Altersbedingte Trockenheit

Altersbedingte Trockenheit

Die richtige Pflege für reife, trockene Haut
Welche Ursachen altersbedingt trockene Haut haben kann, wie sich trockene Haut äußert und wie die richtige Pflege für reife Haut aussieht, sehen wir uns hier genauer an.

Trockene Haut bei Erwachsenen

Wenn unser Körper älter wird, kommt es nicht selten vor, dass sich auch unser Hauttyp verändert. Eines der häufigsten Merkmale dabei ist, dass die Haut empfindlich und trocken wird – unabhängig davon welchen Hauttyp man im Jugend- beziehungsweise jungen Erwachsenenalter hatte.
Ab Ihrem 25. Lebensjahr werden Sie merken wie Ihre Haut sich verändert - sie beginnt zu altern.

Reife Haut und ihre Merkmale

Bereits ab dem 25. Lebensjahr beginnt unsere Haut langsam zu altern. Das äußert sich nicht nur in Falten, sondern kann sich auch in Form von trockener Haut bemerkbar machen.

Typische Anzeichen für trockene Haut können sein:

  • Die Haut ist tendenziell trocken und fettarm.
  • Falten zeigen sich an Augen, Mund und Stirn.
  • Die Haut leidet an rauen und trockenen Stellen.
  • Risse und schuppige Stellen werden im Gesicht sichtbar
  • Häufiger Juckreiz tritt auf

Bei starken Beschwerden sollte eine ärztliche Beratung in Anspruch genommen werden. In jedem Fall sollte aber auch auf die richtige Pflege  geachtet werden, mit der reife, trockene Haut ebenfalls wirksam behandelt werden kann. Doch sehen wir uns zuerst an, warum es überhaupt zu trockener Haut kommt.

Bei der Austrocknung von reifer Haut spielen mehrere Faktoren eine tragende Rolle.

Warum wird reife Haut trocken?

Wie bereits erwähnt, beginnt die Haut ab dem 25. Lebensjahr zu altern. Diese Veränderung hat natürliche Gründe und betrifft jeden von uns.

Verlust von Feuchtigkeit

Einer der Gründe ist der Verlust von Feuchtigkeit durch eine altersbedingte Schwäche der Hautbarrierefunktion. Ist diese Funktion beeinträchtigt, kann sich die Haut nicht mehr wie bisher gegen äußere Faktoren schützen. In weiterer Folge verliert die Haut wichtige Feuchtigkeit und unser Gesicht oder auch andere Körperstellen leiden an trockener Haut.

Verlangsamter Stoffwechsel

Auch der Stoffwechsel in den einzelnen Zellen verlangsamt sich über die Jahre, wodurch die Haut an Elastizität und Feuchtigkeit verliert. Die Folge sind trockene Haut und auch Falten.

Ethnische Herkunft und Gene

Auch die vererbte Veranlagung oder die eigenen Wurzeln im Allgemeinen können sich auf die Hautalterung auswirken.

Hormonelle Veränderungen

Und nicht zuletzt sind es auch die hormonellen Veränderungen, die bei Frauen vor allem in den Wechseljahren Wirkung zeigen. Dabei sinkt der Östrogenspiegel und die Bildung elastischer Fasern lässt nach. Auch hier ist die Folge trockene, empfindliche Haut.

Was passiert in den einzelnen Hautschichten?

Unterhaut Subkutis

Wenn wir älter werden, sinken Größe und Anzahl der Lipid speichernden Zellen in unserem Körper. Diese befinden sich in der dritten Schicht unserer Haut: der sogenannten Subkutis.

Lederhaut Dermis

In den Schichten der Lederhaut Dermis verliert die Hautstruktur ihre Form und es bilden sich häufig tiefere Falten. Dadurch verliert die Haut ihr jugendliches Aussehen.

Oberhaut Epidermis

In der Oberhaut wird Wasser – also wichtige Feuchtigkeit – gebunden. Das passiert dank Keratinozyten und Stoffen, die als natürliche Feuchthaltefaktoren bekannt sind.

Mit zunehmenden Alter wird durch den langsamer werdenden Stoffwechsel diese Fähigkeit beeinträchtigt, weshalb die Haut an Feuchtigkeit verliert und austrocknet.
Jeder Hauttyp verlangt nach einer Pflege, die auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist - so auch reife Haut.

Die richtige Pflege

Für die richtige Pflege bei reifer, trockener Haut ist es wichtig, der Haut jene Unterstützung zu geben, die es ihr ermöglicht altersbedingte Defizite auszugleichen. Folgende Wirkstoffe sind hier hilfreich:

  • Urea und Glycerin helfen der Haut, Feuchtigkeit zu speichern.
    Unser Tipp: Die NIVEA Repair & Care Body Creme mit 5% Urea spendet Feuchtigkeit für den ganzen Körper.
  • Vitamin A regt das Zellwachstum und die Kollagenbildung an.
  • Ceramide stärken die Widerstandskraft der Haut.
  • Panthenol beugt Hautirritationen und Rötungen vor.
  • Substanzen, welche die Produktion elastischer Hautfasern anregen. Diese finden sich z. B. in Sojaprotein, Granatapfelkernen oder Extrakten der Klettenfrucht.
  • Antioxidantien schützen die Zellen gegen Schädigungen durch Stress, UV-Licht oder Umweltgifte.
  • Coenzym Q10 hat die Fähigkeit, Falten sichtbar zu reduzieren.
  • Hochwertige Öle wie Mandel- oder Arganöl führen der Haut notwendiges Fett zu.

Wir bieten unterschiedliche Cremes, die auf die individuellen Hauttypen angepasst sind.

Die richtige Creme finden

Bei der Wahl der richtigen Creme ist es vor allem wichtig, auch auf das Alter zu achten.

Eine Anti-Aging Creme für 30+ ist z. B. nicht für jemand mit 50 Jahren geeignet, da die Haut mit 30 Jahren noch wesentlich mehr Feuchtigkeit aufnimmt und auch sonst andere Bedürfnisse ausweist.

Grundsätzlich gilt: Je höher das Alter, desto reichhaltiger sollte die Creme für das Gesicht sein.

Wichtig ist außerdem, die empfindliche Haut mit einer Tagescreme und Nachtcreme zu pflegen.

Eine Auswahl an Produkten mit der speziellen NIVEA Vital Soja Formel und mehr Informationen zu reifer Haut finden Sie in unserem Artikel „Reife Haut richtig reinigen und pflegen“.


Augencreme nicht vergessen

Unser Extra-Tipp: Rund um die Augenpartie haben wir besonders empfindliche Haut, deshalb gilt: Niemals auf die Augencreme vergessen!

Auch wenn die Augenpartien nicht direkt von Trockenheit betroffen sind: Die Haut um die Augen ist besonders dünn, hat kaum Talgdrüsen – und ist deshalb besonders anfällig für Falten.

Mit dem richtigen Lebenswandel können Sie die Hautalterung verlangsamen! 

Natürlicher Schutz vor schneller Hautalterung

Zusätzlich zu der richtigen Pflege sollte empfindliche Haut aber auch vor schädlichen, äußeren Faktoren geschützt werden. In Folge kann altersbedingte Trockenheit reduziert und sogar vermieden werden. Die wichtigsten davon sind:

Extreme vermeiden

Extrem heiße, kalte oder auch trockene Luft kann den Feuchtigkeitsgehalt der Haut aus der Balance bringen. Versucht man diese zu vermeiden, wird die Haut bedeutend weniger Stress ausgesetzt.

Außerdem können aggressive Reinigungsmittel oder auch eine Gesichtswäsche mit zu heißem Wasser der Haut stark zusetzen. Denn durch beide kann der Gehalt an natürlichen Feuchthaltefaktoren in der Haut sinken. Dadurch wiederum wird die Haut anfällig und neigt schneller zu Feuchtigkeitsverlust.

Auch eine ausgewogene Ernährung leistet ihren Beitrag zu einer schönen Haut.

Auf die richtige Ernährung achten

Auch mit einer ausgewogenen Ernährung kann der Feuchtigkeitsgehalt bei reifer Haut länger erhalten werden.

Das ist dank der in Nahrungsmitteln enthaltenen Antioxidantien möglich, da diese unsere Zellen vor freien Radikalen schützen, die sonst der Haut Wasser entziehen würden. Die Liste von Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Antioxidantien ist lang und enthält unter anderem Brokkoli, Ingwer, Zwiebel, Zitrusfrüchte sowie Vollreis, Gurke, Spargel und auch fast alle Beeren-Arten.

Unser Tipp: Verzichten Sie auf Multivitaminpräparate, denn Antioxidantien entfalten ihre ganze Wirkung nur in natürlichen Lebensmitteln.


Achtung Sonne!

Die Sonne tut unserer Haut bekanntlich gut – kann ihr aber durch zu starke UV-Einstrahlung sehr schaden. Wichtig ist, die UV-Einwirkung bewusst zu kontrollieren. So sollten Sie die heißesten Stunden am Tag meiden oder leichte Kleidung als Schutz vor der Sonneneinstrahlung tragen.

Und natürlich darf auch der richtige Sonnenschutz nicht fehlen. Besonders für reife, trockene Haut ist es wichtig, dass die gewählte Sonnencreme ausreichend Feuchtigkeit enthält – wie etwa die neue Gesichtscreme mit LSF 50.

Wie Sie gesehen haben, ist empfindliche und trockene Haut ein natürlicher Bestandteil des Alterungsprozesses. Doch mit der richtigen Pflege und einem bewussten Lebensstil kann die Haut auch bis in das hohe Alter gesund und schön aussehen. Mit unseren Tipps sollte das auch in jedem Fall gelingen :)

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