Auswirkungen haben die UV-Strahlen?

UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein und sorgen für eine kurz anhaltende Bräune, indem sie das bereits vorhandene Melanin, das uns braun macht, in den tieferen Hautschichten nach außen transportieren. Sie produzieren außerdem freie Radikale und können Zellen langfristig verändern.

Eine zu hohe Dosis an UVA-Strahlen trocknet Ihre Haut aus und schädigt die Kollagenfasern, was zu vorzeitiger Hautalterung führt.

Weitere Folgen einer zu hohen Dosis an UVA-Strahlung können von Sonnenallergie und Pigmentstörungen bis hin zu Hautkrebs reichen.

UVB-Strahlen können in die Oberhaut (Epidermis) eindringen und sorgen dafür, dass unsere Haut  braun wird. Sie sind allerdings auch für Verbrennungen in Form von Sonnenbränden, allergische Reaktionen und Hautkrebs verantwortlich. Daher ist es unerlässlich die Haut ausreichend vor sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen zu schützen.

Sonnenschutz im Urlaub: Tipps gegen Sonnenbrand. Interview mit Dr. Ludger Kolbe

So schützen Sie sich richtig


Vor den UV-Strahlen der Sonne müssen Sie sich schützen!

Wichtige Tipps für den Sonnenschutz

Da eine zu hohe Dosis an UV-Strahlen Ihre Haut nachhaltig schädigen kann, sollten Sie sich zu jeder Jahreszeit vor den Auswirkungen der Sonneneinstrahlung schützen.

Besonders an heißen Sommertagen reichen Sonnencreme und andere Sonnenschutzmittel alleine nicht aus. Wir zeigen Ihnen einige Maßnahmen, damit Sie Ihren Aufenthalt in der Sonne sicher genießen können.

Sonnenbaden: Eine Frage des Hauttyps

Wie gut Sie die Sonne vertragen hängt von Ihrem Hauttyp ab. Helle Typen sind besonders lichtempfindlich. Sie benötigen daher eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und sollten es vermeiden, sich der direkten Sonne auszusetzen.
Zusätzlich zum Schutz mit einer Sonnencreme, sollten Sie Ihrer Haut genug Sonnenpausen im Schatten gönnen.

Meiden Sie die pralle Sonne

Die Sonne fühlt sich gut auf der Haut an und steigert das Wohlbefinden. Doch Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie darauf achten, die Sonne nur in einem verantwortungsvollen Ausmaß zu genießen.

Meiden Sie dazu vor allem die pralle Mittagssonne, da diese besonders intensiv ist. Zwischen 11 und 15 Uhr sind die UV-Strahlen am stärksten. 

Auch die Dauer Ihres Sonnenbads sollte nicht zu lange ausfallen, denn sogar Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor kann die UV-Strahlen nicht vollkommen abwehren. Gönnen Sie Ihrer Haut deshalb immer wieder Pausen. Bedecken Sie sich mit Kleidung und ziehen Sie sich in den Schatten von Bäumen oder Schirmen zurück.


Aber Vorsicht: Auch im Schatten sind Sie nicht vor der gefährlichen UV-Strahlung gefeit - vergessen Sie daher auch hier nicht Sonnencreme aufzutragen!

 

Der richtige Lichtschutzfaktor wird Sie vor einem Sonnenbrand bewahren.

So schützen Sie Ihre Haut mit Sonnencreme & Co

Ihre Haut kann sich zwar selbst vor Sonne schützen, die Eigenschutzzeit liegt abhängig vom Hauttyp allerdings nur zwischen 5 und 20 Minuten. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie ein auf Ihren Hauttyp abgestimmtes Sonnenschutzmittel – zum Beispiel eine Sonnencreme verwenden.

Die Creme verlängert die Eigenschutzzeit der Haut, indem enthaltene UV-Filter die eindringenden UV-Strahlen reduzieren.

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt die Wirksamkeit der Sonnenschutzmittel an. Wenn Sie die Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor multiplizieren, erhalten Sie die Zeit, die Sie in der Sonne verbringen können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie die Sonnencreme solange Sie sich im Freien aufhalten, regelmäßig auftragen.

Beim Auftragen der Sonnencreme nehmen Sie lieber zu viel als zu wenig. Sicher ist sicher!

So wenden Sie Sonnencreme richtig an

Wenn es darum geht, wie viel Sonnencreme Sie auftragen sollen, merken Sie sich eines: Ein Zuviel gibt es nicht! Generell sollten es zwei Milligramm Creme pro Quadratzentimeter Hautfläche sein. Fünf Gramm Creme entsprechen in etwa einem Teelöffel und reichen für das Gesicht. Für den gesamten Körper benötigen Sie etwa 30g Sonnencreme, also sechs Teelöffel. Sollten Sie nicht jedes Mal einen Löffel zum Sonnenbaden mitnehmen wollen – eine gute Handvoll Sonnencreme ist für den Körper normalerweise ausreichend.

Verteilen Sie die Creme gleichmäßig am Körper und vergessen Sie dabei nicht sogenannte „Sonnenterrassen“, die den Sonnenstrahlen besonders stark ausgesetzt sind. Dazu zählen Nase, Lippen und Ohren. Stellen wie Ohrläppchen, die Haut hinter den Ohren und Kopfhaut werden gerne vergessen, aber auch diese Bereiche benötigen Schutz vor der Sonne.

Tragen Sie die Creme schon vor dem Sonnenbad auf. Wir empfehlen Ihnen, sich bereits 30 Minuten bevor Sie in die Sonne gehen einzucremen. Vergessen Sie auf keinen Fall die Creme regelmäßig neu aufzutragen, da sie durch Reibung, Schweiß und Wasser teilweise wieder entfernt wird. Sparen Sie dabei auf gar keinen Fall bei der Menge!

Unsere Sonnenschutzprodukte für Sie

Wie Sie die Sonne abwehren können

Auch wenn die Sonnencreme bereits guten Schutz vor gefährlichen UV-Strahlen bietet, sollten Sie Ihre Haut auch mit weiteren Maßnahmen schützen. Aber auch hier gilt: Das eine ersetzt nicht das andere! Vergessen Sie nicht eine Sonnencreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor aufzutragen.
Auch die richtige Kleidung kann Sie vor der UV Strahlung schützen.

Tragen Sie die richtige Kleidung

Vor allem wenn Ihre Haut nach dem Winter noch nicht an die Sonne gewöhnt ist, oder Sie generell sehr helle Haut haben, sollten Sie sich zusätzlich mit Kleidung bedecken.
Grundsätzlich schützen Textilien umso besser vor der UV-Strahlung, je dichter sie gewebt sind. 

Spezielle UV-Schutzkleidung

Mittlerweile gibt es sogar besondere Kleidung, die eigens entwickelt wurde, um UV-Strahlen abzuhalten. Der Stoff ist besonders verarbeitet und gewährt dadurch besseren Schutz als herkömmliche Kleidung. Der UV-Schutz wird in diesen Textilien eigens angegeben.

Für Personen, die Sport im Wasser ausüben, zum Beispiel Surfer, gibt es einen sogenannten „Rash Guard“, also ein Shirt, das den Träger vor Hautausschlägen durch Abschürfungen und vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützt. 
Denken Sie daran: Kopfbedeckung ist nicht gleich Kopfbedeckung! Umso dichter gewebt, umso mehr Schutz vor der Sonne bietet sie.

Schützen Sie Kopf und Augen

Tragen Sie unbedingt eine Kopfbedeckung.Auch bei Hüten gilt die Regel: je dichter das Gewebe, desto besser der Schutz. Verwenden Sie außerdem eine Sonnenbrille mit UV-Schutz. Durch eine Kennzeichnung auf der Brille finden Sie heraus, ob sie Schutz vor UV-Strahlen bietet.

Schirmen Sie die Sonne ab

Bei Badeausflügen sollten Sie sich immer wieder Pausen vom Sonnenbaden gönnen. Überlegen Sie sich also vorab, ob es vor Ort genug schattige Plätzchen geben wird. So werden Sie an einem Ausflug zum See möglicherweise mehr Bäume vorfinden als an einem Strand. Nehmen Sie bei Bedarf daher genug Sonnenschirme, Sonnenzelte oder ein Sonnensegel mit und sorgen Sie dadurch selbst für Schatten. Während der Sommerzeit können Sie zur Sicherheit immer einen Sonnenschirm im Auto bereithalten.
 

Sonnenschutz im Auto

Da die UV-Strahlung sogar durch Glas dringen kann, benötigen Sie auch im Auto einen Schutz vor der Sonneneinstrahlung. Sie können Ihre Scheiben tönen lassen, was allerdings eine teurere Lösung darstellt. Die Sonne lässt sich aber auch mit Schutzfolien, Sonnenrollos oder Sonnenblenden, die mit einem Saugnapf auf die Scheibe geklebt werden können, abwehren.

 

Kinderhaut ist empfindlicher und verlangt nach einem ganz besonderen Sonnenschutz.

Sonnenschutz bei Kindern

Kinder sind besonders der Gefahr ausgesetzt, durch UV-Strahlung Hautschäden davonzutragen. Bei Kleinkindern ist der Reparaturmechanismus für solche Schäden außerdem noch nicht voll entwickelt.

Kinder lieben es, lange zu baden und zu schwimmen - dadurch trägt wird die Sonnencreme nach der Zeit allerdings abgetragen.

Sie benötigen deshalb einen speziell auf Kinder abgestimmten Sonnenschutz, der ihre besonderen Bedürfnisse berücksichtigt. Die NIVEA SUN Produkte für Kinder wurden eigens auf die Kinderhaut abgestimmt.

Die NIVEA SUN Kids Schutz & Schwimm Sonnenlotion ist zudem extra lang anhaltend wasserfest, damit Ihre Kinder länger und trotzdem sicher im Wasser spielen können.

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